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"Biernägel"

Bücher, bei denen man davon ausgehen kann, dass sie auf schmutzigen oder nassen Oberflächen liegend benutzt werden (Kommersbücher, Kochbücher), sind manchmal auf den Deckeln mit Ziernägeln versehen, deren große bucklige Köpfe eine Berührung des Einbands mit der Auflagefläche verhindern. Da dies besonders bei den Kommers­büchern der Corpsstudenten beliebt war, nennt man diese Biernägel.

Translation(s)

English: "Biernägel"

German: Biernägel

"Englische Broschur"

Eine für bibliophile Publikationen beliebte Art des Interimseinbands, benannt nach den Interimskartonagen englischer bibliophiler Vereinigungen. Die englische Broschur besteht aus leichter Heftung der Bogen auf Bänder, ohne Leimung, und einer überstehenden, mit einfarbigem Papier bezogenen Decke von Pappe mit hohlem Rücken.

Translation(s)

English: "Englische Broschur"

German: Englische Broschur

"Franzband" (leather binding)

Seit dem 18. Jahrhundert gebräuchliche Bezeichnung für die nach französischer Art gebundenen feineren Ledereinbände mit echten oder mindestens erhabenen Bünden und Rückenvergoldung. Heute oft gleichbedeutend mit Ganzlederband (Kalbsleder). Ein echter Franzband ist vor allem daran zu erkennen, dass beim Aufschlagen Spiegel und fliegendes Blatt nicht auf einer Ebene liegen, sondern sich am Falz eine deutliche Stufe zeigt.

Translation(s)

English: "Franzband" (leather binding)

German: Franzband

"Manuldruck"

Eine Nachdrucktechnik, die zu den photographischen Übertragungsverfahren gehört. Von dem nachzudruckenden Werk werden durch ein Reflexkopierverfahren Negative genommen. Die hierfür besonders eingerichteten Negative werden also auf die Vorlage aufgelegt. Die Lichteinwirkung auf die Negativschicht erfolgt nur an den unbedruckten Stellen der Vorlage, da sie das Licht reflektieren. Die so entstandenen Negative werden auf die Druckplatte, meist im Offsetdruck, aber auch im Zinkdruck übertragen. Die Bezeichnung Manuldruck ist ein Anagramm aus dem Namen des Erfinders Max Ullmann.

Translation(s)

English: "Manuldruck"

German: Manuldruck

"Mumiendruck"

Ein Druckwerk auf künstlich alt gemachtem Papier, bei dem sogar der Eindruck von Moderschäden erzeugt wird.

Translation(s)

English: "Mumiendruck"

German: Mumiendruck

"Weißlinienschnitt"

Form des Holzschnitts, bei dem die Zeichnung in den Stock geschnitten ist (nicht aus ihm) und somit in den Abdrucken weiß erscheint. Auch Schrotblätter gehören zu den Weißschnitten.

Translation(s)

English: "Weißlinienschnitt"

German: Weiß(linien)schnitt

(Autograph) dedication

Translation(s)

English: (Autograph) dedication

French: Envoi (autographe)

German: (Eigenhändige) Widmung

Dutch: Opdracht (eigenhandige)

Danish: (Egenhændig) dedikation

Italian: Dedica (autografa), invio

Spanish: Dedicatoria, obsequio, con dedicatoria

Swedish: (Egenhändig) dedikation

16mo

Formatbezeichnung. Wird ein Druckbogen so gefalzt, dass daraus 16 Blatt entstehen, wird das Format Sedez genannt. Es ist also relativ klein, unter 15 Zentimeter Rückenhöhe.

Translation(s)

English: 16mo

German: Sedez

a.e.g.

All edges gilt, gilt applied to top edge, bottom edge & foreedge of the volume (see also g.t. and a.e.m.).

Translation(s)

English: a.e.g.

French: tranches dorées

German: Goldschnitt

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

a.e.m.

Der eingefärbte Schnitt des Buches. Die Färbung wird durch verschiedene Techniken erreicht, meist einfarbig. Sie soll primär das Vergilben unterbinden und das Buch gegen das Eindringen von Staub abdichten. Neben dem einfarbigen Schnitt, bei älteren Büchern meist rot, gibt es auch Sonderformen wie Marmorschnitt, Sprengschnitt (gespritzter, punktierter Schnitt) und Goldschnitt. Früher waren fast immer alle drei Schnittseiten gefärbt, im 20. Jahrhundert war es häufig nur noch der Kopfschnitt. Zur weiteren Ausschmückung vgl. Fore-edge-painting und Punze.

Translation(s)

English: a.e.m.

French: tranches marbrées

German: Farbschnitt

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Abridgment

Translation(s)

English: Abridgment

French: Abrégé

German: Auszug

Dutch: Uittreksel, ccompendium

Danish: Uddrag, udtog

Italian: Compendio, sommario, epitome

Spanish: Abreviado (a)

Swedish: Sammandrag, utdrag

Acetate

A clear plastic, sometimes used by publishers as a dustjacket. Acetate can be printed on, so modern publishers sometimes incorporate designs on an acetate jacket that complement the design of the book's boards underneath. Acetate tends to yellow, shrink, and crack as it ages - vintage books with original acetate jackets can be very difficult or impossible to obtain with the acetate as fresh and clear as it was originally.

Translation(s)

English: Acetate

French: Acetate

German: Acetate

Dutch: Acetate

Danish: Acetate

Italian: Acetate

Spanish: Acetate

Swedish: Acetate

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Added

Translation(s)

English: Added

French: Ajouté

German: Angebunden

Dutch: Bijgevoegd, ingevoegd

Danish: Tilføjet, vedlagt

Italian: Aggiunto

Spanish: Agregado

Swedish: Bifogad

Additional leaf (not paginated)

In eine bereits nummerierte (paginierte) Folge eingefügtes zusätzliches Blatt bzw. jegliche Tafel außerhalb der Pagination (das grundsätzliche Charakteristikum der Tafel). Für die Nummerierung, Paginierung des Einschaltblatts wird häufig die Nummer des vorausgehenden Blatts mit dem Zusatz * oder bis wiederholt.

Translation(s)

English: Additional leaf (not paginated)

German: Einschaltblatt

Adhesive binding

Für Bücher mit vielen Tafelbeilagen, verschiedenen Papiersorten, Trennkartons usw. ist die Klebebindung gegenüber anderen Heftarten vorteilhaft. Die Druckbogen werden am Rücken beschnitten, so dass lose Blätter entstehen, die Schnittfläche wird aufgeraut und geleimt. Erst in neuerer Zeit stehen hierfür alterungsbeständige Klebstoffe zur Verfügung. Bei den vor ca. 1980 in dieser Technik gebundenen Büchern wird der Klebstoff leicht spröde, weshalb die Blätter sich lösen.

Translation(s)

English: Adhesive binding

German: Klebebindung

Swedish: Limbindning

ADS

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Gebräuchlich ist auch C.P.A.S. (eigenhändige Postkarte mit Unterschrift), L.S. (Brief von fremder Hand mit eigenhändiger Unterschrift) oder D.S. (Dokument mit Unterschrift)

Translation(s)

English: ADS

French: LAS

German: L.A.S.

Dutch: Eigenhandige brief met ondertekening

Danish: Signeret egenhændigt brev

Italian: Lettera autografa firmata

Spanish: Carta autógrafa firmada

Swedish: Signerat, egenhändigt brev

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Advance copy

Vorabdruck ist die ganze oder teilweise Veröffentlichung eines schriftstellerischen Werks in einer Zeitschrift oder Zeitung, bevor das Werk in Buchform erscheint. Im verlagsrechtlichen Sinn gilt das Werk trotz des Vorabdrucks noch nicht als „erschienen“. Die Buchausgabe darf dann also als Erstausgabe bezeichnet werden.

Translation(s)

English: Advance copy

French: Préfaçon

German: Vorabdruck

Advance Reading Copy (ARC)

Der Vorabdruck eines Buches, der, oft als Broschur gebunden, vor dem offiziellen Erscheinungstermin an Rezensenten und Buchhandlungen verschickt wirkt. Wird auch als Leseexemplar bezeichnet.

Translation(s)

English: Advance Reading Copy (ARC)

French: Advance Reading Copy (ARC)

German: Vorabexemplar

Swedish: Förhandsexemplar, läsexemplar

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Advance Review Copy

Vorabdruck eines Buches, der an Redaktionen und Journalisten verschickt wird, in der Hoffnung, dass diese das Buch rezensieren. .

Translation(s)

English: Advance Review Copy

French: Advance Review Copy

German: Rezensionsexemplar

Swedish: Recensionsexemplar

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Advance sheets

The unbound sheets of a new book, often galleys, distributed prior to publication.

Translation(s)

English: Advance sheets

French: Advance sheets

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Advertisements

Am Ende des Buches beigebundene Anzeigen weiterer Verlagstitel. Häufig in Büchern des 19. Jahrhunderts.

Translation(s)

English: Advertisements

French: Publicité

German: Verlagsanzeigen

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Affixed

Adhered in some way by glue, tape, or some other method of adhesion. Sometimes that which is affixed can be unfixed, but it isn't always wise to do so.

Translation(s)

English: Affixed

French: collées

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Afterword, epilogue

Translation(s)

English: Afterword, epilogue

French: Postface

German: Nachwort

Dutch: Nawoord, epiloog

Danish: Efterskrift, epilog

Italian: Postfazione

Spanish: Epílogo

Swedish: Efterskrift, slutord

Age-toned

A natural tanning or darkening of certain types of paper which occurs over long periods of exposure to air or ambient light. Some books, by nature of their construction, are always seen with some amount of age-toning. Some booksellers prefer the term "mellowed," a term best perhaps reserved for the feeling one gets after a few cocktails.

Translation(s)

English: Age-toned

French: Papier jauni

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Ahearn

One of two book collecting guides written by Allen and Patricia Ahearn. The most recent editions are Book Collecting 2000 and Collected Books: The Guide to Values. The first is an excellent one-volume overview of book collecting, with price estimates for the first books by thousands of authors. The second is a straightforward price guide, with the added bonus older price data. Every major book dealer has these guides in their personal reference collection and usually right at his or her desk (yes, even in the age of the Internet), which ought to tell you something about their worth.

Translation(s)

English: Ahearn

French: Ahearn

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Aldine

Bücher aus der Offizin des Venezianischen Druckers Aldus Manutius (1449-1515).

Translation(s)

English: Aldine

French: Aldine

German: Aldine

Swedish: Aldustryck, aldiner

All Edges Gilt

Ein mit Blattgold vergoldeter Buchschnitt, wie er beim künstlerischen Einband die Regel ist. Als Sonderform des Farbschnitts hat auch der Goldschnitt die Funktion, den Buchblock vor Vergilben und Staub zu schützen. Zur weiteren Verzierung wird der Goldschnitt gelegentlich ziseliert, gepunzt. Kopfgoldschnitt: nur der obere Schnitt ist vergoldet. Ganzgoldschnitt: alle drei Seiten des Buchblocks sind vergoldet.

Translation(s)

English: All Edges Gilt

French: Doré sur tranches ou tranches dorées

German: Goldschnitt

Dutch: Vergulde snede

Danish: Guldsnit

Italian: Taglio dorato

Spanish: Corte dorado

Swedish: Guldsnitt

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

All published

Oft abgekürzt als MNE (mehr nicht erschienen). Die vollständige Reihe eines mehrbändigen Werkes, von dem möglicherweise mehr Bände geplant, aber nie gedruckt wurden. Für den bibliographischen Nachweis wird Michael O. Kriegs Werk "Mehr nicht erschienen. Ein Verzeichnis unvollendet gebliebener Druckwerke" herangezogen.

Translation(s)

English: All published

French: Seuls publiés

German: Alles Erschienene

Swedish: Allt som utkommit

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Almanac

"Ursprüngliche Bezeichnung für ein Jahrbuch mit Kalendarium und Angaben über astronomische sowie sonstige vorausbestimmbare Ereignisse." (Hiller)

Translation(s)

English: Almanac

French: Almanachs et Almanachs royaux

German: Almanach

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

ALS

Schriftstück, das vom Verfasser mit eigener Hand niedergeschrieben wurde.

Translation(s)

English: ALS

French: Autographe

German: Autograph

Dutch: Autograaf

Danish: Autograf

Italian: Autografo

Spanish: Autógrafo

Swedish: Autograf

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

American Book Prices Current

Abgekürzt ABPC. Nachschlagewerk (und Datenbank) für Auktionspreise (Zuschläge ohne Aufgeld), verzeichnet die wichtigsten Buchauktionen. Für den europäischen Markt gibt es die Datenbank Auktionspreise Online des Verbandes Deutscher Antiquare sowie das Jahrbuch der Auktionspreise.

Translation(s)

English: American Book Prices Current

French: Amercian Book Prices Current

German: American Book Prices Current

Swedish: Bokauktion

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Anagram

Ein Wort, das durch die beliebige Umstellung der Buchstaben eines anderen Wortes entsteht. Im 16. und 17. Jahrhundert diente das Anagramm besonders häufig der Bildung von Pseudonymen.

Translation(s)

English: Anagram

French: Anagramme

German: Anagramm

Analects

Sammlung auserlesener Schriftstellen, Gedichte, Aufsätze, Denksprüche etc.

Translation(s)

English: Analects

German: Analekten

Annotated

Ausgabe eines Werkes mit erklärenden Fußnoten, u.a. zur Editionsgeschichte

Translation(s)

English: Annotated

French: Annoté

German: Kommentierte Ausgabe

Dutch: Geannoteerd

Danish: Forsynet med noter

Italian: Annotato

Spanish: Anotado

Swedish: Med noter, med anmärkningar

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Annotation, note

Translation(s)

English: Annotation, note

French: Annotation

German: Fußnote

Dutch: Aantekening

Danish: Anmærkning, note

Italian: Annotazione, nota

Spanish: Anotación

Swedish: Anmärkning, not

Annotator

Der Herausgeber einer kommentierten Edition, der die Editionsgeschichte in den Fußnoten zusammenfasst.

Translation(s)

English: Annotator

French: Annotateur

German: Bearbeiter

Dutch: Testverklaarder, tekstcommentator

Danish: Kommentator, fortolker

Italian: Commentatore

Spanish: Anotador

Swedish: Kommentator

Anonymus

Ein Werk erscheint anonym, wenn weder ein Verfassername noch ein Deckname (Pseudonym) angegeben ist.

Translation(s)

English: Anonymus

French: Anonyme

German: Anonym

Dutch: Anoniem

Danish: Anonym

Italian: Anonimo

Spanish: Anónimo

Swedish: Anonym

Source: John Carter, ABC for Book Collectors. 7th edition. With Corrections, Additions and an Introduction by Nicolas Barker. Oak Knoll Press 1995

ANS

Autograph note signed

Translation(s)

English: ANS

French: LAS

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Antedated

Um ein Werk nicht zu schnell veralten zu lassen, werden Bücher, die am Ende eines Jahres erscheinen, oft bereits mit der neuen Jahreszahl versehen. Eine handschriftliche „Weihnachtswidmung“ im Jahr vor dem im Druck angegebenen Erscheinungsjahr ist also nicht ungewöhnlich.

Translation(s)

English: Antedated

French: Antidaté

German: Vordatiert

Dutch: Geantidateerd

Danish: Antedateret

Italian: Antedatato, retrodatato

Spanish: Antedata

Swedish: Antedaterad

Anthology

Eine aus verschiedenen Werken verschiedener Autoren zusammengestellte Auswahl. Häufig unter einem bestimmten Motto, im Unterschied zur Chrestomathie jedoch meist ohne Lehrzweck.

Translation(s)

English: Anthology

French: Anthologie

German: Anthologie

Dutch: Bloemlezing, anthologie

Danish: Antologi

Italian: Antologia

Spanish: Antología

Swedish: Antologi

Antiphonary

Eigentlich eine Sammlung von Antiphonen, das sind Wechselgesänge zwischen zwei Chören. In der Regel versteht man darunter jedoch eine Sammlung von (katholischen) Kirchengesängen, nach Festzeiten geordnet. Ursprünglich waren sowohl die Gesänge des Chorgebets wie die der Messe in den Antiphonaren vereinigt. Später wurden die Wechselgesänge der Messe unter dem Namen Graduale abgetrennt, das Antiphonar enthielt nur noch Gesänge des kirchlichen Stundengebets.

Translation(s)

English: Antiphonary

German: Antiphonar

Antiquarian Bookseller

„Was kauft und verkauft der Buch- und Kunstantiquar? Theoretisch alle in seinen Aufgabenkreis fallenden Handelsgegenstände. Im Einzelnen: 1. Bücher, Noten, Autographen, Handschriften, alte Einbände, Miniaturen auf Pergament, Graphik und Zeichnungen; 2. nicht verlagsneue Exemplare, Bücher, die beim Verleger vergriffen sind, deren Ladenpreis aufgehoben ist oder den Umständen nach als aufgehoben gilt, und auch neue, aber abgeschlossene Zeitschriftenbände. Diese Aufzählung lässt sich noch erweitern. Alte Karten, Urkunden, Porträts, Wappen und Siegel, Exlibris, Gemälde, Sonderabdrucke aus Zeitschriften, Hochschulschriften, überhaupt Gegenstände außerhalb des Buchhandels, gelegentlich auch Schallplatten, besonders von musik- oder literaturgeschichtlichem Wert, gehören ebenfalls zum Wirkungsbereich des Antiquars ... Nur wenigen Antiquariatsfirmen ist es möglich, mit allen Arten und Gattungen der obengenannten Gegenstände Handel zu treiben. Eine natürliche Beschränkung ergibt sich durch die Höhe des zur Verfügung stehenden Kapitals. Den heutigen Antiquariatsbuchhandel kennzeichnen eine Reihe von Betriebsformen, die mit der Wahl bestimmter Gebiete zusammenhängen. 1. Das bibliophile Antiquariat. Es pflegt im wesentlichen das »schöne« Buch, d. h. buchgewerbliche Erzeugnisse in Form von Luxus- und Pressendrucken. Ferner gehören hierher die Erstausgaben nationaler Literaturen als Sammelgegenstand und auch das »alte« Buch, d. h. Wiegendrucke, mittelalterliche Handschriften, Holzschnittbücher u. a. Firmen, die sich diesen Gebieten besonders widmen, werden auch als Seltenheitsantiquariat angesprochen. 2. Das Kunstantiquariat. Es zeigt mit dem bibliophilen Antiquariat viel Verwandtschaft und ist oft mit diesem verbunden. Der Name sagt bereits, dass das Arbeitsfeld neben Kunstliteratur Kunstgegenstände, also Plastiken, Gemälde, Graphik u. a. umfasst und sich teilweise mit dem Antiquitätenhandel überschneidet. 3. Das wissenschaftliche Antiquariat. Es führt in allen Formen der Darstellung - vom kleinsten Zeitungsausschnitt bis zur Enzyklopädie - die Gebrauchsliteratur für die wissenschaftliche Forschung. Meist ist ihm ein wissenschaftliches Sortiment angegliedert. Besondere Formen von großer wirtschaftlicher Bedeutung sind das Exportantiquariat und die Universitätsbuchhandlung. 4. Das Zeitschriftenantiquariat. Es kommt in selbstständiger Form vor, ist aber in der Regel Bestandteil des wissenschaftlichen Antiquariats und führt in der Hauptsache die periodische Literatur für die Gelehrtenarbeit. 5. Das moderne Antiquariat. Es ist oft mit einem normalen Sortimentsbetrieb verkoppelt und vertreibt »verramschte« Bücher. 6. Das Großantiquariat. Es ist eine Art Zwischenbuchhandel. Der Großantiquar übernimmt auf eigene feste Rechnung Restauflagen vom Verleger und verkauft sie in Einzelstücken an den vertreibenden Buchhandel. 7. Das Auktionshaus. Es übernimmt die Versteigerung von ganzen Sammlungen und Einzelstücken aus Nachlässen und dergl.“ (Bernhard Wendt, Der Antiquariatsbuchhandel)

Translation(s)

English: Antiquarian Bookseller

French: Librairie ancienne

German: Antiquariat

Swedish: Antikvariat

Source: John Carter, ABC for Book Collectors. 7th edition. With Corrections, Additions and an Introduction by Nicolas Barker. Oak Knoll Press 1995

Antiquarian Booksellers' Association (ABA)

Die ABA oder Antiquarian Booksellers' Association wurde 1906 gegründet und ist die älteste Vereinigung ihrer Art in der Welt. Zugleich ist sie die wichtigste Organisation für Antiquare in Großbritannien. ABA Mitglieder sind professionelle Händler, deren Wissen und Erfahrung auf langjähriger Berufstätigkeit beruhten. Dieser Nachweis muss vor der Aufnahme in die ABA erbracht werden. ABA Antiquare genügen den höchsten Standards des internationalen Antiquariatsbuchhandels, sie verbürgen sich: für die Echtheit ihrer Ware, die genaue wissenschaftliche Beschreibung aller Objekte, einschließlich signifikanter Fehler und Mängel, die eindeutige und klare Preisfindung. Seit 40 Jahren organisiert die ABA Antiquariatsmessen von weltweitem Renommee. Die wichtigste Messe findet jedes Jahr im Juni in London (Olympia) statt, zeitgleich mit den June Antique and Fine Arts Fairs. Die Antiquariatsmesse in Chelsea wird jährlich im November abgehalten, ein weiterer internationaler Treffpunkt der Antiquare aus aller Welt. Eine kleinere Messe, mit rund 50 Ausstellern, gibt es in Edinburgh. Die ABA unterstützt mit ihrem Wohltätigkeitsfond britische Antiquare und Fortbildungsmaßnahmen. Weitere Informationen unter www.abaa.org.uk

Translation(s)

English: Antiquarian Booksellers' Association (ABA)

French: Antiquarian Booksellers' Association (ABA)

German: Antiquarian Booksellers' Association (ABA)

Dutch: ABA

Danish: ABA

Italian: ABA

Spanish: ABA

Swedish: ABA

Antiquarian Booksellers' Association of America (ABAA)

Die ABAA (Antiquarian Booksellers' Association of America) vertritt den Antiquariatsbuchhandel in den USA. Zur Zeit zählen rund 475 Antiquare und ihre Firmen zur ABAA, unter ihnen die besten und renommiertesten Händler des Landes. Seit 1949, dem Jahr der Gründung, hat die ABAA einen eigenen Code of Ethics, dessen Regeln und ethische Grundsätze von allen Mitgliedern anerkannt werden. Die ABAA organisierte drei Antiquariatsmessen pro Jahr mit einem Angebot von höchster Qualität: New York, Kalifornieren (abwechselnd in Los Angeles und San Francisco) und in Boston. Weitere Informationen unter www.abaa.org

Translation(s)

English: Antiquarian Booksellers' Association of America (ABAA)

French: Antiquarian Booksellers' Association of America (ABAA)

German: Antiquarian Booksellers' Association of America (ABAA)

Dutch: ABAA

Danish: ABAA

Italian: ABAA

Spanish: ABAA

Swedish: ABAA

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Antiquarian Booksellers' Association of Canada / Association de la Librairie Ancienne du Canada (ABAC)

Die Antiquarian Booksellers' Association of Canada (ABAC), französisch Association de la Librairie Ancienne du Canada (ALAC) wurde 1966 ins Leben gerufen und hat heute 65 Mitglieder, darunter die besten Antiquare Kanadas, deren Angebot den gesamten Bereich der Bibliophilie umfasst. Die ABAC fördert das Interesse und das Verständnis für wertvolle Bücher und Handschriften und ist um die Wahrung eines hohen Standards im Antiquariatsbuchhandel bemüht. Die kanadische Vereinigung unterstützt verschiedene Buchmessen. 2005 fand das Presidents’ Meeting der ILAB in Montréal statt. Die Mitgliedschaft in der ABAC ist abhängig vom tadellosen Ruf, umfassenden Wissen und reicher Erfahrung der Antiquare. Sie müssen mindestens drei Jahre lang selbstständig als Antiquare in Kanada gearbeitet haben und vier Empfehlungen von Kollegen beibringen, bevor sie ABAC Mitglied werden können. ABAC Antiquare verfügen über ein großes Angebot seltener und wertvoller Bücher, Autographen, Graphiken und Ephemera, die sorgfältig und sachkundig beschrieben werden. Sie sind ausgewiesene Spezialisten in ihrem Bereich. Weitere Informationen unter www.abac.org

Translation(s)

English: Antiquarian Booksellers' Association of Canada / Association de la Librairie Ancienne du Canada (ABAC)

French: Antiquarian Booksellers' Association of Canada / Association de la Librairie Ancienne du Canada (ABAC)

German: Antiquarian Booksellers' Association of Canada / Association de la Librairie Ancienne du Canada (ABAC)

Dutch: ABAC

Danish: ABAC

Italian: ABAC

Spanish: ABAC

Swedish: ABAC

Antiquarian Booksellers' Association of Japan (ABAJ)

Dreißig Antiquare aus Tokyo, Kyoto, Sapporo, Osaka und Kumamoto gehören zur Vereinigung der Antiquare Japans (ABAJ), die im November 1964 gegründet und ein Jahr darauf Mitglied der ILAB wurde. Seitdem haben die japanischen Antiquare die Geschicke der ILAB maßgeblich mitbestimmt. Mitsuo Nitta, langjähriges Mitglieder der Jury des ILAB Breslauer Preises für Bibliographie wurde zum Ehrenmitglied der Liga ernannt. Der derzeitige ABAJ-Vorsitzende Takehiko Sakai hat sich erst kürzlich in einem Interview für die ILAB Website über den Antiquariatsbuchhandel in Asien geäußert. Der japanische Verband ABAJ möchte die kulturellen Unterschiede zwischen Ost und West durch die Pflege und Verbreitung der traditionellen japanischen Kultur überbrücken. Alle ABAJ Antiquare zeichnen sich durch ein hohes Maß an Sach- und Branchenkenntnis aus, sie fühlen sich dem ILAB Code of Ethics und damit dem seriösen, professionellen Antiquariatsbuchhandel verpflichtet. Die Internationale Antiquariatsmesse der ABAJ wird in Tokyo abgehalten, das nächste Mal im März 2010. Weitere Informationen unter www.abaj.gr.jp

Translation(s)

English: Antiquarian Booksellers' Association of Japan (ABAJ)

French: Antiquarian Booksellers' Association of Japan (ABAJ)

German: Antiquarian Booksellers' Association of Japan (ABAJ)

Dutch: ABAJ

Danish: ABAJ

Italian: ABAJ

Spanish: ABAJ

Swedish: ABAJ

Antiquarian Booksellers' Association of Korea (ABAK)

Die Vereinigung der Antiquare Koreas (ABAK) wurde 1989 mit 26 Mitgliedern gegründet. Während des ILAB Kongresses in Tokyo erfolgte die feierliche Aufnahme in die Liga. Wie alle ILAB Antiquare handeln die koreanischen Kollegen nach den Prinzipien, die der ILAB Code of Ethics für den seriösen, professionellen Handel festgeschrieben hat. Einmal jährlich findet in Seoul eine Antiquariatsmesse statt, deren Schwerpunkt auf seltenen koreanischen Büchern und Handschriften liegt.

Translation(s)

English: Antiquarian Booksellers' Association of Korea (ABAK)

French: Antiquarian Booksellers' Association of Korea (ABAK)

German: Antiquarian Booksellers' Association of Korea (ABAK)

Dutch: ABAK

Danish: ABAK

Italian: ABAK

Spanish: ABAK

Swedish: ABAK

Appendix

Translation(s)

English: Appendix

French: Appendice

German: Anhang

Dutch: Aanhangsel

Danish: Tillæg

Italian: Appendice

Spanish: Apéndice

Swedish: Tillägg, bilaga, bihang

Apud

Lateinische Bezeichnung. Kommt in alten Drucken oft in Zusammenhang mit dem Namen des Verlegers vor und steht dann für „zu bekommen bei …“.

Translation(s)

English: Apud

German: Apud

Aquatint

Ein Verfahren der Radierung, bei dem Asphalt- oder Kolophoniumstaub auf die Platte gestäubt und angeschmolzen wird, so dass die Säure nur die freien Stellen anätzen kann und Punkte stehen bleiben. Durch Abdecken und stufenweises Ätzen können verschiedene Tiefen und damit unterschiedlich dunkler Druck mit der Wirkung von Tuschzeichnungen erzielt werden.

Translation(s)

English: Aquatint

French: Aquatinte

German: Aquatinta

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Armorial bearing

Translation(s)

English: Armorial bearing

French: Blason

German: Wappensupralibros

Dutch: Blazoen, wapenschild

Danish: Våbenskjold

Italian: Blasone, stemma

Spanish: Blasón

Swedish: Vapensköld

Arms

Translation(s)

English: Arms

French: Armes

German: Wappen

Dutch: Wapen

Danish: Våben

Italian: Armi

Spanish: Armas

Swedish: Vapen

As new

Popular term for a fine and fresh copy, but often an inadequate condition term. New books are sent to bookstores in cartons but often sustain a fair amount of rubbing in the cartons before they are unpacked, "new," from the publisher. Despite that, some books do arrive at the bookstore in "as new" condition.

Translation(s)

English: As new

French: A l'état neuf

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

As usual

A term used to describe normal defects related to ex library books, i.e., endpapers removed, pockets & library stamps.

Translation(s)

English: As usual

French: Habituels

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Associação Brasileira de Liveiros Antiquarios (ABLA)

Acht Antiquare aus Rio de Janeiro und São Paulo bilden die Associação Brasileira de Livreiros Antiquários (ABLA), deren Vorsitzende Ana Maria Bocayuva de Miranda Jordão ist. ABLA wurde 1945 von Walter Geyerhahn, Stefan Geyerhahn und Erich Eichner gegründet, allesamt Inhaber der "Livraria Editora KOSMOS" in Rio de Janeiro, wo unter anderem die berühmte "Bibliografia Brasiliana" von Rubem Borba de Moraes veröffentlicht wurde. Die brasilianischen Antiquare gehören seit 1954 zur ILAB und haben sich die Geschäftsprinzipien des ILAB Code of Ethics zueigen gemacht. Ihr Motto ist: Gelehrsamkeit, Zuverlässigkeit, Tradition. ABLA Gründer Walter Geyerhahn war zugleich Präsident bis 1990.

Translation(s)

English: Associação Brasileira de Liveiros Antiquarios (ABLA)

French: Associação Brasileira de Liveiros Antiquarios (ABLA)

German: Associação Brasileira de Liveiros Antiquarios (ABLA)

Dutch: ABLA

Danish: ABLA

Italian: ABLA

Spanish: ABLA

Swedish: ABLA

Association

An inscription in a book, usually authorial, that indicates that a personal relationship exists between the inscriber and the recipient, providing insight into the book or author, and subsequently enhancing the value of the book.

Translation(s)

English: Association

French: Association

German: Signiert

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Association copy

A book or pamphlet that has some indication of having belonged to the author or someone closely associated with them.

Translation(s)

English: Association copy

French: Association copy

Swedish: Associationsexemplar

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Associazione Librai Antiquari d'Italia (AILA)

AILA ist die Abkürzung für die spanische Vereinigung der Antiquare. 1990 gegründet, ist die AILA seit 1993 ein Mitglied der ILAB. Gonzalo Fernandez Pontes steht an der Spitze der AILA, zu der im Moment 56 Antiquare zählen. Alle zwei Jahre veranstaltet die AILA eine Antiquariatsmesse, entweder in Madrid oder in Barcelona. 2008 fanden der 38. ILAB Kongress und die 22. Internationale Antiquariatsmesse in Madrid statt.

Translation(s)

English: Associazione Librai Antiquari d'Italia (AILA)

French: Associazione Librai Antiquari d'Italia (AILA)

German: Associazione Librai Antiquari d'Italia (AILA)

Associazione Librai Antiquari d'Italia (ALAI)

120 Antiquare gehören heute zur Associazione Librai Antiquari d'Italia (ALAI). Die italienische Vereinigung wurde 1947 gegründet und schon ein Jahr darauf ILAB Mitglied. ALAI Präsident Umberto Pregliasco organisiert den 39. ILAB Congress und die 23. Internationale Antiquariatsmesse in Bologna, die im September 2010 Hunderte von Antiquaren und Bibliophilen nach Italien ziehen wird. Im Herbst 1947 wurde die ALAI in Mailand, zunächst unter dem Namen Circolo dei Librai Antiquari ins Leben gerufen mit dem Ziel, dem Antiquariatsbuchhandel einen kulturellen Rahmen zu geben, Kontakte zwischen den Kollegen weltweit zu fördern, mit Bibliotheken, Sammlern und Institutionen zu kooperieren, das Buch als Kulturgut zu wahren und im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu verankern. Der Code of Ethics, dem alle ALAI Antiquare unterliegen, fördert das Vertrauen in den fairen und professionellen Handel. Die ALAI unterstützt die Antiquariatsmessen in Bologna, Mailand, Turin, Venedig oder Florenz. Mehr Informationen unter www.alai.it

Translation(s)

English: Associazione Librai Antiquari d'Italia (ALAI)

French: Associazione Librai Antiquari d'Italia (ALAI)

German: Associazione Librai Antiquari d'Italia (ALAI)

Atlas (geographical)

Translation(s)

English: Atlas (geographical)

French: Atlas (geographique)

German: Atlas

Dutch: Atlas

Danish: Atlas

Italian: Atlante geografico

Spanish: Atlas

Swedish: Kartbok, atlas

Atlas (volume of plates)

Translation(s)

English: Atlas (volume of plates)

French: Atlas (d'un ouvrage)

German: Atlasband

Dutch: Platen deel

Danish: Atlas

Italian: Atlante

Spanish: Atlas

Swedish: Atlas, planschband

Author

Translation(s)

English: Author

French: Auteur

German: Autor

Dutch: Schrijver, auteur

Danish: Forfatter

Italian: Autore

Spanish: Autor

Swedish: Författare

Authors edition

Autorisierte Ausgabe nennt man eine mit dem ausdrücklichen Einverständnis des Verfassers vom Verleger herausgegebene Ausgabe.

Translation(s)

English: Authors edition

French: Edition autorisée

German: Autorisierte Ausgabe

Swedish: Auktoriserad utgåva

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Autobiography

Translation(s)

English: Autobiography

French: Autobiographie

German: Autobiographie

Dutch: Autobiographie

Danish: Selvbiografi

Italian: Autobiografia

Spanish: Autobiografía

Swedish: Självbiografi

Autography

Ein Umdruckverfahren, bei dem zunächst mit lithographischer Tusche auf ein besonders präpariertes Blatt geschrieben wurde. Dieses Blatt wird dann auf den feuchten Lithostein gepresst, wobei sich die Schrift überträgt. Das Verfahren funktioniert so gut, dass der Bayrische Staat schon in den Zwanzigerjahren des 19. Jahrhunderts große Mengen von Erlassen, Formularen etc. auf diesem Weg herstellen ließ.

Translation(s)

English: Autography

German: Autographie

Autopsie

Die Überprüfung eines Werks auf Vollständigkeit, z.B. durch Kollation. Bei bibliographischen Angaben bedeutet Autopsie, dass diese nicht aus einem Katalog übernommen, sondern am Objekt überprüft wurden.

Translation(s)

English: Autopsie

German: Autopsie

b/w

Schwarz-weiß Abbildungen, Illustrationen, Photographien

Translation(s)

English: b/w

French: n/b

German: s/w

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Backstrip

The covering of the book's spine

Translation(s)

English: Backstrip

French: dos

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

BAL

Bibliography of American Literature, compiled by Jacob Blanck, a scholarly and bibliographically exhaustive work in nine volumes describing the works of many American authors, mostly concentrated on authors who were active during the 19th Century.

Translation(s)

English: BAL

French: BAL

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Baskerville type

Translation(s)

English: Baskerville type

Swedish: Baskerville

bc, bce

A book club edition. Books printed for a book club.

Translation(s)

English: bc, bce

French: bc, bce

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Best edition

Translation(s)

English: Best edition

Swedish: Bästa upplaga

Beveled edges

When the edges of the boards are noticeably tapered.

Translation(s)

English: Beveled edges

French: Beveled edges

German: Beveled edges

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Bible

Translation(s)

English: Bible

German: Bibel

Swedish: Bibel

Bible paper

Möglichst dünnes, aber nicht durchscheinendes Papier (vgl. Dünndruckpapier), vorzugsweise für den Druck umfangreicher Werke (Bibel, Wörterbücher, Klassikerausgaben).

Translation(s)

English: Bible paper

German: Bibel(druck)papier

Bibliography

Bücherverzeichnisse. Allgemeine Bibliographien verzeichnen Publikationen ohne Rücksicht auf fachliche Zugehörigkeit. Im Unterschied dazu gibt es Fachbibliographien, Nationalbibliographien und Personalbibliographien.

Translation(s)

English: Bibliography

French: Bibliographie

German: Bibliographie

Swedish: Bibliografi

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Bibliomania

Ein manischer Büchersammler wird vor allem in der Literatur gerne "Bibliomane" genannt. Berühmte neuere Beispiele sind Arturo Pérez-Revertes "Der Club Dumas" (verfilmt als "The Ninth Gate") oder Allison Hoover Bartletts "The Man Who Loved Books Too Much". Einblick in die Psychologie des Bibliomanen gibt Werner Muensterbergers "Sammeln. Eine unbändige Leidenschaft", erstmals 1994 erschienen unter dem Titel "Collecting. An Unruly Passion".

Translation(s)

English: Bibliomania

French: Bibliomanie

German: Bibliomane

Swedish: Bibliomani

Bibliophile

"Sammler meist besonders ausgestatteter, vielfach auch seltener und wertvoller Bücher." (Hiller)

Translation(s)

English: Bibliophile

French: Bibliophile

German: Bibliophile

Dutch: Bibliophiel, boekenliefhebber

Danish: Bibliofil, bogelsker

Italian: Bibliofilo

Spanish: Bibliófilo

Swedish: Bibliofil

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Biblis

Schwedischer Verein mit gleichnamiger Zeitschrift

Translation(s)

English: Biblis

German: Biblis

Swedish: Biblis

Binder's Glue

Wenn der vom Buchbinder verwendete Leim im Laufe der Zeit nachdunkelt und an den Klebestellen sichtbar wird (durchscheint), wird dies als leimschattig bezeichnet.

Translation(s)

English: Binder's Glue

French: Colle de relieur

German: Leimschattig

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Binding

"Bucheinband heißt der Teil des Buches, der den Buchblock umschließt und nach außen hin mit seinen beiden Buchdeckeln und dem Buchrücken als Erstes in Erscheinung tritt, sofern nicht ein Schutzumschlag umgelegt ist." (Hiller)

Translation(s)

English: Binding

French: Reliure

German: Einband

Dutch: Band, boekband

Danish: Bind, bogbind

Italian: Rilegatura, legatura

Spanish: Encuadernación

Swedish: Band, bookband

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Binding

Französische Bezeichnung für Bucheinband, tritt als Fachbegriff in Verbindung mit beschreibenden Zusätzen auf (z.B. Reliure à la Cathédrale = "Einband im Kathedralstil").

Translation(s)

English: Binding

French: Reliure

German: Einband

Binding copy

A book that is worth re-binding; the book covers are in serious disrepair, but the text is fine.

Translation(s)

English: Binding copy

French: A relier

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Binding of papier boards

Translation(s)

English: Binding of papier boards

French: Cartonnage

German: Deckel aus Pappe (Einband)

Dutch: Kartonnen platten, cartonnage

Danish: Pappermerne

Italian: Piatti in cartone

Spanish: Cartoné

Swedish: Papp-pärmar

Binding with wax mosaic decoration

Ein (mit Mosaik) eingelegter Einband

Translation(s)

English: Binding with wax mosaic decoration

French: Cire, reliure à la

German: Mosaikmuster

Dutch: Mozaïek-band, band met ingelegd lakwerk

Danish: Bind med voksmosaik

Italian: Legatura con decorazione a cera

Spanish: Encuadernación mosaico

Swedish: Band med mosaikinläggning

Biopredation

An attack to books by living matter, which may include insects or mildew.

Translation(s)

English: Biopredation

French: Biopredation

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Black letter

Sammelbezeichnung für alle lateinischen Schriften mit eckigen Grundformen. Vom typographischen Gesichtspunkt gelten diese als ausgewogener, da Versalien und Gemeine anders als bei den Antiquaschriften einen gemeinsamen Ursprung haben. Die ersten Druckschriften, Ableitungen aus liturgischen Handschriften wie der Textura oder Rotunda, gehörten ausnahmslos dazu. Aus den so genannten Kanzleischriften gingen etwas später die bekanntesten Vertreter der gebrochenen Schriften, die Schwabacher und die Fraktur, hervor. Zunächst waren sie in allen europäischen Ländern im Gebrauch; in England waren sie beispielsweise als Black Letter oder Gothic Type bekannt. Nach und nach dominierten aber die von den Humanisten bevorzugten Antiquaschriften. Nur in Deutschland konnten sich die gebrochenen Schriften länger halten.

Translation(s)

English: Black letter

German: Gebrochene Schrift

Blanks

Unbedruckte Blätter, die einem Buch absichtlich beigebunden wurden.

Translation(s)

English: Blanks

French: Feuillets blancs

German: Weißes Blatt

Swedish: Blankt blad

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Bleed-through

Meaning that a substance has caused a stain that shows through the paper, such as tape that has been used to repair the inside of a jacket, but which has darkened and now shows on the outside of the jacket. What does this tell us? That booksellers and collectors should have their tape dispensers confiscated.

Translation(s)

English: Bleed-through

French: Bleed through

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Bleeding (print)

Das Durchschlagen der Druckfarbe von der einen Seite des Papiers auf die Rückseite ist ein Zeichen für mangelhaften Druck infolge schlechter Farbabstimmung auf die Papierbeschaffenheit. Nicht zu verwechseln mit dem Durchscheinen, das entsteht, wenn die gewählte Papiersorte eine zu hohe Transparenz aufweist.

Translation(s)

English: Bleeding (print)

German: Durchschlagen

Bleiler

A key reference work of genre fiction: The Guide to Supernatural Fiction: A full description of 1,775 books from 1750 to 1960, including ghost stories, weird fiction, stories of supernatural horror, fantasy, Gothic novels, occult fiction, and similar literature by Everett F. Bleiler.

Translation(s)

English: Bleiler

French: Bleiler

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Blind stamp

Verzierung von Bucheinbänden ohne Farbe oder Gold mit Hilfe metallischer Stempel. Die Blindprägung bzw. den Blinddruck, der auf Papier ausgeführt wird, nennt man Prägedruck.

Translation(s)

English: Blind stamp

French: Motifs à froid

German: Blindprägung

Dutch: Blindstempeling

Danish: Blindtryk

Italian: Impressioni a secco

Spanish: Dorado en frio

Swedish: Blind tryck

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Blockbook

Bücher, bei denen die Druckform für eine ganze Seite aus einer Holztafel geschnitten ist, also keine beweglichen Lettern verwendet werden. Die Bebilderung ist in Blockbüchern vorherrschend. Das Papier kann dabei nur einseitig bedruckt werden. Auf zwei bedruckte Seiten folgen demnach zwei leere, die meist am Außenrand noch zusammenhängen. Die dadurch entstehende Bindeform wird Blockbuch­bindung genannt. Sie ist häufig bei japanischen Büchern zu finden.

Translation(s)

English: Blockbook

French: Xylographie

German: Blockbücher

Source: John Carter, ABC for Book Collectors. 7th edition. With Corrections, Additions and an Introduction by Nicolas Barker. Oak Knoll Press 1995

Blockson 101

Referring to a book referenced in A Commented Bibliography of One Hundred and One Influential Books By and About People of African Descent (1556-1982) A Collector's Choice by Charles L. Blockson, which like it sounds, is a listing of important and mostly uncommon books. Dr. Blockson was one of the first serious collectors and bibliographers of African-Americana and his monumental collection, which he continues to oversee, is now at Temple University in Philadelphia.

Translation(s)

English: Blockson 101

French: Blockson 101

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Blurb

Der auf der vorderen und hinteren Einschlagklappe des Schutzumschlags stehende (Werbe-)Text.

Translation(s)

English: Blurb

French: Blurb

German: Klappentext

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Board

Ein vorgefertigter Einband ohne Inhalt. Bei Werken, die über einen längeren Zeitraum in Lieferungen erscheinen, ist es üblich, dass vom Verlag auch eine Einbanddecke geliefert wird. In diese können dann mehrere Lieferung zu einem Band zusammengefasst vom Buchbinder eingehängt werden.

Translation(s)

English: Board

French: Plat

German: Einbanddecke

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Bonded-leather

A cheaper leather substitute made from grinding up and "bonding" all the old leather shoes and pocket books you've thrown away, much as some fast food restaurants make bonded "roast beef" from cow lips and tails. Bonded leather can range in quality from really cheesy (and we don't mean "bonded" cheese) to reasonably attractive.

Translation(s)

English: Bonded-leather

French: Pâte de cuir

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Book

Translation(s)

English: Book

French: Livre

German: Buch

Dutch: Boek

Danish: Bog

Italian: Libro

Spanish: Libro

Swedish: Bok

Book Auctions Online

Die Online-Datenbank des Verbandes Deutscher Antiquare verzeichnet die Ergebnisse der europäischen Auktionshäuser (Zuschläge, Schätzpreise, Rückgänge). Weitere Nachschlagewerke sind das "Jahrbuch der Auktionspreise" sowie "American Book Prices Current" (ABPC).

Translation(s)

English: Book Auctions Online

French: Book Auctions Online

German: Auktionspreise Online

Book binders signet

Translation(s)

English: Book binders signet

Swedish: Bokbindaretikett

Book club edition

A book issued, usually at a discounted price, by one of the many clubs, the best-known being the Book-of-the-Month Club (sometimes abbreviated as BOMC), which would re-publish popular books. Usually the club would economize in any number of ways including using a smaller format for the book, printing the text on cheaper paper, using cheaper boards (often covered in paper rather than cloth), printing the dustwrapper on thinner or uncoated paper stock, etc. Books club editions usually don't have a printed price on the jacket flap, and sometimes might have a small blindstamped dot, circle, or square at the bottom of the rear board. Some book clubs, in particular, the BOMC during a certain, long period of their existence tried to look exactly like the publishers' editions. In those cases, lack of a price, a blindstamped dot, or occasionally an alphanumeric code running vertically up the inner margin of the last page of the text block can be the only way(s) to identify the book club editions. Most book club editions are not collectible, but that's another topic altogether.

Translation(s)

English: Book club edition

French: Book Club Edition

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Book description

Translation(s)

English: Book description

Swedish: Kommentar

Book jacket

The paper, often with illustrations and information about the book and author, used as a protective covering over the book; usually referred to as a "dust jacket" or "dj", sometimes called a "dust wrapper". Dust jacket art work is used to promote and sell the book.

Translation(s)

English: Book jacket

French: Jaquette

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Book mark

Translation(s)

English: Book mark

French: Signet

German: Lesezeichen

Dutch: Bladwijzer

Danish: Bogmærke

Italian: Segnalibro

Spanish: Marcador de libro

Swedish: Bokmärke

Book of arms, armorial (adj.)

Translation(s)

English: Book of arms, armorial (adj.)

French: Armorial

German: Wappenbuch

Dutch: Wapenboek

Danish: Våbenbog

Italian: Armerista, stemmario

Spanish: Libro de armas, blasones

Swedish: Vapenbok

Book paper

Eine große Gruppe von Papieren, deren Oberfläche sich gut für den Schriftdruck (Buchdruck) eignet, auf denen aber nur recht grobe Bilder abgedruckt werden können. Meist sind sie relativ voluminös, um auch dünneren Büchern ein „gewichtiges“ Aussehen zu verleihen.

Translation(s)

English: Book paper

German: Werkdruckpapier

Bookbinder

Translation(s)

English: Bookbinder

French: Relieur

German: Buchbinder

Dutch: Boekbinder

Danish: Bogbinder

Italian: Legatore

Spanish: Encuadernador

Swedish: Bokkbindare

Booklet

A small book, often only a few pages long and bound in wrappers.

Translation(s)

English: Booklet

French: Plaquette

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Bookseller

Translation(s)

English: Bookseller

French: Libraire

German: Buchhändler

Dutch: Boekhandelaar

Danish: Boghandler

Italian: Libraio

Spanish: Librero

Swedish: Bokhandlare

Bookseller label

Also called a ticket. In days of yore (that would be, before now) new bookstores would often have a small, usually discreet label that they would affix to one of the endpapers in the new books that they were selling. In some instances they are collectible, in some instances they are a nuisance, and in any case they indicate where a certain copy of a book originally sold at retail.

Translation(s)

English: Bookseller label

French: Etiquette de libraire

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Bookshop

Translation(s)

English: Bookshop

French: Librairie

German: Buchhandlung

Dutch: Boekhandel

Danish: Boghandel

Italian: Libreria

Spanish: Libreria

Swedish: Bokhandel

Bookworm

Bücherschädling. Kein Fabelwesen, sondern ein real existierender Schädling.

Translation(s)

English: Bookworm

French: Vers papyvores

German: Bücherwurm

Swedish: Bokmask

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Border

Translation(s)

English: Border

French: Bandeau

German: Zierleiste

Dutch: Sierrand, sierlijst

Danish: Ornamentlinie

Italian: Bordura

Spanish: Orla, viñeta

Swedish: Fris, överstycke, ram

Border, frame

Translation(s)

English: Border, frame

French: Cadre

German: Umrahmung

Dutch: Omlijsting, lijst

Danish: Ramme

Italian: Cornice

Spanish: Cuadro

Swedish: Bordyr, ram

Bottom edge

The bottom edge of the text block or pages of a book. The place where remainder marks are most likely to lurk.

Translation(s)

English: Bottom edge

French: Tranche inférieure ou queue

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Bound

Translation(s)

English: Bound

French: Relié

German: Gebunden

Dutch: Gebonden

Danish: Indbundet

Italian: Legato

Spanish: Encuadernado

Swedish: Bunden, inbunden

Bowed

Warping to the boards of a book, ranging from very slight to a reasonable imitation of the shape of a gibbous moon. This is generally adjudged a flaw, in direct proportion to its severity, although it should be noted that some titles warp because of poor manufacturing.

Translation(s)

English: Bowed

French: Bowed

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Brad-bound

Bound using (usually brass) brads threaded through punched holes, most often seen in use to bind screenplays that have been secreted away from studios by the office boy, and sold to unscrupulous booksellers like us.

Translation(s)

English: Brad-bound

French: Brad-bound

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Bradel

Eine Art eingehängter Pappband, benannt nach dem Pariser Buchbinder.

Translation(s)

English: Bradel

French: Bradel

German: Bradel

Braille

Die Vervielfältigung von Werken für das Lesen durch Blinde. Nach einzelnen frühen Versuchen konnte sich die durch Louis Braille (1809–1850) erfundene Blindenschrift (Brailleschrift) allgemein durchsetzen. Sie besteht aus einem System von sechs unterschiedlich stark ausgeprägten Punkten, die in zwei Reihen angeordnet sind.

Translation(s)

English: Braille

German: Blindendruck

Breviary

Translation(s)

English: Breviary

French: Bréviaire

German: Brevier

Dutch: Breviarium, brevier

Danish: Breviarium

Italian: Breviario

Spanish: Breviario

Swedish: Breviarium

Bright copy

Refers to the condition of a book; a surprisingly bright or fresh copy of an older book. It is as new and clean as the day it was published.

Translation(s)

English: Bright copy

French: Exemplaire frais

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Brignano

African-Americana reference work by Russell C. Brignano, Black Americans in Autobiography: An Annotated Bibliography of Autobiographies and Autobiographical Books Written Since the Civil War. Ever wonder how we know so much about African-Americana? Having a quality reference library helps.

Translation(s)

English: Brignano

French: Brignano

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Broadfoot

A good reference book for Civil War books: Civil War Books: A Priced Checklist with Advice by Tom Broadfoot.

Translation(s)

English: Broadfoot

French: Broadfoot

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Broadsheet

Einseitig bedrucktes Blatt: Ablassbrief, Kalender, Buchhändleranzeige, Flugblatt und ähnliche Mitteilungen, die vom Buch streng zu unterscheiden sind. Die Einblattdrucke stehen hoch im Wert, weil sie sich immer nur in wenigen Exemplaren und durch Zufall erhalten haben.

Translation(s)

English: Broadsheet

French: Affiche

German: Einblattdruck

Swedish: Ettbladstryck

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Broadside

Flugschriften sind kleinere, fast immer geheftete oder broschierte Schriften, die zu Tagesfragen aller Art Stellung nehmen. Sie dienen in der Regel den Interessen einer Partei gegen eine andere auf wissenschaftlichem, religiösem oder politischem Gebiet. Flugschriften sind wichtige Geschichtsquellen für die Reformation, den Dreißigjährigen Krieg, die Französische Revolution.

Translation(s)

English: Broadside

French: Voir Affiche

German: Flugschriften

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

broché

Zu einem Heft oder Buch vereinigte Druckbogen, die nur geheftet und in einen Umschlag geleimt sind. Auch umfangreiche Bücher werden oft mit einem Interimsumschlag als Broschur ausgeliefert. Der Besitzer kann sie dann nach eigenem Geschmack binden. Der Begriff deckt sich nicht unbedingt mit dem der Broschüre.

Translation(s)

English: broché

French: broché

German: Broschur

Brodart

A company which makes protective clear plastic liners for book dustjackets.

Translation(s)

English: Brodart

French: Brodart

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Broken back

Translation(s)

English: Broken back

French: Dos cassé

German: Rücken gebrochen

Dutch: Rug gebroken

Danish: Ryggen itu

Italian: Dorso rotto

Spanish: Romo roto

Swedish: Bruten rygg

Browned

Translation(s)

English: Browned

French: Bruni

German: Gebräunt

Dutch: Gebruind

Danish: Brunplettet

Italian: Brunito

Spanish: Ennegrecido

Swedish: Brunläcking, brunfärgad

Browning

Holzfreie Papiere nennt man Papiersorten, die höchstens 5 Prozent Holzschliff enthalten. Da aber holzfreie Papiere trotzdem ausschließlich aus Holzzellstoff bestehen können, müsste die korrekte Bezeichnung eigentlich „holzschliff-frei“ heißen. Holzfreie Papiere sind wesentlich haltbarer und vergilben weniger schnell. Papiere vergilben um so schneller, je höher der Holzschliffgehalt ist (von 6 Prozent bis über 80 Prozent bei Zeitungspapieren). Dann werden sie auch brüchig, ein Problem, das bei Büchern und besonders Kleinschriften aus der unmittelbaren Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg häufig auftritt.

Translation(s)

English: Browning

French: Brunissures

German: Holzfreie-, holzhaltige Papiere

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Bruccoli

Matthew Bruccoli, a professor at the University of South Carolina, and the author of, or contributor to, many bibliographies. When we invoke his name, we are usually referring to his bibliography F. Scott Fitzgerald: A Descriptive Bibliography.

Translation(s)

English: Bruccoli

French: Bruccoli

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

BSA

Bibliographic Society of America

Translation(s)

English: BSA

French: BSA

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Buckram

"Doppelt gewebter und geglätteter Kaliko, Überzugsstoff für Bucheinbände. Kennzeichnend für das Buckram sind die durch das Kalandrieren breit gedrückten Fäden, besonders an den Kreuzungsstellen, wo sich knotenartige Verdickungen ergeben." (Hiller)

Translation(s)

English: Buckram

French: Percaline

German: Buckram

Dutch: Linnen

Danish: Perkalin, bogbinderlærred

Italian: Percallina

Spanish: Percalina

Swedish: Perkalin, klot

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Bulletin

Translation(s)

English: Bulletin

French: Bulletin

German: Bericht

Dutch: Bulletin, lijst, overzicht

Danish: Bulletin, beretning, meddelelse

Italian: Bollettino

Spanish: Boletín

Swedish: Bulletin, meddelande

Bumped

Wenn die Ecken eines Buches leicht gestaucht oder angestoßen sind, nennt man diesen Zustand in antiquarischen Buchbeschreibungen "bestoßen".

Translation(s)

English: Bumped

French: Coins usés

German: Bestoßen

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Burgess 99

A personal selection of ninety-nine English language novels published between 1939 and 1983, chosen with commentary by author Anthony Burgess and originally published as a book in 1984. An interesting and prolific author, Burgess is best known for A Clockwork Orange, about which he once wryly observed with studied disinterest: "It seems likely to survive, while other works of mine that I value more bite the dust."

Translation(s)

English: Burgess 99

French: Burgess 99

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Calf

"Kalbleder ist wegen seiner Glätte bei Bucheinbänden sehr beliebt, jedoch empfindlich und wenig haltbar. Es wurde besonders in England im 17. Bis 19. Jahrhundert für weniger kostbare und einfach geschmückte Einbände viel verwendet." (Hiller)

Translation(s)

English: Calf

French: Veau

German: Kalbleder

Dutch: Kalfsleer

Danish: Kalveskind

Italian: Vitello

Spanish: Piel de becerro, becerrillo

Swedish: Kalvskinn

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Calico

Dünnes Baumwollgewebe, benannt nach der indischen Hafenstadt Calicut (heute Kozhikode). Wird als Leinen-Ersatz häufig als Bezugsstoff für Bucheinbände verwendet. So gebundene Bücher werden einfach als Leinenbände bezeichnet.

Translation(s)

English: Calico

German: Kaliko

Calligraphy

Schönschrift, Schönschreibkunst. Der Kalligraph ist über das saubere, gleichmäßige Schreiben hinaus bemüht, die Buchstaben künstlerisch auszugestalten.

Translation(s)

English: Calligraphy

French: Calligraphie

German: Kalligraphie

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Cancel leaf

A new leaf, often the title page, to which changes have been made, which is glued onto the narrow stub left by the removed leaf which has been excised.

Translation(s)

English: Cancel leaf

French: Cancel Leaf

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Capital letter

Ein so genannter „großer“ Buchstabe, der auch als Versalie bezeichnet wird. Im Gegensatz zu den Minuskeln, den Kleinbuchstaben, gibt es bei den Majuskeln keine Ober- und Unterlängen. Ein in Majuskeln gesetzter Text ergibt daher ein sehr einheitliches, geschlossenes Schriftbild. Die ältesten Schriften waren durchweg Majuskel-Schriften.

Translation(s)

English: Capital letter

German: Majuskel

Carbon copy

A manuscript or letter that was created using carbon paper, i.e. the second (or later) copy in the typewriter, a device used by hard-drinking authors before the invention of the personal computer (if you need a ribbon for one, good luck). Carbon copies of manuscripts can be collectible if they exhibit hand corrections.

Translation(s)

English: Carbon copy

French: Copie carbonne

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Carter's ABC for Book Collectors

An excellent book collectors' glossary, by John Carter and first published in 1952. It is in fact perhaps the definitive glossary of its kind and highly recommended. You can browse the ABC for Book Collectors on the ILAB website.

Translation(s)

English: Carter's ABC for Book Collectors

French: Carter's ABC for Book Collectors

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Carton

Kartons, auch Feinpappe oder Steifpapier genannt, sind Papiere mit einem Quadratmetergewicht von ungefähr 150 Gramm (Postkartenkarton) bis 500 Gramm. Die Grenzen sind jedoch fließend. Wird solches Papier als Umschlag verwendet, spricht man von einem kartonierten Druckwerk. Das Material des Umschlags bestimmt die Bezeichnung (mit zunehmender Steifheit): Umschlag, Broschur, „kartoniert“ oder Pappband, was buchbinderisch nicht völlig korrekt ist, denn dort gibt es z.B. auch Steifbroschuren.

Translation(s)

English: Carton

French: Carton

German: Karton

Swedish: Kartonnage

Cartouche

Ornamentaler Zierrahmen für Überschriften, Inschriften, Embleme, Marken usw. Insbesondere im Barock und Rokoko gebräuchlich. Bei alten Landkarten sind Kartenbezeichnung und Legende meist als schmücken­des Element in Kartuschen untergebracht.

Translation(s)

English: Cartouche

French: Cartouche

German: Kartusche

Source: John Carter, ABC for Book Collectors. 7th edition. With Corrections, Additions and an Introduction by Nicolas Barker. Oak Knoll Press 1995

Case

The covers enclosing a book, usually made of thick cardboard, or a specially made case for a book.

Translation(s)

English: Case

French: Emboîtage

German: Kassette

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Cased boards

Translation(s)

English: Cased boards

French: Carton, plats de

German: Kartonierter Einband, Pappband

Dutch: Gecartonneerd

Danish: Papbind

Italian: Cartonatura

Spanish: Encuadernación en cartón

Swedish: Pappband

Catalogues

„Dass die Nachwelt dem Mimen keine Kränze flicht, hat zuerst der Theatermann Schiller so formuliert. Viele andere Berufsstände erleiden aber dasselbe Schicksal. Sie werden von der Mitwelt gefeiert oder verrissen und von der Nachwelt schnell vergessen. Die Antiquare bilden hier keine Ausnahme. Während ihrer aktiven Geschäftszeit ist ihr ganzes Streben naturgemäß auf die kaufmännische Vermittlung ihrer Ware gerichtet, also auf Einkauf und Auswahl, Veredelung durch exakte Beschreibung der Seltenheiten und schließlich auf den Verkauf. Ihre Arbeit richtet sich an die Mitwelt, nicht an die Nachwelt. »Was bleibet aber« stiften in ihrem Falle nicht die Dichter, sondern allein die von ihnen veröffentlichten Kataloge. Sie bilden das schriftliche Hauptvermächtnis des Antiquars, aufgrund dessen man sich seiner hauptsächlich erinnert, das seine An- und Verkäufe, bisweilen auch seine Niederlagen dokumentiert. Auch wenn in seltenen Fällen, wie bei A. S. W. Rosenbach, H.P. Kraus, Christian Nebehay oder Leona Rostenberg und Madeleine Stern Biographien und Autobiographien den Katalogen zur Seite treten, so bilden sie eher einen Kommentar zum Katalogschaffen der Antiquare denn andersherum. Ein Antiquar, der keine gedruckten Kataloge veröffentlicht, ist dem sofortigen Vergessen anheim gegeben. Das gilt auch für alle Kollegen, deren Arbeit von den schwarzen Löchern &- Antiquariatsdatenbanken aufgesogen wird. Noch ist die Geschichte des antiquarischen Bücherkatalogs weitgehend unerforscht. Bestenfalls die wenigen gelehrten Antiquare, die sich für die Geschichte ihres Standes interessieren, wissen um den langsamen Aufstieg der Gattung des Antiquariatskataloges. Von den dürren Aneinanderreihungen lateinischer Titel in den Auktionskatalogen des 18. Jahrhunderts bis zum immer perfekter werdenden typographischen Raffinement der ersten Hochblüte von Katalogen der Rosenthals, Breslauers und bis hin zu den auch drucktechnisch verschwenderisch ausgestatteten Katalogen eines G. Kaldewey, J. Holstein oder H. Tenschert verläuft eine, wenn auch manchmal nicht gerade, Verbindungslinie ... Die meisten Antiquariatskataloge haben ein kurzes Leben; sie werden nach Durchsicht, Bestellung und Lieferung schnell weggeworfen. Genau aus diesem Grund sind sie aber für die wenigen Interessierten ein hart umkämpftes Sammelgebiet. Wer als Bibliophiler und gelehrter Antiquar etwas auf sich und seine Bibliothek hält, pflegt seine Sammlung von Katalogen.“ (Eberhard Köstler) Der Verband Deutscher Antiquare hat eine Geschichte des Antiquariatskataloges herausgegeben: „Von Schätzen und Scharteken. Antiquariatskataloge im 19. Jahrhundert. Einführung und Katalog von Reinhard Wittmann“. Siehe auch www.antiquare.de

Translation(s)

English: Catalogues

French: Catalogue de libraire

German: Antiquariatskatalog

Swedish: Antikvariatkatalog

Source: Antiquarian Books. A Companion for Booksellers, Librarians and Collectors. Compiled and edited by Philippa Bernard with Leo Bernard and Angus O'Neill. Scolar Press 1993

Catch word

Kustode nennt man die bei älteren Drucken in der rechten unteren Ecke der Seite angebrachte Angabe des Anfangsworts der Folgeseite. Sie erleichtert dem Leser den Übergang zur nächsten Seite und bekundet, dass die Reihenfolge der Seiten, Blätter und Lagen richtig ist. Die Kustode gehört also wie die Bogensignatur, die Blatt- oder Seitenzahl zu den Ordnungshilfen des alten Buches. In den Handschriften des Mittelalters bedeutet Kustode die Bezeichnung der Lagen durch Zahlen oder Buchstaben. Das wiederholte bzw. vorweggenommene Anfangswort der Folgeseite heißt hier Reklamante.

Translation(s)

English: Catch word

German: Kustode

Swedish: Kustod

Catchword

Das wesentlichste, sinnfälligste Wort aus einem Buchtitel, das als Ordnungswort, zumeist für die Bibliographie oder für ein Stichwortregister verwendet wird. Im Gegensatz zum Schlagwort muss das Stichwort im Titel enthalten sein.

Translation(s)

English: Catchword

German: Stichwort

Century

Translation(s)

English: Century

French: Siècle

German: Jahrhundert

Dutch: Eeuw

Danish: Århundrede

Italian: Secolo

Spanish: Siglo

Swedish: Sekel, århundrade

Chained binding

Ein zum Schutz gegen Diebstahl und Herabfallen mit einer Kette versehenes Buch, das am Lesepult bzw. an einer quer über die Pulte laufenden Eisenstange befestigt ist. Im Mittelalter war das Kettenbuch sehr verbreitet, doch schon im 16. Jahrhundert war es nur noch selten anzutreffen.

Translation(s)

English: Chained binding

German: Kettenbuch

Chalk lithography

Bei der Kreidelithographie wird die Zeichnung im Gegensatz zur Federlithographie auf dem Lithographiestein mit Kreide ausgeführt. Die Steinoberfläche muss dafür leicht körnig sein, was durch Verreiben von Sand erreicht wird. Der entstehende Strich ist deshalb nie völlig glatt und gleich­mäßig schwarz, sondern weist eine Kornstruktur und unregelmäßige Ränder auf. Die Kreidelithographie ermöglicht sehr ausdrucksvolle Graphiken.

Translation(s)

English: Chalk lithography

German: Kreidelithographie

Chambre Professionelle Belge de la Librairie Ancienne et Moderne / Belgische Beroepskamer van Antiquaren (CLAM/BBA)

Die Antiquare Belgiens sind organisiert in der Chambre Professionelle Belge de la Librairie Ancienne et Moderne (CLAM) oder Belgische Beroepskamer van Antiquaren (BBA). CLAM/BBA wurde 1946 gegründet und gehört seit den Anfängen 1948 zur ILAB. Mit Eric Speeckaert als Vorsitzendem zählt die CLAM/BBA 40 Mitglieder aus Antwerpen, Brügge, Brüssel, Ghent, Haselt, Liège, Louvain, Mechlin und Namur sowie einige ausländische Kollegen, die sich dem belgischen Verband angeschlossen haben. Die Antiquare der CLAM/BBA sind spezialisiert auf wertvolle Bücher, Graphiken, Autographen sowie mittelalterliche und moderne Handschriften. Mehr Informationen unter www.clam-bba.be

Translation(s)

English: Chambre Professionelle Belge de la Librairie Ancienne et Moderne / Belgische Beroepskamer van Antiquaren (CLAM/BBA)

French: Chambre Professionelle Belge de la Librairie Ancienne et Moderne / Belgische Beroepskamer van Antiquaren (CLAM/BBA)

German: Chambre Professionelle Belge de la Librairie Ancienne et Moderne / Belgische Beroepskamer van Antiquaren (CLAM/BBA)

Chamois

Weiches Gemsleder, häufig zum Ausfüttern der Schuber verwendet. Daraus abgeleitet als Farbbezeichnung für schwach gelblichbraunes Papier gebräuchlich.

Translation(s)

English: Chamois

German: Chamois

Chapbook

Einfache Kleinschrift mit Liedern und Gedichten für einen Schilling.

Translation(s)

English: Chapbook

French: Livre de Colportage

German: Schillingdruck

Dutch: Colportage

Danish: Kolportage

Italian: Commercio ambulante di libri

Swedish: Skillingtryck

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Chapter book

Fairly modern term referring to books for older children which are organized into chapters, as opposed to "picture books", which often are not.

Translation(s)

English: Chapter book

French: Chapter Book

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Chapter-heading

Translation(s)

English: Chapter-heading

French: Tête de chapitre

German: Kapitelüberschrift

Dutch: Opschrift, titel van een hoofdstuk

Danish: Kapiteloverskrift, begyndelsesvignet

Italian: Testata di capitolo

Spanish: Título de capítulo, epígrafe

Swedish: Kapitelöverskrift, begynnselsevinjett

Chemise

Either naughty underwear worn by women, or a case or folding tray into which a fragile or valuable book or manuscript is laid (as perhaps are the women in naughty underwear), usually used in conjunction with a case into which the chemise is slipped, and which the trade, with its infinite gift for invention, has cleverly determined to call a slipcase.

Translation(s)

English: Chemise

French: Chemise

German: Sammelmappe

Dutch: Omslag, stofomslag

Danish: Omslag

Italian: Camicia

Spanish: Camisa

Swedish: Omslag

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

China paper

Besonders weiches, saugfähiges, meist leicht gelbliches Papier, das hauptsächlich für Kupferstiche, insbesondere für Radierungen verwendet wird. Nicht zu verwechseln mit dem eigentlichen chinesischen Papier aus Reisstroh und ähnlichen Rohstoffen. Um besonders feine Abzüge zu erzielen, wird auf den Kupferdruckkarton vielfach ein angefeuchtetes, mit Kleister bestrichenes Blatt Chinapapier aufgelegt, das sich beim Druckvorgang fest mit dem Untergrund verbindet. In Antiquariatskatalogen meist als aufgewalztes China bezeichnet.

Translation(s)

English: China paper

French: Papier de Chine

German: Chinapapier

Source: John Carter, ABC for Book Collectors. 7th edition. With Corrections, Additions and an Introduction by Nicolas Barker. Oak Knoll Press 1995

Chipped

Small pieces broken off of a dust jacket or binding.

Translation(s)

English: Chipped

French: Ecorné

German: Randläsuren

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Chrestomathy

Auswahl aus Schriftstellern, Musterstücken besonders für den Unterricht.

Translation(s)

English: Chrestomathy

German: Chrestomathie

Chromo

Soviel wie Farbe, farbig. Vor allem als Chromolithographie für die mehrfarbige Lithographie geläufig, aber auch in anderen Zusammensetzungen üblich. Chromopapier ist einseitig gestrichenes Papier für Stein- oder Offsetdruck. Der Strich, oft etwas glänzend und in zarten Farben (gelb, hellblau, rosa), ist meist ein deutlich sichtbarer Auftrag, mitunter unter Zusatz von Kreide. Chromotypie bezeichnet den Druck farbiger Auto­typien (Drei- oder Vierfarbdruck). Im weiteren Sinn jeder farbige Druck.

Translation(s)

English: Chromo

German: Chromo

Chromo-typography

Translation(s)

English: Chromo-typography

French: Chromotypie

German: Farbendruck

Dutch: Kleurendruk

Danish: Farvetryk

Italian: Stampa a colori

Spanish: Cromotipia

Swedish: Färgtryck

Chromolithography

Mehrfarben-Steindruck, bei dem anders als beim Drei- oder Vierfarbdruck jede Farbnuance einzeln ausgedruckt wird. Der Lithograph muss mit viel Farbgefühl die Vorlagen oft auf 15 bis 20 oder mehr lithographische Steine aufteilen. Die Farbbilder bewahren dadurch ihren original­graphischen Charakter. Vielfach wird allerdings der farbige Flachdruck allgemein als Chromolithographie bezeichnet, also z.B. auch Zink- und Offsetdruck mit Farben.

Translation(s)

English: Chromolithography

French: Chromolithographie

German: Chromolithographie

Dutch: Chromolithographie

Danish: Farvelitografi

Italian: Cromolitografia

Spanish: Cromo-litografía

Swedish: Färgliitografi

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Chronicle

Translation(s)

English: Chronicle

French: Chronique

German: Chronik

Dutch: Kroniek

Danish: Kronik

Italian: Cronaca

Spanish: Crónica

Swedish: Krönika

Clasp

Alte Einbände (16./17. Jahrhundert) werden auf der Schnittseite häufig durch Buchschließen zusammengehalten. Das verhindert ein Verwerfen der Einbanddeckel und presst den Buchblock so zusammen, dass kein Staub eindringen kann. Die Schließen bestehen häufig aus einer flachen verzierten Metallklammer, die mit einem Lederstreifen oder einem Scharnier an der Außenkante des hinteren Deckels befestigt ist, und einem in die Kante des Vorderdeckels eingelassenen kleinen Gegenstück. Sie können aufwendig verziert sein, z.B. Silberschließen mit großflächigen durchbrochenen Schlössern. Bei jüngeren Einbänden kommen Schließen fast nur noch bei Bibeln oder Gebetbüchern vor. Denselben Zweck wie die Schließen erfüllen manchmal auch einfache Schließbänder.

Translation(s)

English: Clasp

French: Fermoirs

German: Schließe

Dutch: Slot, klamp

Danish: Spænde

Italian: Fermaglio

Spanish: Cierre

Swedish: Knäppe

Source: John Carter, ABC for Book Collectors. 7th edition. With Corrections, Additions and an Introduction by Nicolas Barker. Oak Knoll Press 1995

Closed tear

A tear in a dustjacket that fits closely together, in other words, doesn't look too much like a tear, as opposed to a ragged or jagged tear. Some dealers use the term to mean a tear that has been "closed" with tape - feel free to steal their tape dispensers.

Translation(s)

English: Closed tear

French: closed tear

German: Einriss

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Cloth

Bucheinband mit einem Überzug aus Leinengewebe.

Translation(s)

English: Cloth

French: Etoffe

German: Leinen

Dutch: Linnen

Danish: Lærred, shirting

Italian: Tela

Spanish: Tela

Swedish: Klotband

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Coat of arms

Das Eignerzeichen, in der Regel das Wappen des Besitzers, das (mittig) auf den vorderen Buchdeckel aufgeprägt wurde. Es diente sowohl zur Eigentumsbezeichnung als auch zur Zierde.

Translation(s)

English: Coat of arms

French: Armoiries

German: Supralibros

Dutch: Wapenschild

Danish: Våbenskjold

Italian: Stemma

Spanish: Armas

Swedish: Vapensköld

Coated

Paper is smooth and polished; something has been applied to the surface to make it appear glossy.

Translation(s)

English: Coated

French: Papier glacé

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Cocked

Vieles Lesen oder unsachgemäßes Ablegen der Bücher (zum Beispiel aufgeschlagen auf dem Tisch) führt dazu, dass sie die Buchrücken und der Buchblock verbiegen. Dieses nennt man "schief gelesen".

Translation(s)

English: Cocked

French: cocked

German: Schief gelesen

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Cockled

Refers to the condition of a book; the wrinkled, puckered, waving, or curling condition of a page or of the boards of a book, which is caused by non-uniform drying and shrinkage. If the cockled page is made of vellum, the condition is caused by humidity. In the case of paper or board, the condition is caused by heat and humidity. In the case of book covers, it can be caused by the use of the wrong type of adhesive or too much adhesive.

Translation(s)

English: Cockled

French: cockled

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Codex argenteus

Translation(s)

English: Codex argenteus

Swedish: Codex argenteus

Collate

Das Überprüfen eines Buchs auf Vollständigkeit.

Translation(s)

English: Collate

French: Collationner

German: Kollation

Swedish: Kollationering

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Collation

Used in descriptive bibliography as the term which describes the non-binding portion of the book, verifying the proper sequence and completeness of pages & their gatherings (signatures).

Translation(s)

English: Collation

French: Collation

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Collection

Translation(s)

English: Collection

French: Collection

German: Sammlung

Dutch: Verzameling, collectie

Danish: Samling

Italian: Collezione

Spanish: Collección

Swedish: Samling

Collection of books

Translation(s)

English: Collection of books

French: Bibliothèque (collection de livres)

German: Büchersammlung

Dutch: Bibliotheek

Danish: Bibliothek

Italian: Biblioteca privata

Spanish: Biblioteca, colección

Swedish: Bibliotek

Colophon

Vor dem Aufkommen des Titelblatts wurden die Angaben von Titel, Ort und Zeit des Erscheinens sowie der Name des Druckers am Schluss des Buches im Kolophon zusammengefasst. Gelegentlich auch als Explicit bezeichnet, da es mit diesem Wort vielfach eingeleitet wird.

Translation(s)

English: Colophon

French: Colophon

German: Kolophon

Swedish: Kolofon

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Colour print

Farbstich ist ein in mehreren Farben gedruckter Kupfer- oder Stahlstich. Ganz korrekt wird unterschieden nach „Farbstich“ als Bezeichnung für den farbigen Druck von mehreren Druckplatten (üblicherweise Mezzotintotechnik) und „Farbiger Stich“ für den farbigen Druck von einer einzigen gestochenen Platte. Wird von einer Platte gedruckt, müssen die verschiedenen Bereiche dieser Platte mit unterschiedlichen Druckfarben eingefärbt bzw. regelrecht ausgemalt werden. Bekanntestes Beispiel sind die Rosendarstellungen von Redouté. Da es schwierig ist, den Farbauftrag exakt auszuführen, sind an den Übergängen von einer Farbe zur anderen häufig Vermischungen oder die nicht ganz genau mit dem Motiv übereinstimmenden Farbgebungen zu erkennen. Farbstiche wirken gegenüber kolorierten Stichen sehr leicht und elegant. Eine zweite Möglichkeit, farbige Drucke von gestochenen Motiven anzufertigen, ist der aufeinander folgende Druck in mehreren Farben. Auf Newtons Farbtheorie beruhend, wonach sich alle Farben des Spektrums aus drei Grundfarben (Rot, Gelb, Blau) zusammensetzen, erfand Christoph le Bon 1757 den Farbstich. Die Berechnung (Farbauszug) des Anteils der Grundfarben am Vollfarbton war sehr schwierig, deshalb waren oft mehr als die drei Grundfarben nötig. Man verwendete bis zu acht Farbplatten. Durch die Schwankungen, die das Ausdehnen und Zusammenziehen des für jeden Druckvorgang angefeuchteten Papiers bewirkt, entstehen besonders an den Rändern unweigerlich kleine Ungenauigkeiten. Die Anforderungen an den Stecher und Drucker bezüglich der Passgenauigkeit, der richtigen Linienführung, Schraffur und der richtigen Einschätzung der Farbeffekte etc. waren so enorm, dass es nur extrem wenige Druckereien gab, die in der Lage waren, solche Drucke herzustellen

Translation(s)

English: Colour print

German: Farbstich

Coloured

Im Gegensatz zum maschinellen Farbdruck die mit der Hand aufgebrachte Bemalung von Illustrationen und Karten. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts bis auf wenige Ausnahmen die einzige Möglichkeit, farbige Darstellungen zu erzeugen. Je nach Zielsetzung von sehr unterschiedlicher Qualität: Bei Tafelwerken gibt es Exemplare, die durch die Verwendung edler Stoffe besonders prächtig gestaltet wurden (z.B. durch Gold: goldgehöht). Da dies häufig den Exemplaren für Fürstenhäuser vorbehalten war, spricht man auch von Fürstenkolorit. Im Gegensatz dazu wurde für die billige Volksgraphik (Bilderbogen etc.) früh eine starke Vereinfachung mittels Patronen bzw. Schablonen entwickelt, die heute wegen ihres besonderen graphischen Reizes gleichfalls sehr begehrt ist.

Translation(s)

English: Coloured

French: Coloriage

German: Kolorit

Swedish: Handkolorerad

Coloured (frontier lines on maps)

Sind auf alten Landkarten nur die Gebietsgrenzen durch einen farbigen Strich hervorgehoben, spricht man von Grenzkolorit.

Translation(s)

English: Coloured (frontier lines on maps)

German: Grenzkolorit

Coloured (maps)

Üblich bei der Beschreibung alter Landkarten. Sind die Länder (Gebiete, Landesteile) durch farbiges Ausmalen der gesamten Fläche gekennzeichnet, spricht man von Flächenkolorit. Dabei sind die Grenzen meist mit einem verstärkten Strich hervorgehoben. Im Gegensatz dazu steht das Grenzkolorit, bei dem nur die Landesgrenzen durch einen farbigen Strich hervorgehoben sind.

Translation(s)

English: Coloured (maps)

German: Flächenkolorit

Coloured paper

Eine Buntpapierart.

Translation(s)

English: Coloured paper

German: Kleisterpapier

Column

Ist der Text einer Seite in mehrere nebeneinander stehende Streifen geteilt, nennt man einen davon Spalte.

Translation(s)

English: Column

French: Colonne

German: Spalte

Dutch: Kolom

Danish: Kolumne, klumme

Italian: Colonna

Spanish: Columna

Swedish: Kolumn, spalt

Column

Fachausdruck der Buchherstellung für den zur Seite gestalteten Satz eines Druckwerks. Im antiquarischen Gebrauch fast nur als Bezeichnung für die Spalte im mehrspaltigen Satz.

Translation(s)

English: Column

German: Kolumne

Compartments

Ruled lines forming a square border or frame on a binding, which is done in gilt or blind. Also known as panelled.

Translation(s)

English: Compartments

French: Compartiments ou caissons

German: Fileten

Dutch: Verdeling in vierkanten of rechthoeken door lijnen

Danish: Firkant, linje-indramninger i kvadrater eller rektangler

Italian: Riquadri

Spanish: Cuadrados

Swedish: Fyrkanter

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Complete

Translation(s)

English: Complete

French: Complet

German: Vollständig

Dutch: Compleet, volledig

Danish: Komplet

Italian: Completo

Spanish: Completo

Swedish: Komplett, fullständig

Concordance

Zusammenstellung aller in einem Schriftstück oder dem Werk eines Autors vorkommenden Wörter oder Wendungen in alphabetischer Folge mit Angabe der Belegstellen, z.B. Bibelkonkordanz, Shakespeare-Konkordanz etc.

Translation(s)

English: Concordance

German: Konkordanz

Condition

Bücher können berieben, bestoßen, gestaucht, stockfleckig, gebrochen, leimschattig, "mit Mäusefraß", wurmstichig, beschabt, sporfleckig oder mit Ausrissen, Annotationen, Stempeln und Textverlust versehen sein. Sie können aber tadellos, hervorragend, makellos, wohlerhalten, nahezu unbenutzt oder einwandfrei sein. Das alles ist Gegenstand der Zustandsbeschreibung eines Buches, die maßgeblich ist für den Preis.

Translation(s)

English: Condition

French: État

German: Zustand

Swedish: Skick, kondition

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Conjugate leaves

Leaves which are physically attached, part of the same sheet.

Translation(s)

English: Conjugate leaves

French: Cahier

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Consecutive numbering (of leaves)

Soviel wie Blattzählung. Die Foliierung ist ein Vorläufer der Seitenzählung.

Translation(s)

English: Consecutive numbering (of leaves)

German: Foliieren

Contemporary binding

Als zeitgenössisch bezeichnet man einen Einband, der zu jener Zeit hergestellt wurde, als das Buch auf den Markt kam. Dabei handelt es sich nicht zwangsläufig um den Originaleinband, da früher viele Bücher nur in Interimsumschlägen (oder in losen Bögen) ausgeliefert wurden und der Besitzer sie sich nach eigenem Geschmack binden ließ.

Translation(s)

English: Contemporary binding

French: Reliure d'époque, contemporain

German: Zeitgenössisch

Dutch: Gelijktijdig, uit de tijd

Danish: Samtidig

Italian: Contemporaneo, coevo

Spanish: Contemporáneo, coetáneo

Swedish: Samtida band

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Contents

Translation(s)

English: Contents

French: Contenu

German: Inhalt

Dutch: Inhoud

Danish: Indhold

Italian: Contenuto

Spanish: Contenido

Swedish: Innehåll

Copper print

Soviel wie Kupferstich bzw. Kupferstechkunst.

Translation(s)

English: Copper print

German: Chalkographie

Copperplate

Ein originalgraphisches Druckverfahren, bei dem der Künstler bzw. der Kupferstecher einen Entwurf auf eine Kupferplatte aufzeichnet und dann mit dem Stichel oder Grabstichel die Linien als Vertiefungen herausarbeitet. Nach dem Einfärben der Platte mit einem Ballen wird die Oberfläche wieder abgewischt, so dass die Farbe nur in der vertieften Zeichnung stehen bleibt. Der Kupferstich ist demnach ein Tiefdruckverfahren. Auf die vorbereitete Druckplatte werden angefeuchtetes Papier und eine Filzdecke gelegt. Dann wird die Platte in eine aus zwei Walzen bestehende Presse geschoben, die einen sehr starken Druck ausübt. Die Farbe hebt sich aus den Linien heraus und bleibt leicht erhaben auf dem Papier stehen. Die Kupferplatte drückt sich so stark in das feuchte Papier, dass hinterher meist ein so genannter Plattenrand erkennbar bleibt. Die Grabsticheltechnik lässt nur eine strenge Linienführung zu, weshalb für beschwingtere Darstellungen die Radierung vorgezogen wird. Da der Kupferstich über lange Zeit das einzige Verfahren war, um feine Illustrationen in Bücher zu bringen, sind die Bezeichnungen „Stich“ oder „Kupfer“ als Synonyme für „Abbildung“ auch nach der Erfindung anderer Illustrationstechniken gelegentlich noch auf den Buchtiteln zu finden.

Translation(s)

English: Copperplate

French: Gravure sur cuivre

German: Kupferstich

Dutch: Kopergravure

Danish: Kobberstik

Italian: Incisione in rame

Spanish: Grabado en cobre

Swedish: Kopparstick

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Copy

Translation(s)

English: Copy

French: Exemplaire

German: Exemplar

Dutch: Exemplaar

Danish: Eksemplar

Italian: Esemplare, copia

Spanish: Ejemplar

Swedish: Exemplar

Copy

Abzüge nennt man die Zahl der Kupferstiche, Lithographien oder sonstiger Graphiken, die von der Vorlage (Kupferplatte, Stein etc.) genommen werden.

Translation(s)

English: Copy

French: Tirage

German: Abzug

Copy in sheets

Translation(s)

English: Copy in sheets

French: Exemplaire en feuilles

German: Exemplar in losen Bogen

Dutch: Exemplaar in losse vellen

Danish: Eksemplar i materi

Italian: Esemplare a fogli sciolti

Spanish: Ejemplar en rama

Swedish: Exemplar i lösa ark

Copyright page

The page that appears on verso of the title page, containing the artistic property protection.

Translation(s)

English: Copyright page

French: Page de dépôt légal

German: Impressum

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Corner

Translation(s)

English: Corner

French: Coin

German: Ecke

Dutch: Hoek, hoekstuk versterkte hoeken

Danish: Hjorne

Italian: Angolo

Spanish: Puntas

Swedish: Hörn

Corners

Die Ecken älterer Einbände sind zuweilen mit Metallbeschlägen versehen, Halbledereinbände haben Lederecken, Halbpergamentbände haben Pergamentecken. Ecken können sehr leicht bestoßen oder gestaucht sein.

Translation(s)

English: Corners

French: Coins

German: Ecken

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Corrigenda

Soviel wie Druckfehlerverzeichnis.

Translation(s)

English: Corrigenda

German: Corrigenda

Cover, wrapper

Der aus den beiden Buchdeckeln und dem Rücken bestehende Einband.

Translation(s)

English: Cover, wrapper

French: Couverture

German: Buchdecke

Dutch: Omslag, band

Danish: Omslag

Italian: Copertina

Spanish: Cubierta

Swedish: Omslag

Cracked

Ein langer schmaler Riss im Buchrücken oder in den Gelenken wird in der Buchbeschreibung als "Rücken bzw. Gelenke geplatzt" bezeichnet.

Translation(s)

English: Cracked

French: Fendu

German: Geplatzt

Dutch: Gespleten

Danish: Revnet, splittet

Italian: Screpolato, con fenditure

Spanish: Raja, quebradura

Swedish: Kluven, sprucken

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Crayon manner

Eine Technik des Kupferstichs bzw. der Radierung, mit der man die Wirkung einer Kreidezeichnung erzielt. Der Ätzgrund wird mit Hilfe einer Nadel mit mehreren Spitzen oder mittels eines mit vielen Spitzen versehenen Rädchens, des so genannten Roulettes, aufgerissen.

Translation(s)

English: Crayon manner

German: Crayonmanier

Crease

A permanent bend to a page or dustjacket. In days of yore some collectors would remove the jacket from the book, fold it neatly in two, and store it somewhere safe.

Translation(s)

English: Crease

French: Pliure

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Creased

Quetschfalten entstehen beim Druck, wenn das Papier nicht völlig plan liegt und die Druckfarbe nicht alle Stellen erreichen kann. Sie erscheinen später als weiße Aussparungen, die z.B. wie Risse aussehen.

Translation(s)

English: Creased

German: Quetschfalten

Crimped

Refers to the condition of a book; a grooved, indented, or pinched condition of a cover or page, which is caused by extreme humidity. It can also describe a bookmaking process that bends the hinges of loose-leaf books so that the pages of a book will easily turnover and lie flat.

Translation(s)

English: Crimped

French: crimped

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Cropped

The margins of the book have been trimmed by the binder, usually too close to the text or into the text.

Translation(s)

English: Cropped

French: Court de marge

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Crown

Bezeichnung für den meist farbigen Zierstreifen aus Stoff an der Ober- und Unterkante des Rückens des Buchblocks (Kopf und Schwanz). Das Kapital soll zur Verzierung des Buches beitragen und vor allem die Lücke zwischen Buchrücken und Buchblock decken. Ursprünglich wurde das Kapital vom Heftfaden gebildet, der aus dem Rückenfalz heraustrat und in die nächste Lage überging. Um die Lage nicht einzureißen, unterlegte man einen Leder- oder Pergamentstreifen, der vom Heftfaden umstochen und wie ein Bund behandelt wurde, d.h. mit den Enden in die Deckel versenkt. Heute ist das Kapital für gewöhnlich ein farbiges, gewebtes Band, das angeklebt wird. Das gewebte Band kam bereits Anfang des 18. Jahrhunderts auf.

Translation(s)

English: Crown

French: Coiffe

German: Kapital

Dutch: Ruginslag, leerkapitaal

Danish: (Læeder) kapitæl

Italian: Cuffia

Spanish: Cabezada

Swedish: Kapitäl

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Cuir de Russie

Russisches Rinds- oder Kalbsleder, meist mit künstlich aufgepresster Narbe (Struktur). Der besondere Geruch des Juchtenleders entsteht durch die Behandlung mit Birkenteeröl.

Translation(s)

English: Cuir de Russie

French: Cuir de Russie

German: Juchtenleder

Culacino

A drink-ring or circular stain left when a book is used as a coaster for a drinking glass. A handy Italian term which has no one-word English equivalent (and, from the perspective of book people, one of the most useful terms to be found in Howard Rheingold's entertaining book They Have a Word for It: A Lighthearted Lexicon of Untranslatable Words and Phrases).

Translation(s)

English: Culacino

French: Culacino

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Cut

An illustration that is printed on a text page

Translation(s)

English: Cut

French: Figure in texte

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Cut edges

Üblicherweise wird ein Buchblock nach dem Heften an drei Seiten beschnitten. Dies dient einerseits dazu, die noch zusammenhängenden Bogen zu öffnen, andererseits ermöglicht es ein leichtes Blättern. In angelsächsischen Ländern wird der Block oft nur am Kopf beschnitten. Broschierte Bücher kamen früher häufig unbeschnitten in den Handel.

Translation(s)

English: Cut edges

French: Rogné

German: Beschneiden

Dutch: Afgesneden

Danish: Beskåret (snit)

Italian: Rifilato

Spanish: Cortado

Swedish: Skuren

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Damaged

Translation(s)

English: Damaged

French: Abîmé

German: Lädiert

Dutch: Beschadigd

Danish: Beskadiget

Italian: Sciupato, danneggiato

Spanish: Deteriorado (a)

Swedish: Skadad, trasig

Dampstaining

Papier reagiert besonders empfindlich auf Feuchtigkeit. Unter deren Einfluss kann es aufquellen, kann sich die Oberfläche verändern, darin enthaltene Partikel oder die Patina können durch Kapillarwirkung zur Grenze des feuchten Bereichs wandern und dort deutlich sichtbare Ränder bilden. All diese Erscheinungsformen nennt man Wasserflecken bzw. bei farblichen Veränderungen Wasserrand.

Translation(s)

English: Dampstaining

French: Mouillure

German: Wasserfleckig

Dutch: Vochtvlek, watervlek

Danish: Fugtplet, vandskjold

Italian: Macchia d'acqua, d'umido, gora

Spanish: Mancha de humedad

Swedish: Vattenfläck, fuktflacck

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Darkening

When something is darker than it started out, usually caused by soiling, smoke, dirt, sunspots, or improper medication.

Translation(s)

English: Darkening

French: Voir brunissures

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Deckled edge

Natural or sometimes artificial rough edge of page, left uncut (see also cut edges, uncut, and unopened).

Translation(s)

English: Deckled edge

French: Decled edge

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Decorated

Translation(s)

English: Decorated

French: Orné

German: Verziert

Dutch: Versierd

Danish: Dekoreret

Italian: Ornato

Spanish: Decorado

Swedish: Ornerad, dekorerad, prydd

Decorated back, gilt back

Translation(s)

English: Decorated back, gilt back

French: Dos orné

German: Verzierter Rücken

Dutch: Vergulde rug

Danish: Dekoreret ryg

Italian: Dorso ornato

Spanish: Lomo decorado

Swedish: Dedorerad rygg

Dedication copy

In der gedruckten Form ist die Dedikation (Widmung) häufig Bestandteil alter Bücher. Zu Zeiten, in denen Autorenhonorare noch nicht üblich waren, wurden Widmungen an Fürsten, kirchliche Würdenträger oder andere einflussreiche Persönlichkeiten dem Buch in der Hoffnung vorangestellt, einen Gönner zu finden und eine materielle Gegengabe zu erhalten. Auch eine Vorrede an das Publikum konnte diesem Zwecke dienen. Sind von der Obrigkeit erteilte Sonderrechte abgedruckt, so nennt man dies Privileg.

Translation(s)

English: Dedication copy

French: Dédicace

German: Dedikation

Dutch: Opdracht

Danish: Dedikation, tilegnelse

Italian: Dedica

Spanish: Dedicatoria, dedicacion

Swedish: Dedidation, tillägnan

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Definite edition

Die letzte Ausgabe eines Werks, die noch vom Verfasser selbst herausgegeben wurde und damit seinen Wünschen hinsichtlich der Textgestaltung entspricht.

Translation(s)

English: Definite edition

German: Ausgabe letzter Hand

Den Danske Antikvarboghandlerforening (ABF)

Der Verband der Antiquare Dänemarks: Den Danske Antikvarboghandlerforening (ABF) ist die älteste dieser Organisationen in Skandinavien und eine der traditionsreichsten der Welt. Lediglich die britsche ABA und die französische SLAM wurden früher, 1906 und 1914, gegründet. Die ABF entstand 1920, und 27 Jahre später war ihr Präsident Einar Grønholt Pedersen einer der Gründerväter der ILAB, die 1948 auf dem 1. ILAB Kongress in Kopenhagen offiziell aus der Taufe gehoben wurde. Poul Jan Poulsen ist heute bereits seit 18 Jahren Schatzmeister der Liga und Mitglied der Jury für den ILAB Breslauer Preis für Bibliographie. 2009 zählt der dänische Verband 31 Mitglieder, Präsidentin ist Maria Girsel. Die ABF fördert den professionellen Handel mit seltenen und wertvollen Büchern, pflegt hohe Standards, bemüht sich um eine stete Verbesserung der beruflichen und allgemeinen Fähigkeiten der Antiquare und vertritt die dänischen Kollegen in der Öffentlichkeit sowie in allen politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und gesetzgebenden Fragen. Die Mitgliedschaft in der ABF ist ein Gütezeichen: Sammler und Bibliophile wenden sich vertrauensvoll an die dänischen Antiquare, die ihren Beruf mit großer Fachkenntnis, Gewissenhaftigkeit, Erfahrung und Professionalität ausüben. Die ABF Antiquare zeichnen sich durch vielseitiges Wissen in der Geschichte des Buchdrucks sowie durch eine hervorragende Branchenkenntnis aus. Gemeinsam mit den Antiquaren Schwedens und Norwegens unterhält die ABF eine Suchmaschine im Internet: Unter www.antikvariat.net findet man das Angebot der skandinavischen ILAB Antiquare. Die Datenbank besteht seit 1998 und hat mittlerweile über 1.572.000 Datensätze. Eine skandinavische Antiquariatsmesse findet im Wechsel in Kopenhagen, Stockholm oder in Oslo statt. Weitere Informationen unter www.antikvar.dk

Translation(s)

English: Den Danske Antikvarboghandlerforening (ABF)

French: Den Danske Antikvarboghandlerforening (ABF)

German: Den Danske Antikvarboghandlerforening (ABF)

Dutch: ABF

Danish: ABF

Italian: ABF

Spanish: ABF

Swedish: ABF

Dentelle

Spitzenmusterstil: "Ein Schmuck des Bucheinbandes, der den leicht beschwingten Rokoko zu Anfang des 18. Jahrhunderts entsprungen ist. Das Spitzenmuster (fers à la dentelle) wurde hauptsächlich auf roten Maroquineinbänden angewandt." (Hiller)

Translation(s)

English: Dentelle

French: Dentelle

German: Dentelle

Dutch: Verguld randwerk, dentelle

Danish: Kniplingsmønster

Italian: Merletto

Spanish: Decorado en forma de encaje

Swedish: Dentelle

Source: John Carter, ABC for Book Collectors. 7th edition. With Corrections, Additions and an Introduction by Nicolas Barker. Oak Knoll Press 1995

Desiderata

Ein vom Antiquar im Kundenauftrag gesuchtes Buch.

Translation(s)

English: Desiderata

French: Desiderata

German: Desideratum, Desiderat

Swedish: Desiderata

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Device

Drucker- oder Verlegerzeichen, Haus- oder Gewerbemarke. Vielfach graphisch gestaltet. Vorläufer des Verlagssignets waren die Druckermarken.

Translation(s)

English: Device

French: Marque d'imprimeur

German: Signet

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Diacritical mark

Kleine Hilfszeichen, die dazu dienen, ein bereits vorhandenes Schriftzeichen für einen zweiten Laut zu verwenden. ç (Cedille) im Französischen; ñ (Tilde) im Spanischen.

Translation(s)

English: Diacritical mark

German: Diakritische Zeichen

Diazotype

Ein Lichtpausverfahren.

Translation(s)

English: Diazotype

German: Diazotypie

Dictionary of American Biography (DAB)

Dictionary of American Biography, a useful 20 volume reference, especially when collecting manuscripts and autographs and attempting to learn about the authors.

Translation(s)

English: Dictionary of American Biography (DAB)

French: Dictionary of American Biography (DAB)

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Dictionary of National Biography (DNB)

The Dictionary of National Biography, a standard reference of notable figures in British history, originally published in 1885.

Translation(s)

English: Dictionary of National Biography (DNB)

French: Dictionary of National Biography (DNB)

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Die cut

A mechanical process for cutting shapes out of paper, allowing publishers to put "windows" into their jackets.

Translation(s)

English: Die cut

French: Die cut

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Dimple

An indentation, such as on a golf ball, on covers or pages.

Translation(s)

English: Dimple

French: Dimple

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Ding

A small bump or dent leaving an impression, sometimes caused by careless handling or storage.

Translation(s)

English: Ding

French: Ding

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Disbound

Descriptive term for a book or pamphlet or ephemera which has been removed from its binding.

Translation(s)

English: Disbound

French: Dérelié

German: Einband fehlt, ohne Einband, ausgebunden

Dutch: Zonder band, band ontbreekt

Danish: Uden bind

Italian: Slegato, privo di legatura

Spanish: Sin la tapas, desencuadernado

Swedish: Uttaget ur band

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Doctered

A book that has been repaired, restored, or even added to. Also known as made-up.

Translation(s)

English: Doctered

French: Doctored

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Dog-eared

Umgeknickte Buchecken nennt man Eselsohren.

Translation(s)

English: Dog-eared

French: Pages écornées

German: Eselsohren

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Dotted print

Eine Sonderform des Metallschnitts, bei dem die Umrisslinien durch Stichel in die Metallplatte getrieben werden. Größere Flächen werden durch mit Punzen eingeschlagene Linien, Sternchen, Punkte etc. aufgelockert. Auf diese Weise erscheinen die formbildenden Elemente im Abdruck weiß. Schrotschnitte als Buchillustrationen sind selten, der Schrotgrund - er erscheint als weiß gepunktete Fläche - findet sich häufiger in Bordüren.

Translation(s)

English: Dotted print

German: Schrotschnitt

Double page title

Der Ausdruck wird heute vorwiegend für aufwendig gestaltete, aus ästhetischen Gründen doppelblattgroße Titel bei Pressendrucken gebraucht. Ursprünglich war der bei zweisprachigen Büchern oder Reihenwerken zu findende Parallel- oder Nebentitel damit gemeint.

Translation(s)

English: Double page title

German: Doppeltitel

Doublure

Einbände, bei denen auch die Innenseiten der Deckel (die Spiegel) in die Ausschmückung einbezogen sind (Verdoppelung des Einbands). Sie können mit Leder überzogen (reliure double) und in Handvergoldung verziert sein. Bei Einbänden des 18. Jahrhunderts wurde häufig Seide verwendet, die von einem breiten, goldgeprägten Rahmen eingefasst ist. Die englische Doublure (Sutherland binding) setzte weißes, handvergoldetes Pergament in den Spiegel.

Translation(s)

English: Doublure

French: Doublure

German: Doublure

Dutch: Doublure, binnenspiegel

Danish: Doublure, opklæbede forsats

Italian: Contropiatto

Spanish: Contratapa

Swedish: Foder, pärmfoder

Source: John Carter, ABC for Book Collectors. 7th edition. With Corrections, Additions and an Introduction by Nicolas Barker. Oak Knoll Press 1995

Drawing

Translation(s)

English: Drawing

French: Dessin

German: Zeichnung

Dutch: Tekening

Danish: Tegniing

Italian: Disegno

Spanish: Dibujo

Swedish: Teckning

Drypoint

Eine Radierung, die mit der trockenen (ohne nachherige Ätzung angewandten) Radiernadel entstanden ist. Die „kalte“ Nadel wurde schon im 15. Jahrhundert verwendet. Die so erzeugten Linien sind schärfer als die der gewöhnlichen Radierung.

Translation(s)

English: Drypoint

German: Kaltnadelradierung

Dummy

Ein Probeband, den der Buchbinder vor Beginn einer größeren Bindearbeit als Muster anfertigt. Es ist jedoch auch das Muster darunter zu ver­stehen, das der Verlagsvertreter oder der Reisende des Reisebuchhandels zum Vorlegen beim Kunden mit sich führt. Von großen Reihenwerken und mehrbändigen Lexika gibt es solche Musterbände, die gelegentlich im Antiquariatshandel angeboten werden. Der Musterband enthält, anders als der reine buchbinderische Probeband, weitere Beispiele (Farbtafeln, Karten, Probeseiten).

Translation(s)

English: Dummy

German: Musterband

Duodecimo

Formatbezeichnung, auch 12° oder 12 mo geschrieben. Die Bezeichnung rührt daher, dass der Druckbogen zu zwölf Blättern gefaltet wird, wobei ein sehr kleines Format entsteht.

Translation(s)

English: Duodecimo

French: in 12

German: Duodez

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Duotone

Um beim Druck von einfarbigen Abbildungen einen luxuriösen Eindruck zu erzielen, verwendet man Doppeltonfarbe. Diese enthält eine fettlösliche Farbbeimischung, die während des Trocknens ausläuft und um einzelne Rasterpunkte einen Hof bildet. So erhält das Bild einen warmen, weichen Ton, der den Eindruck einer zweiten Farbe erweckt (vgl. Duplex).

Translation(s)

English: Duotone

German: Doppeltondruck, Duoton

Duplex

Von zwei Platten gedruckte (eigentlich einfarbige) Abbildung. Um ein plastischeres Bild zu erreichen, wird zu einer gewöhnlichen, kontrast­reichen Platte (Schwarz- oder Zeichnungsplatte) eine zweite – die so genannte Tonplatte – in einem anderen (wesentlich weicherem) Tonumfang hinzugefügt, für die man eine zweite Farbe verwendet (vgl. Doppeltondruck, Duoton).

Translation(s)

English: Duplex

German: Duplex

Duplicate

Doppelt vorhandene Bücher einer Bibliothek.

Translation(s)

English: Duplicate

German: Dubletten

Dust jacket

Zunächst war der Schutzumschlag das, was die Bezeichnung ausdrückt, ein einfacher Papierumschlag um den Einband, der vor Schmutz und Ausbleichen schützen sollte. Bei Büchern aus der Zeit vor 1900 waren Schutzumschläge die Ausnahme. Waren anfangs bestenfalls Buchtitel oder Autorenname aufgedruckt oder gestempelt, so entwickelte sich der Schutzumschlag im Laufe der Zeit immer stärker zum Werbeträger. Da er häufig empfindlich ist und zudem wichtige Hinweise auf die Auflage liefern kann, hat er sich besonders im angelsächsischen Raum als stark preisbestimmendes Qualitätsmerkmal für viele antiquarische Bücher etabliert. Die gebräuchliche Abkürzung ist SU bzw. in englischen Texten DJ, dust jacket.

Translation(s)

English: Dust jacket

French: Jaquette

German: Schutzumschlag

Dutch: Boekomslag, stofomslag

Danish: Beskyttelsesomslag

Italian: Sovracoperta

Spanish: Sobrecubierta

Swedish: Skyddsomslag

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Ecrasé (leather)

Farbiges, pflanzlich gegerbtes, grob­narbiges Ziegenleder. Beim Färben mit Schwamm und Bürste erhalten nur die Wölbungen Farbe. Nach dem Glätten werden die Ecraséleder durch Bügeln auf Hochglanz zugerichtet, die ungefärbten Stellen sind dann als feine Adern zu sehen.

Translation(s)

English: Ecrasé (leather)

German: Ecraséleder

Edfiying literature

Ein Buch für häusliche, stille Andachten, das es schon im späten Mittelalter gab (z.B. die Stundenbücher). Einen Aufschwung erfuhr die Erbauungsliteratur durch die Reformation. Die starke Differenzierung der Frömmigkeit im 19. Jahrhundert löste eine unübersehbare Flut von Erbauungsbüchern aus.

Translation(s)

English: Edfiying literature

German: Erbauungsbuch

Edges

Die drei Seiten des Buchblocks, an denen die Bogen nicht zusammengeheftet sind. Diese sind in der Regel beschnitten, damit man das Buch öffnen kann (vgl. dagegen unbeschnitten).

Translation(s)

English: Edges

French: Tranches

German: Schnitt

Dutch: Snede

Danish: Snit

Italian: Taglio

Spanish: Corte

Swedish: Snitt

Source: John Carter, ABC for Book Collectors. 7th edition. With Corrections, Additions and an Introduction by Nicolas Barker. Oak Knoll Press 1995

Editio princeps

Erstausgabe. Der Begriff wird überwiegend für die frühesten Ausgaben griechischer und lateinischer Klassiker und Inkunabeldrucke gebraucht, selbst wenn es sich dabei um eine noch unvollständige Textausgabe handelt.

Translation(s)

English: Editio princeps

French: Edition princeps

German: Editio princeps

Swedish: Editio princeps

Source: John Carter, ABC for Book Collectors. 7th edition. With Corrections, Additions and an Introduction by Nicolas Barker. Oak Knoll Press 1995

Edition

"Der Begriff der Ausgabe ist nicht eindeutig und hängt wesentlich von dem Zusammenhang ab, in dem er gebraucht wird. Verschiedentlich wird "Ausgabe" gleichbedeutend mit "Auflage" gebraucht.

Translation(s)

English: Edition

French: Édition

German: Ausgabe

Dutch: Uitgave, druk

Danish: Udgave

Italian: Edizione

Spanish: Edición

Swedish: Upplaga edition

Source: John Carter, ABC for Book Collectors. 7th edition. With Corrections, Additions and an Introduction by Nicolas Barker. Oak Knoll Press 1995

Edition de luxe

Üblich sind Vorzugsausgaben insbesondere bei bibliophilen Drucken (Liebhaberausgaben), die nur für einen kleinen Interessentenkreis (meist in nummerierter Auflage) hergestellt werden und von denen oft ein Teil der Auflage auf besseres (großes) Papier gedruckt wird. Vorzugsausgaben haben eine besondere Ausstattung, sind meist mit höherwertigen (z.B. kolorierten) oder zusätzlichen Illustrationen und eventuell mit Originalen versehen. Auch die Einbände sind üblicherweise kostbar gestaltet. In vielen Fällen sind die Besonderheiten der Ausstattung im Impressum vermerkt. Bei sehr alten Werken, besonders wenn sie illustriert waren, wurde gelegentlich eine sehr kleine Anzahl in ähnlicher Weise bevorzugt ausgestattet, hierfür ist dann oft die Bezeichnung „Fürstenexemplar“ zu finden.

Translation(s)

English: Edition de luxe

French: Edition de luxe

German: Vorzugsausgabe

Swedish: Bibliofilupplaga

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Effaced, erased

Translation(s)

English: Effaced, erased

French: Effacé

German: Ausradiert

Dutch: Doorgestreept, weggeschrapt

Danish: Udlettet, bortraderet

Italian: Cancellato

Spanish: Borrado

Swedish: Utstruken, bortraderad

Elephant's skin

Ein zähes Papier mit typischer Aderung. Weitgehend scheuerfest. Besonders beliebt für Urkunden und Speisekarten, findet aber auch für Buchumschläge und Vorsatzpapiere Verwendung.

Translation(s)

English: Elephant's skin

German: Elefantenhaut

Else

"Other than," for instance "else fine" after noting some flaws. One distinguished bookseller claims that citing flaws and then calling a book "else fine" is akin to calling a girl pretty, "except for her face." But in the real world a book can have some flaws and still be a fine copy if the flaws are mentioned and are so minor as to not knock the condition down a peg.

Translation(s)

English: Else

French: Sinon

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Elzevier

"Berühmte holländische Drucker- und Verlegerfamilie, die in ihrer Blütezeit im 17.Jahrhundert führend im westeuropäischen Buchgewerbe war. Geschätzt sind vor allem die kleinen griechischen und römischen Klassikerausgaben und die sogenannten "Republiken", eine Sammlung geschichtlich-geographischer Darstellungen verschiedener Staaten." (Hiller)

Translation(s)

English: Elzevier

French: Elzevier

German: Elzevier

Swedish: Elsevier

Emblemata

Im Zusammenhang mit Büchern ist mit Emblem immer ein Sinnbild gemeint: die bildliche Darstellung eines Begriffs und dessen Erklärung. Im Barock umfasste das Emblem drei Teile: Inscriptio (eine abstrakte Überschrift), Pictura (das Sinnbild, meist ein Holzschnitt oder Kupferstich), Subscriptio (ein Epigramm, das den Zusammenhang zwischen Inscriptio und Pictura erhellt). Emblemata sind Sammelausgaben von Mustersinnbildern, die Künstlern (Malern, Goldschmieden) als Vorlagen dienten oder als Erbauungsbücher benutzt wurden.

Translation(s)

English: Emblemata

German: Emblemata

Embossed

Jedes Verfahren, das mit Hilfe einer Prägeform eine erhabene oder vertiefte Abprägung erzielt. Der Prägedruck wurde immer wieder zur Verzierung von Einbänden verwendet, im 19. Jahrhundert auch für Vorsatzpapiere (vgl. gaufriertes Papier). In Bezug auf den Einband spricht man von Blindprägung.

Translation(s)

English: Embossed

French: Gaufrage ou estampage

German: Prägedruck

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Embossed leather

A leather which has been printed with a raised design.

Translation(s)

English: Embossed leather

French: Cuir estampé

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Encyclopaedia

Translation(s)

English: Encyclopaedia

Swedish: Konversationslexikon

End paper

Als Vorsatz werden die dem Buch vor- und nachgehefteten Blätter bezeichnet, die nicht zu den Druckbogen gehören. Im Allgemeinen besteht das Vorsatz aus zwei Blättern, dem an den Deckel geklebten Spiegel und dem „fliegenden Blatt“. Das Vorsatzpapier sollte mindestens ebenso schwer sein wie das Textpapier und möglichst fest und zäh. Vielfach ­wurden Buntpapiere als Vorsatz verwendet.

Translation(s)

English: End paper

French: Gardes

German: Vorsatz

Dutch: Blad van het voorwerk

Danish: Begyndelsesark

Italian: Foglio preliminare

Spanish: Hoja preliminar

Swedish: Eftersättsblad

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Envoi

An envoi is a short stanza at the end of a poem used either to address an imagined or actual person or to comment on the preceding body of the poem.

Translation(s)

English: Envoi

French: Envoi

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Ephemera

Sammelbegriff für Kleinschriften und Gegenstände, die eigentlich dem kurzlebigen Alltagsgebrauch zuzurechnen sind, in besonderen Fällen aber als sammelwürdig erachtet werden: Notizzettel, Eintrittskarten, Programmhefte, Ausweise, Anzeigenzettel, Briefköpfe, Reklamemarken etc.

Translation(s)

English: Ephemera

French: Vieux Papiers

German: Ephemera

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Erosion

Loss to paper or cloth caused by any number of reasons, but usually some instance of slow and steady wear, as opposed to a more violent species of damage like chipping or tearing. Erosion usually happens to books before they come into the hands of dealers and collectors, who presumably know how to care for them.

Translation(s)

English: Erosion

French: Erosion

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Erotica

Translation(s)

English: Erotica

French: Curiosa

Errata

Soviel wie Errata.

Translation(s)

English: Errata

German: Druckfehlerverzeichnis

Errate slip

Verzeichnis sinnstörender Fehler im Buch, die jedoch erst während oder nach dem Druck bemerkt worden sind. Das Druckfehlerverzeichnis ist entweder auf dem zuletzt gedruckten Bogen (häufig der Titelbogen) oder auf einem eigens beigelegten Zettel zu finden. Siehe auch Druckfehlerverzeichnis.

Translation(s)

English: Errate slip

French: Feuillet d'errata

German: Errata

Swedish: Errata, erratablad

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Etching

Ein originalgraphisches Verfahren ähnlich dem Kupferstich. Bei der Radierung graviert der Künstler die Zeichnung jedoch nicht direkt in die Metallplatte, sondern überzieht diese zunächst mit einem so genannten Ätzgrund (Wachs, Harz, Asphaltlack o.ä., in den er dann mit der Radiernadel seine Zeichnung einritzt. Da dies ohne großen Kraftaufwand geschieht, können im Gegensatz zum Kupferstich Skizzen mit leichter Linienführung umgesetzt werden. Danach wird die Platte in ein Säurebad gelegt. An den durch die Nadel freigelegten Stellen greift die Säure das Metall an. Durch Abdecken einzelner Partien mit Ätzgrund und weitere Säurebäder können unterschiedlich tiefe Linien geätzt werden. Je tiefer eine Linie ist, desto mehr Farbe kann sie aufnehmen und umso kräftiger wird sie beim Druck. Vor dem Druck, der genau wie beim Kupferstich erfolgt, muss der Ätzgrund vollständig entfernt werden. Bei Radierungen ist es beliebt, einen ganz feinen Farbhauch auf der Platte stehen zu lassen, so dass auf dem Papier ein feiner Ton (der Plattenton) entsteht.

Translation(s)

English: Etching

French: Eau-forte

German: Radierung

Dutch: Ets

Danish: Radering

Italian: Acquaforte

Spanish: Aguafuerte

Swedish: Etsning

Evangeliary

Handschrift oder Druck, die oder der alle vier Evangelien vollständig enthält.

Translation(s)

English: Evangeliary

German: Evangeliar

Swedish: Evangeliebok

Ex-dono

Translation(s)

English: Ex-dono

French: Ex-dono

Ex-library

Ein Buch, das ursprünglich aus einer Bibliothek stammt und von dieser als Dublette abgegeben wurde. Bibliotheksexemplare haben zumeist Stempel und Signaturschilder. Oft sind sie auch in einem speziellen Bibliothekseinband gebunden.

Translation(s)

English: Ex-library

French: Exemplaire cédé par une institution

German: Bibliotheksexemplar

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Exlibris

Ein kleines Blatt Papier, das als Besitzanzeiger auf die Innenseite des vorderen Buchdeckels geklebt wird. Es enthält den Namen oder das Wappen des Besitzers, auch allegorische Darstellungen sind beliebt, und kann graphisch aufwendig gestaltet sein. Auf die künstlerische Herstellung der Exlibris wurde viel Eifer und Mühe verwandt. Neben seiner Beliebtheit als Sammel­objekt ist es für die Geschichte der Bibliophilie von großer Bedeutung: Noch nach Jahrhunderten gibt es die Zugehörigkeit eines Werkes zu einer bestimmten Sammlung zu erkennen.

Translation(s)

English: Exlibris

French: Ex-libris

German: Exlibris

Dutch: Ex-libris

Danish: Exlibris

Italian: Ex libris

Spanish: Ex-libris

Swedish: Exlibris

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Explicit

Explizit bedeutet soviel wie erklärt, ausführlich dargestellt. Dagegen: Explicit (Schlussschrift), vgl. Kolophon.

Translation(s)

English: Explicit

German: Explizit

Extra-illustrated

Usually a volume made into a unique copy with additional illustrations, autographs, or manuscripts added by carefully gluing or tipping-in this extra material.

Translation(s)

English: Extra-illustrated

French: Extra-illustrated

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Extract

Translation(s)

English: Extract

German: Auszug

Swedish: Extrakt

Facing page

The page opposite the page being referred to.

Translation(s)

English: Facing page

French: Page en vis-à-vis

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Facsimile

Wiedergabe von Originalvorlagen, besonders von Handschriften oder Druckwerken, die nur als Einzelstücke oder in extrem kleinen Stückzahlen vorhanden sind, mit sehr großer Originaltreue. Die schnell fortschreitende Reproduktionstechnik im 20. Jahrhundert vereinfachte dies enorm. Erst dann konnten Faksimiles in nennenswerter Zahl erscheinen.

Translation(s)

English: Facsimile

French: Fac-simile

German: Faksimile

Swedish: Faksimilupplaga

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Faded, soiled

Translation(s)

English: Faded, soiled

French: Défraîchi

German: Unfrisch

Dutch: Onfris, verschoten

Danish: Slidt, ufriskt

Italian: Scolorito, stanco

Spanish: Fatigado, usado

Swedish: Nött

Fading

Häufig findet man in Buchbeschreibungen "verblichen", was jedoch eindeutig in einen anderen Kontext gehört. Einbände, ganz gleich ob aus Leder, Leinen, Pappe oder Papier können durch Lichteinwirkung ihre Farbe verlieren oder "verblassen".

Translation(s)

English: Fading

French: Passé

German: Verblasst

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

False band

A fake raised band that is attached directly to the spine of the book or the hollow of the cover. This decorative element is designed to make the book look sturdier than it actually is.

Translation(s)

English: False band

French: False band

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

False bands

Translation(s)

English: False bands

French: Faux nerfs

German: Falsche Bünde

Dutch: Valse ribben

Danish: Uægte, ophøjede bind

Italian: False nervature

Spanish: Nervios falsos

Swedish: Falska puuhöjda bind

Faulty paper

Sowohl bei maschinell gefertigtem als auch beim handgeschöpften Papier können Papierfehler entstehen. Meist handelt es sich um Löcher (Stellen, an denen der Papierbrei zu dünn war) oder um Verdickungen und Verfärbungen (Stellen, an denen ein Fremdkörper in das Papier geraten ist). Wenn solch ein Fehler nicht erkannt und das Papier trotzdem bedruckt wird, kommt es zu weiteren Fehlern (z.B. weiße Stellen im Druck oder starkes Durchscheinen).

Translation(s)

English: Faulty paper

German: Papierfehler

Faux-titre

Gleichbedeutend mit Schmutztitel.

Translation(s)

English: Faux-titre

French: Faux-titre

German: Vortitel

Fawn-coloured

Translation(s)

English: Fawn-coloured

French: Fauve

German: Rötlich

Dutch: Vaalrood, rossig

Danish: Rødlig

Italian: Fulvo

Spanish: Leonado

Swedish: Rödaktig, gulbrun

Figured Cloth

A cloth binding decorated with an embossed pattern.

Translation(s)

English: Figured Cloth

French: Peraline historiée

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Fillet

Wiegemesserförmiges Werkzeug des Buchbinders für die Blindprägung und vor allem für die Handvergoldung. Wichtig für das Prägen von Linien und schmalen fortlaufenden Mustern. Damit hergestellte Verzierungen werden ebenfalls als Fileten be­zeichnet. Sie sind fast immer an den nicht ganz genau aufeinanderpassenden Nahtstellen zwischen zwei Abdrücken zu erkennen. Im Gegensatz zum Streicheisen wird die Filete hauptsächlich für den Golddruck verwendet.

Translation(s)

English: Fillet

French: Filet

German: Filete

Source: John Carter, ABC for Book Collectors. 7th edition. With Corrections, Additions and an Introduction by Nicolas Barker. Oak Knoll Press 1995

Fine binding

An elaborately designed book; for example, a book that is bound in leather with blind stamps and gilt edges.

Translation(s)

English: Fine binding

French: Belle reliure

German: Künstlereinband

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

First appearances

This term can refer to several different concepts:· The first time a specific subject is treated in book form, i.e. the first American book on the subject of dry fly fishing was written by Emlyn Gill and published in 1913.

Translation(s)

English: First appearances

French: First appearances

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

First books

Das erste selbstständig erschienene Werk eines Autors, häufig sehr gesucht, da noch in geringer Auflage gedruckt, wie zum Beispiel "Die Buddenbrooks" von Thomas Mann.

Translation(s)

English: First books

French: First books

German: Erstlingswerke

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

First edition

"Die Erstausgabe eines Buches, die im Buchhandel erschienen ist. Die Erstausgabe kann auch eine unrechtmäßige, ohne oder gegen den Willen des Verfassers veröffentlichte Ausgabe sein, die dann nicht mit der Originalausgabe identisch ist." (Hiller, Wörterbuch des Buches) Für "Erstausgaben deutscher Dichtung" konsultiert man das Standardwerk gleichen Titels von Wilpert/Gühring.

Translation(s)

English: First edition

French: Première édition, édition originale

German: Erstausgabe

Dutch: Oorsprondelijke uitgave, eerste uitgave

Danish: Orginaludgave

Italian: Edizione originale, prima edizione

Spanish: Edición original

Swedish: Förstaupplaga

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

First thus

Not a first edition, but something new, revised, having a new introduction by the author or someone else, but the first publication in its new form or by a new publisher.

Translation(s)

English: First thus

French: First thus

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Fleuron

Soviel wie Vignette. Die reichen, friesartigen Verzierungen über den Kapitelüberschriften im Rokokobuch heißen Fleurons oder Kopfvignetten. Häufiger wird die Bezeichnung allerdings für die kleinen ornamentalen Zierstempel auf Bucheinbänden, besonders für die in den Ecken angebrachten, verwendet.

Translation(s)

English: Fleuron

French: Fleuron

German: Fleuron

Dutch: Bloemornament

Danish: Blomsterornament

Italian: Decorazione floreale, fiorone

Spanish: Florón

Swedish: Vinjett, liten dekoration

Flexible binding

Biegbarer Einband aus Leinen oder Leder.

Translation(s)

English: Flexible binding

French: Reliure souple

German: Flexibler Einband

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Folding

Translation(s)

English: Folding

French: Dépliant

German: Gefaltet

Dutch: Uitslaand

Danish: Sammenfoldelig

Italian: Ripiegato

Spanish: Desplegable

Swedish: Hopviken

Folding plates

Tafeln (auch Karten oder Tabellen), die wegen ihrer Größe gefaltet werden, damit sie in den Buchblock passen. Vorsicht beim Auseinanderfalten, damit es keine Einrisse gibt!

Translation(s)

English: Folding plates

French: Planches dépliantes

German: Falttafel

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Foliation

Eine Formatbezeichnung, abgekürzt fol. oder 2°. Beim Folioformat ist der Papierbogen nur einmal gefalzt, bildet also zwei Blätter. Beim klas­sischen Folioformat entsteht so eine Rückenhöhe von ca. 42 Zentimetern. Solche Bücher nennt man Folianten.

Translation(s)

English: Foliation

French: Foliation

German: Folio

Swedish: Foliant

Source: John Carter, ABC for Book Collectors. 7th edition. With Corrections, Additions and an Introduction by Nicolas Barker. Oak Knoll Press 1995

Follow the flag

Preferring the edition published in the nation of the author's birth. You couldn't find a more classic American novel than Mark Twain's The Adventures of Huckleberry Finn, but it was actually first published in England. However, many collectors prefer to "follow the flag," and the American edition is more desirable.

Translation(s)

English: Follow the flag

French: Follow the flag

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Foot

But you probably want to know what the foot of a book is. The very bottom of the spine of either the book or the dustjacket.

Translation(s)

English: Foot

French: Pied

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Foot of page

Translation(s)

English: Foot of page

French: Bas de page

German: Unterer Rand des Blattes

Dutch: Voet van de bladzijde

Danish: Nederste del af siden

Italian: Pié di pagina, in calce

Spanish: Pie de página

Swedish: Sidans nederdel

Fore edge painting

Eine auf den Schnitt (zusammen mit Goldschnitt) aufgebrachte Darstellung, die nur zum Vorschein kommt, wenn man die Blätter des Buchblocks leicht gegeneinander verschiebt. Auf jedem einzelnen Blatt befindet sich nur ein ganz schmaler bemalter Streifen am Außenrand, maximal 1 Millimeter breit. Im Zusammenspiel über den ganzen Schnitt ergibt sich dadurch eine (bzw. auf der Rückseite der Blätter und in die andere Richtung verschoben eventuell auch eine zweite) bildliche Darstellung. Das dargestellte Motiv passt normalerweise zum Inhalt des Buches.

Translation(s)

English: Fore edge painting

French: Peinture sur tranches

German: Fore-edge-painting

Swedish: Fore edge painting

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Foreword

Translation(s)

English: Foreword

French: Avant-propos

German: Vorwort,

Dutch: Voorwoord, voorrede

Danish: Forord

Italian: Prefazione

Spanish: Prefacio, prólogo

Swedish: Förord

Format

Mit dem Format wird die Größe eines Buches nach Höhe und Breite angegeben (nicht die Dicke). Die Formatangabe kann in Zentimetern erfolgen oder nach der klassischen Formel, die sich daraus ableitet, wie viele Blatt aus einem gefalzten Druckbogen entstehen. Da das Papier ursprünglich das Pergament als Schriftträger ablöste, gehen die Bogengrößen auf dessen Maß zurück, das durch die mögliche Nutzfläche einer Schafhaut begrenzt war. Für Druckbogen kann man von einem Format von ca. 45 x 60 (bis 50 x 70) Zentimetern ausgehen. Daraus ergeben sich: 1 x gefalzt = 2 Blatt = Folio (2°) 2 x gefalzt = 4 Blatt = Quart(o) (4°/4to) 3 x gefalzt = 8 Blatt = Octav(o) (8°/8vo) 4 x gefalzt zu 12 Blatt = Duodez (12°) 4 x gefalzt zu 16 Blatt = Sedez (16°) Das Oktavformat wird als Standard angesehen und braucht deshalb in der Beschreibung nicht genannt zu werden. Besonderheiten können durch Zusätze deutlich gemacht werden, z.B. quer-schmal-8vo (oder entsprechende Abkürzungen). Es gibt immer wieder Unklarheiten über die Reihenfolge der Werte für Höhe und Breite, die daher rühren, dass im graphischen Gewerbe die Breite zuerst genannt wird und sich diese Gewohnheit bis in die Buchproduktion auswirkt. Im Bibliothekswesen und damit sinnvollerweise auch im Antiquariat ist es jedoch anders: Hier wird die Höhe vor der Breite genannt. In bibliothekarischen Beschreibungen ist die Formatangabe für neuere Bücher inzwischen ganz verschwunden. Für die Beschreibungen von alten Drucken ist sie allerdings auch dort noch üblich und richtet sich ausschließlich nach der Rückenhöhe.

Translation(s)

English: Format

French: Format

German: Format

Swedish: Ark, arksignatur

Source: John Carter, ABC for Book Collectors. 7th edition. With Corrections, Additions and an Introduction by Nicolas Barker. Oak Knoll Press 1995

Forum Antikvarov Bukinistov (FAB)

"Hier wird wieder zusammengeführt, was für lange Zeit getrennt war", sagte Eric Wasche während des Presidents' Meetings in Wien 2009, waren doch die russischen Antiquare vor 1917 ein fest integrierter Bestandteil des europäischen und weltweiten Marktes gewesen. 2009 wurde das Forum Antikvarov Bukunistov (Russia) (FAB) in Wien offiziell in die ILAB aufgenommen. Die noch junge Vereinigung hat zur Zeit 6 russische Antiquare als Mitglieder, Präsident ist Alexej Lukashin.

Translation(s)

English: Forum Antikvarov Bukinistov (FAB)

French: Forum Antikvarov Bukinistov (FAB)

German: Forum Antikvarov Bukinistov (FAB)

Foxed

Translation(s)

English: Foxed

French: Piqué (de rouille)

German: Rostfleckig

Dutch: Roestvlekkig, weervlekkig

Danish: Rustplettet

Italian: Fiorito

Spanish: Puntos de óxido

Swedish: Rostfäckad

Foxing

Gelbliche bis dunkelbraune Flecken im Papier, die durch Bakterien hervorgerufen werden. Sie werden durch Wärme und Feuchtigkeit begünstigt.

Translation(s)

English: Foxing

French: Rousseurs

German: Stockflecken

Dutch: Roestvlekken, weervlekken

Danish: Fugtpletter

Italian: Arrossature, rifioriture

Spanish: Puntos de oxido

Swedish: Lagerfläckad, brunfläckad, "foxed"

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Fraying

Refers to the condition of a book; the unraveling of the threads or fibers of an edge of a book cover that is caused by excessive rubbing

Translation(s)

English: Fraying

French: Fraying

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Free endpaper

Front and rear blank pages added by the binder.

Translation(s)

English: Free endpaper

French: Feuillet de garde

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

French

Excellent and pretty exhaustive guide to African-Americana poetry: Afro-American Poetry and Drama, 1760-1975: A Guide to Information Sources by William P. French, Michel J. Fabre, Amritjit Singh, and Geneviève E. Fabre.

Translation(s)

English: French

French: French

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

French-folded

Referring to a dustjacket, or the wrappers of a softbound book that have been folded over on all edges.

Translation(s)

English: French-folded

French: Fench-folded

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

From English sheets

When the pages used for the American edition of a book that was originally published in England, were imported from England – in effect slapping a new title page and a new binding, with the American publisher's name on it, on the printed pages from the English edition. The sheets of Alice in Wonderland, after being rejected as inferior by Lewis Carroll, were shipped to America, and when thus fitted out, they became the first American edition "from English sheets.

Translation(s)

English: From English sheets

French: From English shets

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Front fly

Fliegendes Blatt heißt der Teil des Vorsatzes, der zwischen dem Buchdeckel und dem Buchblock frei beweglich ist.

Translation(s)

English: Front fly

French: Front leaf

German: Fliegendes Blatt

Swedish: Försättsblad

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Frontispiece

Eine ganzseitige Illustration gegenüber dem Titelblatt: ursprünglich meist allegorische Darstellungen, im 17. und 18. Jahrhundert dann Bilder des Verfassers und ab Mitte des 18. Jahrhunderts mehr und mehr bild­liche Darstellungen aus dem Buchinhalt. Zunächst bezeichnete man als Frontispiz einen Holzschnitt, der das Titelblatt verzierte (Titelvignette). Mit dem Aufkommen des Kupferstichs als Illustrationstechnik eroberte sich das Titelbild einen selbstständigen Platz. Nur in seltenen Fällen ist auch das Titelblatt gestochen (Kupfertitel).

Translation(s)

English: Frontispiece

French: Frontispice

German: Frontispiz

Dutch: Frontispiece

Danish: Fontispice

Italian: Frontispizio, antiporta

Spanish: Frontispicio

Swedish: Frontespis

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Full binding

Wenn ein Einband vollständig mit Leder oder einem anderen Material (Leinen, Maroquin etc.) bezogen ist, spricht man von Ganzleder, Ganzleinen etc. im Gegensatz zu Halbleder, Halbleinen.

Translation(s)

English: Full binding

French: Reliure pleine

German: Ganzleder, Ganzleinen

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Full page

Translation(s)

English: Full page

French: Pleine page

German: Ganzsseitige Abbildung

Dutch: Ter groote van de gehele pagina

Danish: Helsides (illustration)

Italian: A piena pagina

Spanish: Página entera

Swedish: Helsides(-illustration)

Gabler

Refers to the standard reference book about wine books printed in the English language, Wine Into Words: A History and Bibliography of Wine Books in the English Language by James M. Gabler. Originally published in 1985, it was reissued in a greatly enlarged version in 2004, and with the numbering system used to identify the books changed. Thus if someone quotes a Gabler number at you, you'd better find out what edition they used to determine what book they are referring to.

Translation(s)

English: Gabler

French: Gabler

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Galley Proof

Korrekturabzug vom noch nicht umbrochenen Satz. Auch Bürstenabzug genannt, weil er früher durch Abklopfen mit der Bürste gewonnen wurde.

Translation(s)

English: Galley Proof

German: Fahne, Fahnenabzug

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Galuchat

Translation(s)

English: Galuchat

French: Galuchat

Gathering

Bezeichnung für die zusammengehefteten, aus einem Druckbogen entstandenen Blätter eines Buches. Wird ein Druckbogen dreimal gefalzt, entsteht eine Lage aus 8 Blatt (= 16 Seiten). Vgl. Format.

Translation(s)

English: Gathering

French: Cahier

German: Lage

Dutch: Katern

Danish: Ark

Italian: Quaderno, fascicolo

Spanish: Cuaderno

Swedish: Lägg

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Gauffered edges

A pattern tooled on gilt edges of book.

Translation(s)

English: Gauffered edges

French: Tranches ciselées

German: ziselierter Schnitt

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Gilded

Bei besonders prunkvollem Kolorit wurden Teile durch eine Goldauflage oder zumindest Goldfarbe veredelt. Da diese beim Betasten als deutlich spürbare Erhebung fühlbar sind, spricht man von „Gold gehöhtem“ Kolorit.

Translation(s)

English: Gilded

German: Gold gehöht

Gilt

As in "original cloth gilt" – gold decoration or lettering applied to a binding or page edge. Gilding the top edge was desired not only because it looks attractive, but also because it makes the books easier to dust off. Often condition on books that have been gilded is at least partly determined by how much or little the gilding has tarnished or rubbed.

Translation(s)

English: Gilt

French: Doré

German: Vergoldet

Dutch: Verguld

Danish: Forgyldt

Italian: Dorato

Spanish: Dorado

Swedish: Guldornament

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Gilt top

Beim Kopfgoldschnitt ist, im Gegensatz zum Ganzgoldschnitt, nur der obere Schnitt eines Buches vergoldet.

Translation(s)

English: Gilt top

French: Tête dorée

German: Kopfgoldschnitt

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Glassine

<p>Ein Papier, das durch spezielle Behandlung fast den Charakter von Pergament annimmt. Damit hergestellte, lichtdicht gelagerte Einbände sind oft nur schwer von Pergament zu unterscheiden. Unter Lichteinfluss ist Pergamin jedoch nicht alterungsbeständig, es vergilbt (bis zu kräftigem Braun) und wird brüchig.</p>

Translation(s)

English: Glassine

French: Glassine

German: Pergamin

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Glossary

Ein erklärendes, sachlich oder alphabetisch geordnetes Wörterverzeichnis. Ursprünglich bezeichnete Glosse ein schwer verständliches, erklärungsbedürftiges Wort bzw. die Übersetzung fremdsprachlicher (vorwiegend lateinischer) Wörter in die Volkssprache.

Translation(s)

English: Glossary

German: Glossar

Glued

Translation(s)

English: Glued

French: Collé

German: Geklebt

Dutch: Geplakt, gelijmd

Danish: Klæbet

Italian: Incollato

Spanish: Encolado, pegado

Swedish: Limmad, klistrad

Gnawed

Mäuse haben die Angewohnheit, nicht nur Käse, sondern auch Bücher anzuknabbern, weshalb man bei der Beschreibung von Büchern zuweilen von "Mäusefraß" sprechen muss.

Translation(s)

English: Gnawed

French: Rongé

German: Mäusefraß

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Go(au)ffered, chiselled (edges)

Translation(s)

English: Go(au)ffered, chiselled (edges)

French: Ciselée (tranche)

German: Ziseliert (Schnitt)

Dutch: Geciseleerd

Danish: Ciseleret

Italian: Cesellato

Spanish: Cincelado, (corte) labrado

Swedish: Ciserleard, utmejslad

Goffered paper

Geprägtes Papier, in das eine Struktur oder ein feines Muster eingearbeitet ist. Hierzu gehören z.B. die als Briefpapier beliebten Leinenpapiere (Leinenstruktur). Im Antiquariatsbuchhandel sind meist die im 19. Jahrhundert als Vorsatz beliebten strukturierten Glanzpapiere gemeint.

Translation(s)

English: Goffered paper

German: Gaufriertes Papier

Gothic type

Im 16. Jahrhundert entstandene Schrift mit gebrochenen Formen. Das Wort wird für gewöhnlich als Oberbegriff für alle „gebrochenen Schriften“ verwendet, streng genommen ist die Fraktur allerdings nur eine unter mehreren. Sie hat schlanke Gemeine (kleine Buchstaben) und meist breite Versalien (Großbuchstaben). Kennzeichnendes Merkmal sind die gespaltenen Oberlängen von h, k und l. Die meisten ihrer Versalien haben geschwungene Ansetzstriche, „Elefantenrüssel“ genannt. Ent­gegen der allgemeinen Annahme waren Frakturschriften nicht nur in Deutschland, sondern z.B. auch in angelsächsischen Ländern verbreitet.

Translation(s)

English: Gothic type

German: Fraktur

Gouge

Refers to the condition of a book; an unintentional nick or hole in the cover of a book, or on its spine. Or in bookbinding, a single-line finishing tool that is used to create either blind or gold decoration on the covers but not on the spine of a book.

Translation(s)

English: Gouge

French: Gouge

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Grain

Im Buchbindergewerbe die natürliche oder künstlich hergestellt Struktur einer Lederoberfläche.

Translation(s)

English: Grain

German: Narbe

Grolier binding

Translation(s)

English: Grolier binding

Swedish: Grolier-band

Guilloche

Muster aus regelmäßig ineinander verschlungenen Linien, z.B. auf Wertpapieren, Urkunden, Geldscheinen etc.

Translation(s)

English: Guilloche

German: Guilloche

Gutter

The inner margin of the leaves of a bound book; adjacent inner margins of facing pages when book is open.

Translation(s)

English: Gutter

French: Marges intérieures

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Half binding

Ein Halbband liegt dann vor, wenn der Buchrücken mit einem anderen Werkstoff bezogen ist als die Deckel. Die Bezeichnung des Einbands richtet sich nach dem Bezugsstoff des Rückens, z.B. Halbleder-, Halbleinen-, Halbpergament-Band.

Translation(s)

English: Half binding

French: Demi-reliure

German: Halblederband, Halbleinen, Halbpergament

Dutch: Halfband

Danish: Halvbind

Italian: Mezza legatura

Spanish: Media encuadernación

Swedish: Halvfranskt band

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Half calf

Translation(s)

English: Half calf

French: Demi-veau

German: Halbleder

Dutch: Half leder, half leer

Danish: Halvlæder

Italian: Mezza pelle

Spanish: Media piel

Swedish: Halvläder, hlavfranskt

Half cloth

Translation(s)

English: Half cloth

French: Demi-toile

German: Halbleinen

Dutch: Half linnen

Danish: Halvlærred, halvshirting

Italian: Mezza tela

Spanish: Media tela

Swedish: Halvklot

Half sheepskin

Translation(s)

English: Half sheepskin

French: Demi-basane

German: Halb-Schafleder

Dutch: Half schaapsleer, half bezaan

Danish: Halv fåreskind

Italian: Mezza bazzana

Spanish: Media badana

Swedish: Halvfårskinn, välskt band

Half title

Sondertitel für verschiedene Abschnitte eines Buches. Also eine Art Kapitelüberschrift, die auf einem eigenen Blatt steht. Die Zwischentitel in alten Büchern können graphisch aufwendig gestaltet sein, wie der Kupfertitel.

Translation(s)

English: Half title

German: Zwischentitel

Half title

Das Blatt, das dem Titelblatt vorgeschaltet und mit einem Kurztitel versehen ist, nennt man Vortitel, seltener Schmutz- oder Vorsatztitel.

Translation(s)

English: Half title

French: Faux-titre

German: Schmutztitel

Dutch: Franse titel, voortitel

Danish: Smudstitel

Italian: Occhiello, occhietto

Spanish: Anteportada

Swedish: Smutstitel

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Half vellum

Translation(s)

English: Half vellum

French: Demi-vélin

German: Halbpergament

Dutch: Half perkament

Danish: Halvpergamentsbind

Italian: Mezza pergamena

Spanish: Medio pergamino

Swedish: Halvpergament

Half-tone print

Halbtonbilder (das sind alle gerasterten Abbildungen im Buchdruck), die von einem photomechanisch hergestellten Druck­stock im Hochdruckverfahren entstanden sind. Die Autotypie erfand Georg Meisenbach im Jahr 1881.

Translation(s)

English: Half-tone print

German: Autotypie

Hand printing

Handdruck von Druckplatten (Holz oder Stein) ohne Verwendung einer Druckerpresse. Das Papier wurde dazu früher auf die eingefärbte Druckform aufgelegt und mit einem Lederballen oder Falzbein angedrückt bzw. angerieben.

Translation(s)

English: Hand printing

German: Reibedruck

Hand-gilded

Handvergoldung nennt man das handwerkliche Verzieren des Bucheinbands mit Gold im Gegensatz zur maschinellen Pressvergoldung. Die Handvergoldung kann nur bei kleinen Mustern angewendet werden, denn für größere Flächen reicht der mit der Hand ausübbare Druck nicht aus. Hitze, Grundiermittel und Druck ermöglichen eine dauerhafte Verbindung zwischen dem Bezugsmaterial des Einbands und dem Gold.

Translation(s)

English: Hand-gilded

German: Handvergoldung

Hard-boiled

Fiction, usually detective fiction, marked by a gritty, pessimistic, and tough-as-nails world view. Dashiell Hammett's The Maltese Falcon would be the cornerstone of any hard-boiled mystery collection.

Translation(s)

English: Hard-boiled

French: Hard-boiled

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Hardcover

Soviel wie fester, steifer Einband. Unspezifische Einbandangabe, die sich leider in zunehmendem Maß in Buchbeschreibungen im Internet findet. Für die Beschreibung antiquarischer Bücher sollte unbedingt eine genauere Bezeichnung verwendet werden, beispielsweise Ln./Lwd. (Leinen), Hln./Hlwd. (Halbleinen), Ldr./Hldr. (Leder/Halbleder), Pp. (Pappe) usw. Ursprünglich war die Unterscheidung Hardcover und Softcover oder Paperback bzw. im deutschen Sprachraum geb. (gebunden) und brosch. (broschiert) im Sortimentsbuchhandel üblich, wo eine solch grobe Unterscheidung sinnvoll und meist auch ausreichend ist. Der Antiquariatsbuchhandel stellt allerdings völlig andere Anforderungen, hier sind diese Bezeichnungen untauglich.

Translation(s)

English: Hardcover

German: Hardcover

Head piece

Eine Vignette, die am Anfang eines Textes oben auf der Buchseite steht, beispielsweise als Zierstück am Kapitelanfang.

Translation(s)

English: Head piece

German: Kopfvignette

Head-piece

Translation(s)

English: Head-piece

French: En-tête (illustration)

German: Kopfleiste, Zierleiste

Dutch: Kopvignet

Danish: Vignet, hovedvignet

Italian: Testatina

Spanish: Viñeta

Swedish: Vinjett

Headband

Am oberen Ende des Buchrückens (Kapital) angebrachtes Baumwoll- oder Leinenband.

Translation(s)

English: Headband

French: Headband

German: Kapitalband

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Heading

Translation(s)

English: Heading

French: En-tête

German: Kopftitel

Dutch: Koptitel

Danish: Hoved

Italian: Intestazione

Spanish: Cabecera

Swedish: Överstycke, fris, huvud

Headline

Die Überschriften (Kopfzeilen) der einzelnen Seiten eines Buches heißen Kolumnentitel. Sie können nur die Seitenzahlen (toter Kolumnen­titel) oder aber Angaben über Kapitel, Seiteninhalt etc. (lebender Kolumnentitel) enthalten.

Translation(s)

English: Headline

German: Kolumnentitel

Height

Translation(s)

English: Height

French: Hauteur

German: Höhe

Dutch: Hoogte

Danish: Højde

Italian: Altezza

Spanish: Altura

Swedish: Höjd

High spot

A term that is used to denote a highly regarded first or important edition of a book.

Translation(s)

English: High spot

French: High Spot

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Highlighting

The bright pen markings where the previous owner marked the book to highlight words, sentences, and/or passages of text.

Translation(s)

English: Highlighting

French: Highlighting

Swedish: Understrykningar

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Hinge

Das innere Gelenk, wo der Bucheinband mit dem Buchblock zusammengefügt ist.

Translation(s)

English: Hinge

French: Charnière

German: Gelenk (innen)

Dutch: Scharnier (-versterking)

Danish: Fals (på bogbind)

Italian: Cerniera

Spanish: Charnela, bisagra

Swedish: Fals (på bokpärm)

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Holograph

Anything handwritten entirely by the writer; i.e. a letter written entirely in the handwriting of the correspondent is a holograph of that person.

Translation(s)

English: Holograph

French: Holograph

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Homonym

In der Sprachwissenschaft zwei gleichlautende Wörter. Im Antiquariatsbuchhandel der Deckname (Pseudonym), der aus einem klassischen Namen besteht (z.B.: Ajax = Johann Christoph Adelung / Laokoon = Wilhelm Edler / Triton = Adolf Goetz).

Translation(s)

English: Homonym

German: Homonym

Horae

Im Gegensatz zum Brevier sind Stundenbücher (Livres d’heures) für Laien bestimmte Erbauungs- und Gebetbücher der katholischen Kirche zu Ehren der Gottesmutter, deswegen auch Horae Beatae Mariae Viriginis genannt. Der Name kommt von den darin enthaltenen Gebeten, die für die verschiedenen Stunden bzw. Tageszeiten bestimmt sind. Stundenbücher waren im 15. Jahrhundert und zu Beginn des 16. Jahrhunderts besonders beliebt. Es gibt sowohl handgeschriebene als auch gedruckte Stundenbücher, oft sind sie reich illustriert.

Translation(s)

English: Horae

French: Livre d'heures

German: Stundenbücher

Dutch: Getijdenboek

Danish: Tidebog, bønnebog

Italian: Libro d'ore

Spanish: Libro de horas

Swedish: Bönbok, tidebok, bilderbok

Source: John Carter, ABC for Book Collectors. 7th edition. With Corrections, Additions and an Introduction by Nicolas Barker. Oak Knoll Press 1995

Hubin

An excellent and exhaustive reference to detective fiction by Allen J. Hubin, Crime Fiction III: A Comprehensive Bibliography, 1749-1995, available in either book or CD form. A must-have for any serious collector of (or dealer in) mysteries.

Translation(s)

English: Hubin

French: Hubin

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Ideal copy

When a number of copies of an edition of a book are compared to each other, a bibliographer may set out what he or she considers to be the description of the standard copy of that edition, to which all other copies can be compared. Thus, when a book is said to be "missing a page", it is assumed that the ideal copy of that book always contains that particular.

Translation(s)

English: Ideal copy

French: Ideal copy

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Illuminated

Illuminator hieß ursprünglich der Buchmaler im Mittelalter. (Für Überschriften und Zierbuchstaben gab es noch den Miniator und den Rubrikator.) Illuminierte Handschriften sind also bildgeschmückte Texte. Auch Holzschnitte wurden schon in frühester Zeit koloriert. War dabei eine besonders sorgfältige Farbgebung gewünscht, blieb auch diese Tätigkeit den Illuminatoren vorbehalten.

Translation(s)

English: Illuminated

French: Enluminure

German: Illuminiert

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Illustrated edition

Translation(s)

English: Illustrated edition

French: Édition illustrée

German: Illustrierte Ausgabe

Dutch: Geïllustreerde uitgave

Danish: Illustreret udgave

Italian: Edizione illustrata

Spanish: Edición ilustrada

Swedish: Illustrerad upplaga

Illustration

Textabbildung heißt jede Abbildung, die auf dem Textbogen und in engem Zusammenhang mit dem Text steht. Auch ganzseitige, in die Seitenzählung einbezogene Bilder sind als Textabbildung zu verstehen. Da für alle anderen Bildbeigaben im Buch spezielle Bezeichnungen üblich sind (Tafel, Karte, Frontispiz, Porträt etc.), erscheint meist die Kurzform „Abbildung“.

Translation(s)

English: Illustration

French: Illustrations in texte ou hors texte, figure

German: Textabbildung

Dutch: Afbeelding, illustratie

Danish: Figur, illustration

Italian: Figura, illustrazione

Spanish: Grabado

Swedish: Bild, figur, avbildning

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Illustration Processes

Man unterscheidet Hochdruck- und Tiefdruckverfahren. 1) Hochdruck: Sammelbezeichnung für Druckverfahren, bei denen die druckenden Teile der Druckplatte (z.B. die Buchstaben) gegenüber den nichtdruckenden erhaben sind, d.h. hochstehen. Es werden nur die erhabenen Teile mit Farbe eingewalzt, sie geben diese beim Druck auf das Papier ab. Durch den Druck werden die erhabenen Teile so auf bzw. ins Papier gedrückt, dass sie als schwache Prägung auf der Rückseite fühlbar sind. Im Gegensatz dazu stehen der Flach- und der Tiefdruck. Die bekanntesten Hochdruckverfahren sind der Buchdruck und der Holzschnitt. 2) Tiefdruck: Sammelbegriff für alle Drucktechniken, bei denen die Teile der Druckplatte die Farbe annehmen sollen, tief liegen. Beim Einfärben der Druckform fließt die Farbe in die Vertiefungen, die Linien oder Näpfchen. Von den hoch liegenden Teilen, die nicht drucken sollen, wird die Farbe abgewischt. Beim Druckvorgang saugt das Papier die Farbe aus den Vertiefungen heraus. Klassische Tiefdrucktechniken, bei denen der Abzug manuell erfolgt, sind Kupfer- und Stahlstich, Radierung und Heliogravüre (Photogravüre).

Translation(s)

English: Illustration Processes

French: Gravure originale

German: Graphische Techniken

Source: John Carter, ABC for Book Collectors. 7th edition. With Corrections, Additions and an Introduction by Nicolas Barker. Oak Knoll Press 1995

Impression

All the copies of a book printed during one press run. During the handpress period, when type was reset each time a press was used, this term was synonymous with edition.

Translation(s)

English: Impression

French: Tirage

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Imprimatur

Druckerlaubnis

Translation(s)

English: Imprimatur

German: Imprimatur

Swedish: Imprimatur

Imprint

In Büchern auf der Rückseite des Titelblatts oder am Schluss des Bandes. Das Impressum gibt Auskunft über die Hersteller des Buchs: Drucker, Buchbinder; bei wertvolleren und bibliophilen Büchern werden auch die Herkunft des Papiers, der Gestalter von Einband und Umschlag, die verwendete Schrift sowie die für die typographische Gestaltung und Buch- und Bildschmuck Verantwortlichen genannt. Weitere Bestandteile des Impressums können Copyrightvermerk, Auflagenhöhe, Sonderausstattungen etc. sein. Die frühere Form des Impressums hieß Kolophon.

Translation(s)

English: Imprint

French: Adresse

German: Impressum, Druckvermerk

Dutch: Drukvermelding, impressum

Danish: Oplysning om trykningen

Italian: Nota tipografica

Spanish: Imprenta

Swedish: Tryckuppgift

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Incomplete

Translation(s)

English: Incomplete

French: Incomplet

German: Unvollständig

Dutch: Incompleet, defect

Danish: Ufuldstændig, ukomplet

Italian: Incompleto, scompleto

Spanish: Incompleto

Swedish: Ofullständig

Incunable

Bezeichnung für die ersten Drucke und Bücher, die von der Erfindung der Buchdruckerkunst durch Gutenberg (um 1450) bis zum Jahr 1500 (einschließlich) hergestellt wurden. Insgesamt sind etwa 45.000 verschiedene Inkunabeln bekannt (darunter nahezu 30.000 Bücher im eigentlichen Sinne, der Rest sind Klein- und Einblattdrucke). Die Auflagenhöhe betrug im Durchschnitt 300 bis 500 Exemplare. Die Inkunabeln lehnen sich zunächst noch sehr eng an die Handschriften des Mittelalters und der Frührenaissance an, insbesondere hinsichtlich der Gestaltung der Schrift, der häufigen Verwendung von beliebigen Abkürzungen und Ligaturen und des fehlenden Titelblatts. Die ersten Inkunabeln weisen eine außerordentliche Mannigfaltigkeit auf, da sich die Gestalt des neuen, gedruckten Mediums Buch erst entwickeln musste. So hat jedes Buch der Inkunabelzeit noch seine ganz eigene Prägung, die es von jedem anderen deutlich unterscheidet. Teile der Druckausstattung (Kapitel- und Seitenüberschriften, Initialen usw.) wurden anfangs handschriftlich durch den Rubrikator ergänzt. Die Bezeichnung Inkunabel gebraucht man gelegentlich auch für die Erstlinge anderer Drucktechniken (Kupferstich, Radierung, Lithographie). Bei der Lithographie, wo ein genaues Erfindungsjahr bekannt ist, gelten die ersten 25 Jahre (1796–1821) als Inkunabelzeit.

Translation(s)

English: Incunable

French: Incunable

German: Inkunabel

Dutch: Incunabel, wiegedruk

Danish: Inkunabel

Italian: Incunabolo

Spanish: Incunable

Swedish: Inkunabler

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Initial

"Anfangsbuchstabe, der durch besondere Größe, Verzierung oder Farbe aus dem übrigen Satzbild hervorgehoben wird. Initialen sind vor allem in Handschriften und alten Drucken anzutreffen." (Hiller, Wörterbuch des Buches)

Translation(s)

English: Initial

French: Chiffre initiale (au chiffres de…)

German: Initiale

Dutch: Initialen

Danish: Initial

Italian: Cifre, monogramma, iniziali

Spanish: Cifra, inicial

Swedish: Anfang

Ink corrosion

Um eine dunkle Schrift zu erzielen, enthielt die früher verwendete Eisengallustinte einen großen Sulfatanteil. Sie kann, ähnlich wie Rost, das Papier zerstören.

Translation(s)

English: Ink corrosion

German: Tintenfraß

Inside or inner margin

Translation(s)

English: Inside or inner margin

French: Marge de fond

German: Bundsteg

Dutch: Binnenrand, binnenmarge

Danish: Indermargen

Italian: Margine interno

Spanish: Margen interior

Swedish: Inre marginal

Interleaf

Eine unbedruckte Seite im Buch wird vom Setzer als vakat bezeichnet.

Translation(s)

English: Interleaf

German: Vakat

Interleaved

Ein Buch, dem nach jeder bedruckten Seite ein unbedrucktes Blatt zwischengebunden ist, auf dem sich häufig Notizen der Vorbesitzer wiederfinden.

Translation(s)

English: Interleaved

French: Interfolié

German: Durchschossenes Exemplar

Dutch: Doorschoten

Danish: Gennemskudt

Italian: Interfoliato

Spanish: Interfoliado

Swedish: Interfoliated

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Issue

Something that (along with "states") will give you a headache. Technically a change in the first edition that has been determined to have occurred after the date of publication. Thus a "first edition, second issue" would constitute a book from the original edition, which has incorporated a correction or change to the text, and which some tireless (or tiresome) scholar thinks he can prove happened after the date of publication. These have to be paid attention to, but these determinations can be fluid as scholarship on a specific title evolves. Issue and state are often confused or used incorrectly.

Translation(s)

English: Issue

French: Émission

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Italic type

Als Kursivschrift bezeichnet man alle schräg gestellten Schriftformen. Die Kursivtypen sind zwar im Charakter der Antiqua angepasst – sie werden zu fast jeder Antiquaschrift hergestellt –, zeigen aber im Einzelnen vielfach ­abweichende Formen, die auf die engere Verwandtschaft der Kursive zur Handschrift hinweist. Im englischen und französischen Sprachgebrauch heißt die Kursive „Italic“ bzw. „Italique“, wohl weil der italienische Drucker Aldus Manutius d. Ä. (1449–1515) der erste war, der Kursivtypen verwendete.

Translation(s)

English: Italic type

German: Kursive

Italics

Englische bzw. französische Bezeichnung für die Kursive.

Translation(s)

English: Italics

German: Italic

Japanese vellum

Das echte Japanpapier wird aus der Rinde des Papiermaulbeerbaums im Handverfahren hergestellt. Durch Weichen im Wasser und Schlagen des Stoffbreis entstehen lange, seidenartige Fasern, die außerordentlich zähes und dennoch weiches Papier mit einer wolkigen (d.h. etwas ungleichmäßigen) Durchsicht ergeben. Echtes Japanpapier ist teuer, es gibt aber auch imitierte, aus Zellulose hergestellte Japanpapiere. Gute Leimung und verschiedene besondere Verfahren sind hierfür nötig. Auch bei diesen Papieren wird eine wolkige Durchsicht erzielt.

Translation(s)

English: Japanese vellum

French: Papier Japon

German: Japanpapier

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Job Printing

Ursprünglich die Gelegenheitsarbeiten des Buchdruckers, die ihm eine zusätzliche Einnahmequelle boten. Daraus entwickelte sich ein eigener Geschäftszweig für Geschäfts-, Werbe-, Gesellschaftsdrucksachen: die Akzidenzdruckerei. Zur wirkungsvollen Gestaltung der Kleindrucksachen wurden oft Auszeichnungsschriften (auffällige Zierschriften) verwendet, so genannte Akzidenzschriften.

Translation(s)

English: Job Printing

German: Akzidenz

Joint

Das äußere Gelenk eines Buches, wo der Buchrücken und die Buchdeckel zusammengefügt sind.

Translation(s)

English: Joint

French: Charnière

German: Gelenk (außen)

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Justification de tirage

Translation(s)

English: Justification de tirage

French: Justification de tirage

Juvenilia

Work written when an author was extremely young, often as a child.

Translation(s)

English: Juvenilia

French: Œuvre de jeunesse

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Keeper, curator

Translation(s)

English: Keeper, curator

French: Conservateur

German: Konservator, Kustos

Dutch: Conservator

Danish: Konservator

Italian: Conservatore, curatore

Spanish: Conservador

Swedish: Konservator

Label

Translation(s)

English: Label

French: Étiquette

German: Etikett

Dutch: Rugschild

Danish: Rygfelt

Italian: Etichetta, tassello

Spanish: Tejuelo, etiqueta

Swedish: Etikett, ryggskylt

Label

Translation(s)

English: Label

French: Pièce de titre

German: Rückenschild

Dutch: Rugschild

Danish: Titelfelt, titelskilt

Italian: Tassello con titolo

Spanish: Tejuelo

Swedish: Titel-etikett

Laminate

The thin plastic layer covering the dust jacket of some books.

Translation(s)

English: Laminate

French: Laminate

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Large paper copy

Wenn wertvolle bibliophile Werke auf handgeschöpftes Papier und besonders breitrandig gedruckt sind, spricht man von Großpapier.

Translation(s)

English: Large paper copy

French: Grands papier

German: Großpapier

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Leaf (leaves)

"Ein nicht geknicktes, glattes Stück Papier. Im Buch ist das Blatt die kleinste greifbare Einheit mit zwei Seiten." (Hiller)

Translation(s)

English: Leaf (leaves)

French: Feuillet

German: Blatt

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Leather edge

Eine selten angewandte Verzierungsform bei Ganzlederbänden. Mit dem Messer wird die Zeichnung in das aufgeweichte Leder eingeschnitten und dann durch Nachziehen mit einem stumpfen Instrument erweitert. Die eigentliche Zeit der Lederschnittbände beginnt im 14. Jahrhundert und endet im 15. Jahrhundert. Es sind nur etwas über 200 derartige Bände bekannt.

Translation(s)

English: Leather edge

German: Lederschnitt

Leatherette

An imitation of grained leather, produced from a strong, machine-glazed base paper. Many small prayer books, for example, are leatherette.

Translation(s)

English: Leatherette

French: Skyvertex

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Legend, caption

Im antiquarischen Gebrauch ist damit zumeist die Bildlegende gemeint: die Erklärung eines Bildinhalts, die häufig unter der Abbildung oder in einer Kartusche zu finden ist. Die Verbindung zu den Bildelementen wird durch übereinstimmende Buchstaben oder Ziffernbezeichnungen hergestellt.

Translation(s)

English: Legend, caption

French: Légende

German: Legende

Dutch: Onderschrift, verklarende tekst

Danish: Billedtekst

Italian: Legenda, didascalia

Spanish: Leyenda, título

Swedish: Text, bildunderskrift

Length

Translation(s)

English: Length

French: Longueur

German: Länge

Dutch: Lengte

Danish: Længde

Italian: Lunghezza

Spanish: Longitud

Swedish: Längd

Leporello

Ein Leporello-Album ist ein Faltbuch, das durch Zick-Zack-Faltung eines oder mehrerer an­einandergeklebter Stücke Papier entsteht. Beliebt war die Leporelloform bei Souveniralben mit einer Reihe von Einzelansichten und bei Panoramen. Der Name knüpft an die Figur des Leporello in Mozarts Oper Don Juan an, der das Album der Geliebten Don Juans aufzubewahren hatte.

Translation(s)

English: Leporello

German: Leporello

Letter press

Sammelbezeichnung für Druckverfahren, bei denen die druckenden Teile der Druckplatte (z.B. die Buchstaben) gegenüber den nichtdruckenden erhaben sind, d.h. hochstehen. Es werden nur die erhabenen Teile mit Farbe eingewalzt, sie geben diese beim Druck auf das Papier ab. Durch den Druck werden die erhabenen Teile so auf bzw. ins Papier gedrückt, dass sie als schwache Prägung auf der Rückseite fühlbar sind. Im Gegensatz dazu stehen der Flach- und der Tiefdruck. Die bekanntesten Hochdruckverfahren sind der Buchdruck und der Holzschnitt.

Translation(s)

English: Letter press

German: Hochdruck

Levant

Elegant and highly polished morocco goatskin leather with a grain-pattern surface.

Translation(s)

English: Levant

French: Levant

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Libraire

Translation(s)

English: Libraire

French: Libraire

Swedish: Boklåda

Librarian

Translation(s)

English: Librarian

French: Bibliothécaire

German: Bibliothekar

Dutch: Bibliothecaris

Danish: Bibliotekar

Italian: Bibliotecario

Spanish: Bibliotecario

Swedish: Bibliotekarie

Library

Translation(s)

English: Library

French: Bibliothèque (publique ou privée)

German: Bibliothek

Dutch: Bibliotheek

Danish: Bibliothek

Italian: Biblioteca pubblica

Spanish: Biblioteca

Swedish: Bibliotek

Licensed edition

Die Lizenz bleibt stets auf eine bestimmte Anzahl von Exemplaren beschränkt. In Betracht kommen Ausgaben in Buchgemeinschaften, sonstige Sonderausgaben (z.B. in Schriftenreihen) und Fälle, in denen der Original­verleger zeitweise verhindert ist, seine Tätigkeit auszuüben. Lizenzausgaben sind selten von sammlerischem Interesse.

Translation(s)

English: Licensed edition

German: Lizenzausgabe

Ligature

Mehrere zu einer Type zusammengefasste Buchstaben nennt man Ligatur; vielfach geht deren Zeichnung ineinander über. Man kann dadurch unschöne Zusammenstellungen vermeiden. Im Allgemeinen sind Ligaturen für die Buchstabenkombinationen ff, fi, fl vorhanden, seltener für ft und tz. Für gebrochene Schriften ist die Zahl der Ligaturen größer. Die Frühdrucker verwendeten sehr viele Ligaturen (insgesamt etwa 290), um ihre gedruckten Bücher den geschriebenen möglichst anzugleichen.

Translation(s)

English: Ligature

German: Ligatur

Light weight paper (Bible paper)

Dünndruckpapier ist ein feines, stets holzfreies, außerordentlich dünnes Papier, das nicht durchscheinen darf. Besonders feines Dünndruckpapier bezeichnet man auch als Bibel(druck)papier.

Translation(s)

English: Light weight paper (Bible paper)

German: Dünndruckpapier

Limited edition

Eine Ausgabe, bei der die Anzahl der hergestellten Exemplare klein und von vornherein begrenzt ist. Oft werden Liebhaberausgaben, Luxusdrucke, Privatdrucke als limitierte Ausgaben angefertigt, um einen erhöhten Seltenheitswert zu erreichen.

Translation(s)

English: Limited edition

French: Tirage limité

German: Limitierte Ausgabe

Dutch: Beperkte oplage

Danish: Begrænset oplag

Italian: Tiratura limitata

Spanish: Tiraje limitado

Swedish: Begränsad upplaga

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Limp cover

A book that has a flexible cloth, leather, or vellum cover. In the last quarter of the 18th century and the first quarter of the 19th, limp leather covers were commonly used for books to be carried in the pocket. In the 20th century, the primary use was for cheap, educational, sentimental verse, or devotional books. Also known as limp cloth, limp binding, limp leather, or limp vellum.

Translation(s)

English: Limp cover

French: Souple

Dutch: Buigzaam, soepel

Danish: Bøjelig

Italian: Floscio, molle

Spanish: Flexible

Swedish: Böjlig, mjuk

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Literary almanach

Bezeichnung für eine besondere Art des Almanachs. Der bibliophil ausgestattete Musenalmanach nimmt nur literarische Beiträge auf. Zunächst waren das vielfach noch unveröffentlichte Balladen, Lieder, Romanzen, Fabeln, Gelegenheits­gedichte, Epigramme. Im Laufe der Zeit kamen dramatische Szenen, Proben aus Dramen, manchmal auch Vertonungen von Gedichten hinzu. Außerdem ist ein Kalendarium beigegeben, das oft mit Kupfern zu jedem Monat geschmückt ist, ferner Vignetten, ­Porträts besonders verehrter Dichter. Der erste Musen­almanach ist der 1765 in Paris erschienene Almanac des Muses. Der erste Musenalmanach in Deutschland, der Göttinger Musenalmanach für das Jahr 1770, erschien 1769.

Translation(s)

English: Literary almanach

German: Musenalmanach

Lithography

Ein Druckverfahren, bei dem von einem lithographischen Stein gedruckt wird. Meist ist der Flachdruck, die eigentliche Lithographie damit gemeint. Das Wort „Steindruck“ kann aber auch Hochdruck oder gravierte Steine als Druckform bezeichnen.

Translation(s)

English: Lithography

German: Steindruck

Lithography

Ein Flachdruckverfahren, das verschiedene Vorzüge aufweist und das Drucken von Abbildungen revolutionierte. Es beruht auf der Unvermischbarkeit von Wasser und Fett. In der einfachsten und direktesten Form wird auf einen polierten Stein, am besten eignen sich bestimmte Kalkschieferarten, die Zeichnung mit einer fettigen Kreide oder Tusche aufgebracht. Dann wird die Oberfläche des Steins mit Wasser getränkt, worauf sie nur noch an den gezeichneten (fettigen) Stellen Farbe annimmt. Beim Abdruck werden dann nur diese auf Papier reproduziert. Große Stellen, die weiß bleiben sollen, werden angeätzt und gummiert. Die neue Technik, 1796 von Alois Senefelder erfunden, wurde von den Künstlern rasch bevorzugt, da sich auf dem hellen Stein leicht zeichnen lässt und das Ergebnis zudem sehr gut zu beurteilen ist. Die Lithographie ermöglicht einen sehr viel besseren Eindruck des zu erwartenden Ergebnisses als alle anderen originalgraphischen Drucktechniken. Sie ist von allen Techniken die „handschriftlichste“, da man sie mit ebensoviel Leichtigkeit handhaben kann wie das Schreiben mit der Feder, das Zeichnen mit dem Tuschpinsel oder mit Kreide auf Zeichenpapier. Verlangt ist kein angestrengtes Arbeiten mit handwerklichem Gerät, wie beim Holzschnitt oder Kupferstich. Schon Senefelder war sehr experimentierfreudig und veröffentlichte in seinen Musterblättern in verschiedenen lithographischen Kunstmanieren Druckbeispiele, die eine breite Palette technischer Möglichkeiten abdecken. Einen klaren Vorteil bot die Lithographie in der Krayonmanier. Sollte diese Technik im Kupferstich nachgeahmt werden, musste man die Struktur eines Kreidestrichs sehr aufwendig Punkt für Punkt nachempfinden. Bei der Lithographie hingegen zeichnete man auf eine leicht gekörnte Oberfläche und erzielte sofort ein perfektes Ergebnis. Frühzeitig wurde eine Vielzahl weiterer Techniken ausprobiert, auch Hoch- und Tiefdruck­verfahren vom Stein, von denen aber nur die Stein­gravur praktische Bedeutung erlangte. Bei der Steingravur wird die Zeichnung (wie beim Kupferstich) mit dem Grabstichel in den Stein geschnitten. Von diesem Stein konnte man nun andere Lithosteine bedrucken, die dann erst für den Druck auf Papier verwendet wurden. So erzielte man höhere Auflagen und hatte zudem den Vorteil, seitenrichtig arbeiten zu können. Die Möglichkeiten, eine Zeichnung auf den Stein zu übertragen, sind ebenfalls vielfältig: vom Umdruck (der als Autographie u.a. für die Verfielfältigung behördlicher Akten genutzt wurde) bis zur Photolithographie. Das Umdruckverfahren (über zwei Zwischenschritte) erleichterte auch das Aufbringen der Schrift auf die Lithosteine, hatte Vorteile bei der Herstellung von Notenblättern oder der Rettung (durch Übertragung) eines durch einen Sprung zerstörten Lithosteins. Ja, es war sogar möglich, Kupferstiche auf Umdruckpapier abzuziehen, um sie dann als lithograpisches Faksimile zu drucken. Bei der Suche nach Ersatzmaterialien für den Stein stieß man auf Zink. Darauf lässt sich ebenso wie auf Lithosteinen arbeiten (im Unterschied zum Offsetdruck also auch seitenverkehrt). Der Zinkdruck bringt jedoch schlechtere (etwas flaue, unscharfe) Ergebnisse. Der Offsetdruck ist gleichfalls ein Flachdruckverfahren und entwickelte sich aus der Lithographie. Charakteristisch ist dabei, dass der Druck nicht direkt auf Papier, sondern in einem Zwischenschritt zunächst auf ein Gummituch erfolgt. Wird der Offsetdruck als originalgraphisches Verfahren eingesetzt (und der Künstler arbeitet direkt auf der Offsetplatte), nennt man die so entstandenen Graphiken Offsetlithographie.

Translation(s)

English: Lithography

French: Lithographie

German: Lithographie

Swedish: Litografi

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Livre de peintre

Translation(s)

English: Livre de peintre

French: Livre de peintre

Livre truffé

Sind einem Werk zusätzliche Illustrationen beigebunden, die sich zwar auf den Inhalt beziehen, aber nicht im Zusammenhang mit dem Buch erschienen sind, spricht man von einem getrüffelten Exemplar.

Translation(s)

English: Livre truffé

French: Livre truffé

German: Getrüffeltes Exemplar

Swedish: Tryffering

Livre-objet

Translation(s)

English: Livre-objet

French: Livre-objet

Loose

When a book has been read carelessly or too often, and has become loose and sloppy in its binding.

Translation(s)

English: Loose

French: Loose

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Loose-leaf

The binding of individual sheets of paper in an exchangeable form, for pages to be added, removed, or relocated in the book. Loose-leaf bindings are used wherever records of repeatedly changing information must be kept. Instruction manuals, catalogs, and accounting forms are often loose-leaf bound. Also known as ring-bound.

Translation(s)

English: Loose-leaf

French: Loose-leaf

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Loss

Parts of the paper or cloth in or on a book which were originally part of the jacket or book binding but which have removed or worn away from use and are no longer present.

Translation(s)

English: Loss

French: Loss

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Lot

Antiquarische Bücher und Schriften, die nicht einzeln, sondern nur zusammen und mit einem Gesamtverkaufspreis abgegeben werden, nennt man Konvolut. Im Bibliotheks- oder Archivgebrauch bezeichnet Konvolut eine Sammlung von Schriften, die nicht einzeln in den Bestandskatalog aufgenommen sind.

Translation(s)

English: Lot

German: Konvolut

Lower case (type)

Ein so genannter „kleiner“ Buchstabe, der auch als Gemeine bezeichnet wird. Auch als Kurzbezeichnung für „karolingische Minuskel“ üblich, einer unter Karl dem Großen entstandenen und bis ins 14. Jahrhundert weit verbreiteten Schrift, nach deren Vorbild die Gemeinen unserer heutigen Antiqua gestaltet wurden.

Translation(s)

English: Lower case (type)

French: Bas-de-casse

German: Minuskel

Dutch: Onderkast

Danish: Almindelige typer, små bogstaver

Italian: Minuscole

Spanish: Minúsculas

Swedish: Gemena typer, små bokstäver

Lower edge

Stehkanten sind eigentlich die beiden unteren Deckelkanten, auf denen das Buch steht. Die Bezeichnung wird aber auch generell für die Kanten an den anderen Schnittseiten des Buches verwendet.

Translation(s)

English: Lower edge

German: Stehkanten

Lower margin

Translation(s)

English: Lower margin

French: Marge inférieure, pied de page

German: Fußsteg

Dutch: Onderrand, benedenmarge

Danish: Nederste margen

Italian: Margine inferiore

Spanish: Margen inferior

Swedish: Nedre marginal

Lumbeck (Paperback binding)

Ein von dem Bibliophilen Emil Lumbeck (1886-1979) vervollkommnetes Verfahren der Klebebindung. Die verwendete Kunstharzemulsion ist allerdings nicht sehr alterungsbeständig.

Translation(s)

English: Lumbeck (Paperback binding)

German: Lumbeck-Verfahren

Made up volume

Ein Buch, das mehrere ursprünglich separat gedruckte Werke ähnlicher Thematik in sich vereinigt.

Translation(s)

English: Made up volume

French: Recueil factice

German: Sammelband

Dutch: Verzameling

Danish: Samlingsbind

Italian: Miscellanea, volume fattizio

Spanish: Collección

Swedish: Samlade skrifter, samlade verk

Majuscule

Die „großen“ Buchstaben einer Schrift. Sie können auch als Kapitale oder Majuskeln bezeichnet werden, im Gegensatz zur Minuskel oder Gemeine, den „kleinen“ Buchstaben. Ist ein ganzes Wort in Großbuchstaben gesetzt, kann es sich auch um Kapitälchen handeln.

Translation(s)

English: Majuscule

German: Versalien

Manuscript

Die Originalfassung eines Werkes, noch vor der Drucklegung. Im eigentlichen Sinne das handschriftliche Manuskript, das allerdings, im Zeitalter zunächst von Schreibmaschine, dann von Computer, immer seltener wird.

Translation(s)

English: Manuscript

French: Manuscrit

German: Manuskript

Dutch: Manuscript, handschrift

Danish: Manuskript, handskrift

Italian: Manoscritto

Spanish: Manuscrito

Swedish: Manuskript

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Map

Translation(s)

English: Map

French: Carte (de géographie)

German: Landkarte

Dutch: Landkaart, kaart

Danish: Landkort, kort

Italian: Carta geografica

Spanish: Mapa

Swedish: Karta

Marbled paper

Buntpapier ist grundsätzlich jedes Papier, das auf einer oder auf beiden Seiten ein- oder mehrfarbig gemustert ist. Papier, das bereits während der Herstellung durchgehend gefärbt wird, gehört nicht dazu. Die als Sammel- und Forschungsobjekt begehrtesten Buntpapiere stammen aus der Zeit vor 1800. Doch auch spätere Papiere sind reizvoll, denn abgesehen von ihren attraktiven Mustern sind sie oft in handwerklichen Originaltechniken gefertigt und weisen Strukturen und Feinheiten auf, die drucktechnisch nicht zu erzielen sind. Buntpapiere finden sich im Zusammenhang mit Büchern als Vorsatz, als Bezugsstoff für Einbände, Schuber und Schatullen oder als Umschlag für Broschuren. Es gibt zwar zeitliche und regionale Vorlieben für bestimmte Muster und Techniken, in der Verwendung für die Buchausstattung sind die Grenzen aber fließend. Auch alte Techniken werden immer wieder aufgegriffen. Die Benennungen richten sich überwiegend nach dem Aussehen und den Herstellungsmethoden. Die einfachste Form stellen die gestrichenen Buntpapiere dar. Wird die Farbe mit Kleister vermischt so aufgetragen, dass Strichspuren von Pinsel oder Bürste bzw. bei einem Schwammauftrag dementsprechende Strukturen sichtbar bleiben, spricht man von Kleisterpapier. Die Strichspuren können geradlinig oder in Wellen verlaufen, mit einem Schwamm lassen sich auch „wolkenförmige“ Muster erzeugen. Die speziell als Wolkenmarmor bezeichnete Form des Kleisterpapiers entsteht jedoch auf andere Weise. Dazu werden zwei frisch mit Farbe bestrichene Bogen gegeneinander gedrückt und dann wieder abgezogen. In die frische Kleisterfarbe können mit Finger, Holzstab, Kamm, Holzmodel und sonstigen Stempeln (negative) Muster eingezeichnet werden. Zu dieser Art gehören die nach ihrem Herstellungsort (1793–1824 in der Werkstatt der evangelischen Schwesterngemeinschaft Herrnhut) benannten Herrnhuter Papiere mit vielfältigen geometrischen Mustern. Im 18. Jahrhundert waren (einfarbige) Glanzpapiere beliebt, bei denen die Glanzwirkung durch einen Gelatineauftrag nach dem ersten Trockenvorgang zustande kam. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts experimentierte man zudem häufig mit Oberflächenveredelungen. Manchmal wurde durch Prägen und Stanzen ein Moiréeffekt erzielt, je nach Lichteinfall entstanden in den feinen Strukturen vielfältige Farbnuancen. Durch Auftragen von Fischschuppen oder Glimmerblättchen schuf man Perlmuttpapiere. Ganz schlicht sind dagegen die auf Buchdeckeln (in der zweiten Hälfte des 18. und am Beginn des 19. Jahrhunderts) häufig anzutreffenden gesprenkelten Buntpapiere (Spritzpapiere). Sie haben einen einfarbigen Grund und ein aufgespritztes (gesprenkeltes) Muster aus einfachen Farbspritzern. Dazu zählt das Kiebitzpapier. Es wird so genannt, weil es einem Kiebitzei ähnelt (dunkles Sprenkelmuster auf sandfarbigem Grund). Die gebräuchlichsten, dunkel gesprenkelten Papiere auf ockerfarbigem Grund konnten von den Buchbindern leicht selbst hergestellt werden und waren dementsprechend weit verbreitet, zumal sie große Ähnlichkeit mit dem besonders in Frankreich beliebten ebenfalls gesprenkelten Kalbsleder hatten. Zu den Spritzpapieren gehört darüber hinaus das Gustav-Marmor, bei dem mit Säure versetzte Farbe auf farbigen Kleister­grund relativ dicht aufgespritzt wird. Durch die Säure wird die Farbe in den Spritzern zum Rand hin getrieben. Dieses Buntpapier mit glänzender Ober­fläche kann man maschinell herstellen. Als Bezugs­papier von Buchdeckeln, aber auch sehr häufig als Vorsatz verwendete man marmorierte Papiere (auch: Tunkpapier, Marmorpapier, Türkisch Papier, „Ebru“). Diese tauchen in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts aus der Türkei kommend in Deutschland auf. Die Technik unterscheidet sich grundsätzlich von allen anderen Herstellungsarten, da der Farbauftrag und das Muster zunächst auf dem Schleimgrund erzeugt und dann nur vorsichtig mit einem angefeuchtetem Papierbogen „abgehoben“ werden. Der Schleimgrund wurde zunächst nur aus Tragant bereitet, ein pflanzlicher Stoff, der in Wasser stark quillt und einen zähen Schleim ergibt, dann zunehmend, da preiswerter und leichter verfügbar, aus ­Carraghen-Moos, einer Tangart. Auf diesen Grund werden die Farben schwimmend in Tröpfchen- oder Streifenform aufgetragen. Die Fließeigenschaft der Farben wird meist durch Zugabe von Ochsen- oder Fischgalle so verändert, dass sie sich nicht vermischen, sondern durch Ausbreitung und Verdrängung zufällige, nur in gewissem Rahmen beeinflussbare Muster entstehen. Geschickte Marmorierer konnten ihren Mustern das Aussehen von Blumen (z.B. Tulpenmuster) geben oder gar regelrechte Bilder erzeugen. Je nach entstandenem Muster gibt es differenzierte Bezeichnungen für das marmorierte Papier: Kamm-Marmor, Schneckenmarmor, Granit-Marmor (kleine „blasenartige“ Muster), Achatmarmor (großflächigere „blasenartige“ Muster). Wolkenmarmor und Gustav-Marmor werden anders hergestellt (s.o.). Die Marmoriertechnik eignet sich auch zum Verzieren anderer Oberflächen; häufig ist etwa ein marmorierter Buchschnitt zu finden. Bronzefirnis-Papiere haben einen einfarbig gestrichenen Grund (in seltenen Fällen mehrfarbig), auf den das Muster vom Holzmodel mit Goldbronze versetztem Firnis gedruckt wurde. Der Druck mit diesen Farben ist schwierig, die Linien wirken relativ weich, oft leicht verschmiert oder sie haben ein körniges Aussehen. Sie hatten nur eine kurze Blütezeit von ca. 1690–1720. Mit dem Aufkommen der Lithographie im 19. Jahrhundert und später des Offsetdrucks gibt es aber wieder Papier mit ähnlichem Aussehen. Weitaus klarer und stabiler sind Brokatpapiere (auch Goldbrokat oder Augsburger-Papier genannt). Bei ihnen wurde das Muster (manchmal auch als Negativ) mit Blattgold oder anderem Blattmetall aufgedruckt. Sie gehören zu den edelsten Buntpapieren. Ihre Blütezeit lag um 1720, und im Gegensatz zu anderen Buntpapieren findet man bei ihnen recht häufig Herstellerangaben. In dieser Technik wurden auch viele Motivbogen (Heiligenbilder, Blumen, Tiere, Jagdszenen, Kostümbilder etc.), aber durchaus auch streng geometrische Ornamente angefertigt. Obwohl für die Druckformen Kupfer- oder Messingplatten verwendet wurden, handelt es sich nicht um ein Tiefdruck-, sondern um ein Hochdruckverfahren. Durch den hohen Anpressdruck unter der Walzenpresse wurde das Blattmetall fest mit dem Papier verbunden, überstehende, nicht zum Muster gehörende Teile konnten danach abgebürstet werden. Durch zusätzliche leichte Schraffierung oder durch Punzen konnte im Blattmetall eine Prägestruktur erzielt werden. Als Grund war auch hier einfach gestrichenes Papier beliebt, jedoch ist auch mittels Schablonen mehrfarbig vorkoloriertes „patroniertes“ Papier ebenso zu finden. Wurde das Metall nicht als Muster, sondern großflächig aufgetragen, entstanden Metallpapiere. Auch sie bauen auf einem Leim- oder Kleisterfarbgrund auf. Sehr beliebt waren Grün oder ein Orangeton, dem zur verbesserten Haftung eventuell noch Eiweiß beigemischt war. Darauf wurde Blattmetall (Messing = Gold, Zinn = Silber) aufgelegt und mit der Walzenpresse angedrückt. Bei Broschuren aus solchen Papieren findet man oft erhabene (von der Rückseite her ausgeführte) Titelprägungen. Eine große Gruppe sind die Holzmodel- bzw. Kattunpapiere (Kattun = Cotton = Baumwolle). Sie wurden mit Holzmodeln (die für Stoffdruck nicht mehr brauchbar waren und billig erworben wurden) und Kleisterfarbe mehrfarbig gedruckt. Die Zahl der Muster und der Hersteller ist bei diesen Papieren sehr groß, vor allem zwischen 1750 und 1800. Besonders häufig sind Blumen­muster. Um eine Sonderform ­ handelt es sich bei Samt- oder Velourspapier. Solche Papiere mit einer samtartigen Farbschicht entstehen, wenn die Fläche geleimt bzw. das Muster ohne Farbe mit Leim aufgetragen und dann sofort mit farbigem, faserigem Material (häufig wurde Wollstaub verwendet) bestreut wird. Eine weitere Gruppe sind die Imitationspapiere, die durch Färbung und Prägung andere Werkstoffe (Schlangenhaut, Krokoleder, Holzmaserung, Vogelfedern etc.) imitieren. Hierzu gehört auch das Maroquinpapier, ein farbiges, stark glänzendes, durch Narbenprägung lederähnliches Papier. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde erneut viel experimentiert und es gibt wohl kaum eine Technik, mit der man nicht versuchte, Buntpapier herzustellen. Von Kunsthandwerkern oder auch namhaften Künstlern handbemaltes Buntpapier (z.B. mit Batiktechniken oder Pochoir­kolorit) fand bei kleinen und kleinsten Auflagen außerhalb der regulären Verlage Verwendung. Halbindustriell gefertigte Kleisterpapiere, geknitterte und in Farbe getauchte Papiere und eine Vielzahl gedruckter Buntpapiere wurden sogar bei großen Buchproduktionen verwendet. Die Pappbände der Insel-Bücherei sind typische Vertreter. Durch Einfügen zusätzlicher Arbeitsschritte und Verwendung besonderer Farben (besonders Metallfarben) sind selbst bei den maschinell gedruckten Papieren be­sondere Effekte zu erzielen. Der Anwendungsbereich von Buntpapier geht weit über das Buchgewerbe hinaus.

Translation(s)

English: Marbled paper

German: Buntpapier

Marbled paper

Das Marmorieren ist eine besondere Form der Buntpapierherstellung.

Translation(s)

English: Marbled paper

French: Papier marbré

German: Marmorieren

Dutch: Gemarmerd

Danish: Marmoreret

Italian: Marmorizzata

Spanish: Jaspeado

Swedish: Marmorera

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Margin

Die Seitenränder im fertigen Buch: Der obere Rand heißt Kopfsteg, der untere Fußsteg, der Rand zur Mitte des Buches, wo es gebunden ist, heißt Bundsteg und der Außenrand Außensteg. Beim Schriftsatz waren Stege die größeren Stücke des Blindmaterials, das zum Füllen von Leerräumen diente.

Translation(s)

English: Margin

French: Marge

German: Stege

Dutch: Rand, marge

Danish: Margen

Italian: Margine

Spanish: Margen

Swedish: Marginal, rand, marg

Marginal figures

Translation(s)

English: Marginal figures

French: Chiffres en manchette

German: Zeilenzähler

Dutch: Regelnummers

Danish: Vers eller linietælling

Italian: Numeri in margine

Spanish: Números, ladillos

Swedish: Marginalsiffror, linjerüäning

Marginalia

Randbemerkungen am äußeren Rand der einzelnen Buchseiten. Gedruckte Marginalien sollen in der Art der Kolumnentitel Hinweise auf den Inhalt von Textstellen, Absätzen oder Seiten geben, vor allem bei wissenschaftlichen Werken. Im antiquarischen Gebrauch auch allgemein für handschriftliche Anmerkungen im Buch.

Translation(s)

English: Marginalia

French: Manchette

German: Marginalien

Swedish: Marginal

McCue

Baseball reference book Baseball By The Books: A History and Complete Bibliography of Baseball Fiction by Andy McCue that is a reasonably complete listing of fiction titles that feature the game of baseball. Recommended if you like baseball fiction, and unlike most reference books, can be acquired inexpensively.

Translation(s)

English: McCue

French: McCue

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Metal cut

Der Metallschnitt ist in seiner Herstellung dem Holzschnitt sehr ähnlich, nur wird statt des Holzes eine dünne Metallplatte (Messing, Blei, Kupfer) verwendet. Seine Blütezeit hatte der Metallschnitt in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Die Hersteller waren hauptsächlich Goldschmiede. Metall lässt sich leichter verarbeiten als Holz, da es keine Faserung besitzt. Außerdem können mit Punzen (siehe dort) Muster (Kreise, Karos, Wappenlilien usw.) eingeschlagen werden. Eine Weiterentwicklung des Metallschnitts ist der Schrotschnitt.

Translation(s)

English: Metal cut

German: Metallschnitt

Mezzotint

Bezeichnung für das Schabkunstverfahren, bei dem auf einer Kupfer- oder Stahlplatte durch mechanisches Aufrauen, also ohne Ätzen, ein dunkler Druckgrund geschaffen wird. In der Kunstgeschichte auch als Bezeichnung für die Mittel- und Halbtöne einer Zeichnung oder Malerei gebräuchlich.

Translation(s)

English: Mezzotint

German: Mezzotinto

Mezzotint engraving

Ein originalgraphisches Verfahren, bei dem eine Metallplatte (Kupfer) mit einem Granierstahl, einem gezähnten Wiegemesser, aufgeraut wird, so dass eine gleichmäßige raue Oberfläche entsteht. Mit einem Schabeisen werden die Stellen, die im Abdruck heller erscheinen, wieder geglättet. Je glatter die Fläche, desto weniger Farbe kann sie aufnehmen. So lassen sich alle Töne vom hellsten Licht bis zum tiefsten Schatten hervorbringen. Die Technik wurde Mitte des 17. Jahrhunderts erfunden. Sie ermöglichte eine Bildwiedergabe, wie sie bis dahin mit den Mitteln der Graphik nicht zu erzielen war. Die Blütezeit der Schabkunst, auch Mezzotinto genannt, war in der zweiten Hälfte des 17. und zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Es wurden sogar farbige Wiedergaben (Farbstiche) hergestellt. Die Platten waren sehr empfindlich und ließen nur geringe Auflagen (etwa 100 gute Drucke) zu. Für größere Auflagen mussten die Platten überarbeitet (aufgefrischt) werden, was einen Qualitätsverlust mit sich brachte, oder es wurden mehrere gleichartige Platten benötigt, was solche Werke natürlich teuer und exklusiv machte.

Translation(s)

English: Mezzotint engraving

German: Schabkunst

Mimeograph

A pamphlet, book, or broadside, usually ephemeral in nature, made by a mechanical printing or copying process using a stencil. Often seen in amateur printing, or for limited runs of printing, as for instance in screenplays. The stencils would wear out pretty quickly, so these were by their nature a self-limiting process.

Translation(s)

English: Mimeograph

French: Mimeograph

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Miniature

Ursprünglich nur die Kapitelüberschriften und Initialen in Handschriften, die mit roter Mennigfarbe („minium“) ausgeführt wurden. Die Arbeit des Miniators entsprach demnach fast gänzlich der des Rubrikators. Im Laufe der Zeit wurde der Begriff allgemein auf den ganzen Schmuck des Buches ausgedehnt und bezieht sich heute im antiquarischen Gebrauch überwiegend auf den Bildschmuck der Handschriften. Als mit der Erfindung des Buchdrucks neue Techniken die Miniatur verdrängten, begannen die Buchmaler, ihre Bildchen als Einzelblätter zu vertreiben oder sie zur Verzierung kleiner Gebrauchsgegenstände zu verwenden. Das kleine Format dieser Arbeiten, zusammen mit der falschen Assoziation des Wortes, bewirkte, dass man seit dem 16. Jahrhundert allgemein ein kleines Bild darunter versteht.

Translation(s)

English: Miniature

French: Enluminure

German: Miniatur

Dutch: Illuminatie, verluchting

Danish: Illuminering, kolorering

Italian: Miniatura

Spanish: Illuminado, miniado

Swedish: Färgläggning, illuminering

Source: John Carter, ABC for Book Collectors. 7th edition. With Corrections, Additions and an Introduction by Nicolas Barker. Oak Knoll Press 1995

Miniature book

Bücher kleinsten Formats nennt man Miniaturbücher, sie sind beliebte Sammelobjekte.

Translation(s)

English: Miniature book

French: Minuscule

German: Miniaturbuch

Dutch: Miniatuuruitgave

Danish: Miniaturebog

Italian: Libro in miniatura, minuscolo

Spanish: Libro miniatura

Swedish: Miiniatyrbok

Mint

Without faults or defects, unread, in the same immaculate condition in which it was published (Note: very few "new" books qualify for this grade, as many times there will be rubs/scuffs to the dustjackets from shipping, or bumped lower spine ends/corners from shelving).

Translation(s)

English: Mint

French: Mint

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Misbound

"Verbunden oder verheftet nennt man ein Buch, in dem zum Beispiel ein Druckbogen nicht in der richtigen Reihenfolge eingeheftet ist oder überhaupt fehlt." (Hiller)

Translation(s)

English: Misbound

French: Misbound

German: Verbunden

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Misprint

Translation(s)

English: Misprint

French: Coquille

German: Druckfehler

Dutch: Drukfout

Danish: Trykfejl

Italian: Errore di stampa, refuso tipografico

Spanish: Errata, error de imprenta

Swedish: Svibel, bokstavsfel, felaktigt tryck

Modern First

A first edition of a book published within this century.

Translation(s)

English: Modern First

French: Edition originale moderne

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Monograph

Eine Einzelpublikation, in der ein bestimmtes, genau umgrenztes Thema behandelt wird. Das Wort hat sich seit Beginn des 19. Jahrhunderts eingebürgert.

Translation(s)

English: Monograph

French: Monograph

German: Monographie

Swedish: Monografi

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Morocco

Eine kostbare Ledersorte für Bucheinbände, die ursprünglich ausschließlich von marokkanischen Ziegen stammte, heute aber überwiegend aus anderen Regionen kommt. Es zeichnet sich durch eine starke Narbung aus. Auf Grund eines besonderen Gerbverfahrens lässt es sich gut mit Pflanzenfarben behandeln, wobei man satte Farben erzielt.

Translation(s)

English: Morocco

French: Maroquin

German: Maroquin

Dutch: Marokijn

Danish: Maroquin

Italian: Marocchino

Spanish: Marroquí, tafilete

Swedish: Marokäng

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Mors

Allgemeine Bezeichnung für jeden scharfen Knick oder Bruch in einem Werkstoff (nicht zu verwechseln mit Nuten oder Rillen). Ein Falz ist z.B. der „Knick“, den ein Druckbogen beim Falzen (Falten) erhält. Als Falz wird auch ein einzelner gefalzter, geknickter Werkstoffstreifen bezeichnet, an den z.B. in Tafelwerken die Tafeln angeklebt sind.

Translation(s)

English: Mors

French: Mors

German: Falz

Dutch: Kneep, scharnier

Danish: Fals

Italian: Cerniera

Spanish: Cajo

Swedish: Pärmfals

Mount

In der Buchbinderei allgemein gebräuchliche Bezeichnung für das Überkleben (Überziehen) von Pappe mit Papier (oder einem anderen Werkstoff).

Translation(s)

English: Mount

German: Kaschieren

Mounted

Das Anheften von Abbildungen, Illustrationen oder Photographien auf Papier oder Pappe als Tafel eines Buches. Englisch "mount" kann auch "hinterlegen" bedeuten, wenn ein Einriss vorsichtig mit (altem) Papier an der Blattrückseite repariert wird.

Translation(s)

English: Mounted

French: Mounted

German: Montieren

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Mull

The cloth which reinforces the hinges and is pasted directly to the body of a book and is hidden by the spine.

Translation(s)

English: Mull

French: Mull

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

MWEL

Merriam-Webster's Encyclopedia of Literature (Springfield MA: Merriam-Webster, 1995). An excellent one volume reference, particularly nice for cribbing (and a favorite of contributors to Wikipedia). Like any reference, not without its faults and idiosyncrasies.

Translation(s)

English: MWEL

French: MWEL

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Mylar

Although this is a specific sort of plastic film, in the book trade it is used as a generic term to indicate one of several types of plastic used to protect books and dustjackets. These can come in precut sizes for jackets, or in rolls that can be cut and shaped to each individual book. Brodart is one popular manufacturer of these mylar liners, and novices in the book trade sometimes refer to any kind of mylar as Brodart, even if it comes from another company.

Translation(s)

English: Mylar

French: Mylar

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Nature print

Die Herstellung von Abdrucken unmittelbar nach den Naturgegenständen. Der Naturselbstdruck ermöglicht sehr naturgetreue Bildwiedergaben. Die einfachste Form fand schon Anfang des 15. Jahrhunderts Verwendung, als man flach gepresste Pflanzenblätter mit Farbe oder Graphit einfärbte und auf Papier druckte. Um 1830 kam ein Verfahren auf, bei dem die Pflanzen zunächst in Bleiplatten gepresst und die Bleiplatten dann als Druckform verwendet wurden. 1850 wurde diese Methode durch die Erfindung eines galvanischen Verfahrens (Metallbeschichtung auf elektrolytischem Weg) verbessert. Aus der galvanisch erzeugten Hochplatte entsteht durch nochmalige Galvanisation die druckfähige Kupfertiefdruckplatte. Mit diversen Verfahren können alle flachen Naturgegenstände, auch Gewebe, Spitzen u.ä., vervielfältigt werden.

Translation(s)

English: Nature print

German: Naturselbstdruck

Nederlandsche Vereeniging van Antiquaren (NVvA)

Es war der frühere Präsident der Nederlandsche Vereeniging van Antiquaren (NVvA) Menno Hertzberger, der 1947 die Idee einer internationalen Vereinigung aller Antiquare zur Förderung guter freundschaftlicher Kontakte und weltweit offener Märkte entwarf. Die NVvA wurde bereits 1935 gegründet, zählt heute 77 Mitglieder und wird von Ton Kok als derzeitigem Präsidenten vertreten. Alle NVvA Antiquare folgen den Regeln des ILAB Code of Ethics, sie sind zuverlässige und sachkundige Experten in allen Fragen des Antiquariatsbuchhandels: als Verkäufer, in ihren Antiquariatskatalogen, als Berater in Versicherungsfällen oder als professionelle Vertreter privater Sammler auf Auktionen. Die holländischen Antiquare sind bekannt für ihre weltweiten Kontakte und verfügen teilweise über einen speziellen Suchservice, mit dem sie auch die ungewöhnlichsten Desiderata für ihre bibliophilen Kunden aufzufinden vermögen. Seit 30 Jahren veranstaltet der NVvA eine Antiquariatsmesse in Amsterdam, an der viele internationale Händler und Besucher teilnehmen. Weitere Informationen unter www.nvva.nl

Translation(s)

English: Nederlandsche Vereeniging van Antiquaren (NVvA)

French: Nederlandsche Vereeniging van Antiquaren (NVvA)

German: Nederlandsche Vereeniging van Antiquaren (NVvA)

No date or place

Translation(s)

English: No date or place

German: Ohne Ort und Jahr

Swedish: Utan ort och år

Nonpareille

Schriftgrad von 6 Punkt Kegelstärke. Die Bezeichnung soll wohl eine Anerkennung für den Schriftgießer ausdrücken, der eine solch kleine Schrift herstellen kann. Nonpareille steht im übertragenen Sinn auch für „das Kleingedruckte“.

Translation(s)

English: Nonpareille

German: Nonpareille

Norsk Antikvarbokhandlerforening (NABF)

Vidar Wangsmo ist Präsident der Vereinigung der norwegischen Antiquare (NABF), die 1942 von Jørgen W. Cappelen (Cappelens Antikvariat), Damms Antikvariat, Norlis Antikvariat u.a. gegründet wurde und 1948 zu den Gründungsmitgliedern der ILAB zählte. Heute hat die NABF 19 Mitgliedsantiquariate, die strengen Aufnahmeregeln unterliegen: Jeder Antiquar muss über mindestens fünf Jahre Berufserfahrung verfügen und eine Bürgschaft von zwei Kollegen vorlegen. Als ILAB Antiquare unterliegen auch die Norweger den Grundprinzipien des fairen, seriösen Handels, die der Code of Ethics festgeschrieben hat. Neben den Antiquaren Schwedens und Dänemarks beteiligen sich die Norweger an der gemeinsamen Online Datenbank www.antikvariat.net, die mit über 1.572.000 Einträgen das Angebot der skandinavischen ILAB Antiquare enthält. Mehr Informationen unter www.antikvariat.no

Translation(s)

English: Norsk Antikvarbokhandlerforening (NABF)

French: Norsk Antikvarbokhandlerforening (NABF)

German: Norsk Antikvarbokhandlerforening (NABF)

Notation (music)

Im Allgemeinen als Bezeichnung für Notenschriftensysteme in der Musik gebraucht, aber auch für die Darstellung wissenschaftlicher Formeln, die Aufzeichnung von Zügen einer Schachpartie, Tanzschritte etc. Eine frühe Darstellungsform von Melodien, die noch keine Einzeltöne enthält, wird Neumen genannt; eine Notenschrift mit eckigen (fast quadratischen Noten) nennt man Hufnagelnotation.

Translation(s)

English: Notation (music)

German: Notation

Notebook

Translation(s)

English: Notebook

French: Carnet

German: Notizbuch

Dutch: Notitieboek

Danish: Notesbog

Italian: Taccuino

Spanish: Libro de notas

Swedish: Anteckningsbok

NUC

National Union Catalogue, a huge compilation that records the known copies of books in libraries, published in several hundred very large volumes, with much information about the books. However, if you want to take it around to bookstores with you, you’ll either need a microfiche reader, or a large bookmobile.

Translation(s)

English: NUC

French: NUC

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Numbered

Translation(s)

English: Numbered

French: Chiffré, numéroté

German: Nummeriert

Dutch: Genummerd, gegapagineerd

Danish: Paginerret

Italian: Numerato

Spanish: Numerada (página)

Swedish: Numreard, paginerad

Numbered

Translation(s)

English: Numbered

French: Numéroté

German: Nummeriert

Dutch: Genummerd

Danish: Nummereret

Italian: Numerato

Spanish: Numerado

Swedish: Numreard

Numbered copy

Limitierte Auflagen (wie Vorzugsausgaben) sind zumeist handschriftlich, römisch oder auch arabisch nummeriert, um die Begrenztheit der Auflage und die Seltenheit des Exemplars hervorzuheben.

Translation(s)

English: Numbered copy

French: Exemplaire numéroté

German: Nummeriertes Exemplar

Dutch: Genummerd exemplaar

Danish: Nummereret eksemplar

Italian: Esemplare numerato

Spanish: Ejemplar numerado

Swedish: Numrerat exemplar

Obituary

Nachruf, (kurze) Lebensbeschreibung eines Verstorbenen bzw. die Zusammenstellung mehrerer solcher Biographien.

Translation(s)

English: Obituary

German: Nekrolog

Oblong

Translation(s)

English: Oblong

French: Allongé (format)

German: Hochformat

Dutch: Langwerpig (formaat)

Danish: Aflang

Italian: Allungato

Spanish: Alargado

Swedish: Avlång

Oblong

Länglich. Wird manchmal im Sinne von „schmal“ verwendet (8° oblong).

Translation(s)

English: Oblong

German: Oblong

Oblong shape format

Translation(s)

English: Oblong shape format

French: Italienne, format à l'

German: Querformat

Dutch: Langwerpig (formaat)

Danish: Tværformat

Italian: Formato oblungo

Spanish: Tamaño apaisado

Swedish: Tvärformat

OCLC

Karlsruher Virtueller Katalog - das europäische Gegenstück zum OCLC. Die Online Datenbank gewährt Zugriff auf die Kataloge der wichtigsten deutschen, europäischen und weltweiten Bibliotheken. Wer nachweisen möchte, wieviele Exemplare eines Buches bekannt sind, konsultiert den KvK.

Translation(s)

English: OCLC

French: OCLC

German: KvK

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Octavo

Formatbezeichnung. Wird ein Druckbogen dreimal gefalzt, so dass daraus 8 Blatt entstehen, nennt man das Format eines daraus bestehenden Buchs Oktav(o). Bei literarischen Werken war und ist das Oktavformat besonders beliebt. Es wird deshalb als Standard angesehen und in antiquarischen Buchbeschreibungen im Gegensatz zu allen abweichenden Formaten normalerweise nicht erwähnt.

Translation(s)

English: Octavo

French: in-octavo ou in-8

German: Oktav

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Offprint

Von einzelnen Beiträgen aus Sammelwerken und vor allem Zeitschriften werden verschiedentlich Sonderdrucke hergestellt. Die Autoren erhalten sie oft an Stelle von Freiexemplaren. Die Paginierung kann vom Originalwerk übernommen sein, die Sonderdrucke können aber auch eine eigene Seitenzählung erhalten und sind meist mit einem eigenen Titelblatt ausgestattet.

Translation(s)

English: Offprint

French: Tirage à part

German: Sonderdruck

Dutch: Overdruk

Danish: Særtryk

Italian: Estratto

Spanish: Tiraje aparte

Swedish: Särtryck

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Offset

1. Abdruck zur Prüfung, Andruck, Bürstenabzug, Korrekturabzug. 2. In der Lithographie dient der Abklatsch zur Übertragung einer Vorzeichnung auf den Stein. 3. Buchillustrationen, gelegentlich auch Text, mit zu starkem oder noch nicht völlig getrocknetem Farbauftrag können sich auf dem Deckblatt oder der gegenüberliegenden Seite abzeichnen. Auch das wird Abklatsch genannt.

Translation(s)

English: Offset

French: Offset

German: Abklatsch

Dutch: Offset

Danish: Offset

Italian: Offset

Spanish: Offset

Swedish: Offset

Source: John Carter, ABC for Book Collectors. 7th edition. With Corrections, Additions and an Introduction by Nicolas Barker. Oak Knoll Press 1995

Offset

Ein indirektes Flachdruckverfahren, bei dem nicht unmittelbar von der Druckform auf das Papier gedruckt, sondern der Druck zunächst auf eine mit einem Gummituch bespannte Walze und erst von dort auf das Papier übertragen wird. Das Auftragen des Druckbilds, das wegen der Zwischenstufe über das Gummituch seitenrichtig auf der Druckform stehen muss, kann wie bei der Lithographie von Hand erfolgen und wird dann gerne als Offsetlithographie bezeichnet. Der Offsetdruck, der Anfang des 20. Jahrhunderts aufkam, ist heute die am häufigsten angewandte Drucktechnik. Für den allgemeinen Gebrauch wird die Druckform mit fotografischen Verfahren hergestellt.

Translation(s)

English: Offset

German: Offset

Old

Translation(s)

English: Old

French: Ancien

German: Alt

Dutch: Oud

Danish: Gammel

Italian: Antico

Spanish: Viejo, antiguo

Swedish: Gammal

Old Prints

Im Antiquariat werden im Allgemeinen Druckerzeugnisse aus der Zeit zwischen 1500 und 1700 als „Alte Drucke“ bezeichnet. Im Bibliotheksgebrauch (z.B. im Projekt der Bestandsdigitalisierung) wird der Begriff neuerdings gelegentlich bis 1800 oder gar 1830 ausgeweitet.

Translation(s)

English: Old Prints

German: Alte Drucke

On approval

Translation(s)

English: On approval

French: En communication

German: Zur Ansicht bestellen

Dutch: Op zicht vragen, ter inzage vragen

Danish: Bestille til gennemsyn

Italian: In esame, in visione

Spanish: Pedir para inspección

Swedish: Till påseende, begära till påseende

Original boards

Der Originaleinband im Sinne eines Verlagseinbands kam erst im 19. Jahrhundert auf. Zwar gab es schon früher gelegentlich Werke, die in weitgehend einheitlichen Einbänden ausgeliefert wurden, doch erst mit Beginn der maschinellen Massenproduktion wurde der Verlagseinband üblich, wobei man durchaus Werke in 2 bis 3 unterschiedlich qualitätvollen Einbänden zu unterschiedlichen Preisen anbot.

Translation(s)

English: Original boards

French: Original boards

German: Originaleinband

Swedish: Originalband

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Ornamental initial

Translation(s)

English: Ornamental initial

French: Lettrine

German: Verzierte Initiale

Dutch: Versierde initiaal

Danish: Stort, forsiret initial

Italian: Iniziale ornata, capolettera

Spanish: Letra inicial

Swedish: Stor, ornerad initial

Out-of-print

Nicht mehr im Buchhandel erhältlich

Translation(s)

English: Out-of-print

French: Épuisé

German: Vergriffen

Dutch: Uitverkocht

Danish: Udsolgt

Italian: Esaurito

Spanish: Agotado

Swedish: Utgången, utsåld

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Out-of-series

Limitierte Auflagen (wie Vorzugsausgaben) sind zumeist handschriftlich, römisch oder auch arabisch nummeriert, um die Begrenztheit der Auflage und die Seltenheit des Exemplars hervorzuheben. Manchmal gibt es nicht nummerierte Sonderexemplare, "außerhalb der Nummerierung".

Translation(s)

English: Out-of-series

French: Out-of-series

German: Außerhalb der Nummerierung

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Outside margin

Soviel wie Außenrand. Stege heißen in der Buchdruckerei (bzw. beim Schriftsatz) die zum Füllen von Leerräumen verwendeten Metallstücke. Der Begriff wird deshalb für die im fertigen Buch als Leerräume erscheinenden Stellen, insbesondere die Ränder verwendet.

Translation(s)

English: Outside margin

French: Marge extérieure

German: Außensteg

Dutch: Buitenrand, buitenmarge

Danish: Ydermargen

Italian: Margine esterno

Spanish: Margen exterior

Swedish: Yttre marginal

Owner's stamp

Translation(s)

English: Owner's stamp

French: Cachet

German: Besitzstempel

Dutch: Stempel

Danish: Stempel

Italian: Sigillo, timbro di proprietà

Spanish: Sello

Swedish: Stämpel, sigill

Page

Nicht zu verwechseln mit dem Bogen oder Blatt. Seiten sind die recto und verso nummierten Bestandteile eines Buches. Blatt 5 eines Buches kann z.B. die Seiten 7-8 aufweisen.

Translation(s)

English: Page

French: Page

German: Seite

Dutch: Bladzijde, pagina

Danish: Side

Italian: Pagina

Spanish: Página

Swedish: Sida

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Pagination

Seitenzahl bzw. die einzelnen Seiten oder Kolumnen mit Seitenzahlen (Pagina) versehen. Werden nicht die ­Seiten, sondern nur die Blätter gezählt, spricht man von Foliierung. Bei ein- oder zweibändigen Werken wird die Pagination in der korrekten antiquarischen Buchbeschreibung angegeben (z.B. in der Form 4 Bl., LV, 212 S., 2 Bl. = 4 nicht nummerierte Blatt, 55 römisch nummerierte Seiten, 212 arabisch nummerierte Seiten, 2 nicht nummerierte Blatt); ist die erste angegebene Seitenzahl größer als 1, so wird die Pagination auf die davorliegenden Seiten zurückgerechnet. Man bezieht diese also mit ein, während am Schluss die letzte ausgedruckte Seitenzahl maßgebend ist.

Translation(s)

English: Pagination

French: Pagination

German: Paginierung

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Palimpsest

Palimpsest heißt ein nach dem Entfernen einer ersten Schrift erneut beschriebenes Schriftstück. Palimpseste entstanden überwiegend, weil man das kostbare Schreibmaterial (Papyrus, Pergament) wiederverwenden wollte.

Translation(s)

English: Palimpsest

German: Palimpsest

Pamphlet

Eine Druckschrift kleineren Umfangs, meist eine politische Flugschrift, eine Streit- oder Schmähschrift. Im Englischen wird jedes kleine Werk bis zu 5 Bogen Umfang ohne Berücksichtigung des Inhalts als „pamphlet“ bezeichnet.

Translation(s)

English: Pamphlet

French: Libelle, opuscule, plaquette

German: Pamphlet

Dutch: Klein boekje, werkje

Danish: Lille arbejde, bog

Italian: Opuscolo, placchetta

Spanish: Opúsculo, folleto

Swedish: Litet arbeite, småskrift, flygskrift

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Pamphlet, booklet

Ein broschiertes Schriftwerk mit wenigen Bogen Umfang. Der Inhalt ist vielfach nur für die un­mittelbaren Zeitgenossen von Bedeutung. Meist sind es kulturelle, politische, religiöse oder wirtschaftliche Kampf- oder Aufklärungsschriften.

Translation(s)

English: Pamphlet, booklet

French: Brochure

German: Broschüre

Dutch: Brochure, geschrift

Danish: Brochure, flyveskrift

Italian: Brossura, opuscolo

Spanish: Folleto

Swedish: Broschyr, fäfte

Panel

Wird hauptsächlich als Sammelbezeichnung für die künstlerische, ornamentale Ausgestaltung eines Buches gebraucht, wie sie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts üblich war (Vignetten, Initialen, Bordüren).

Translation(s)

English: Panel

French: Panel

German: Buchschmuck

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Paper

Beliebte Papiersorten für besondere Buchausgaben: 1. Japanpapier: Das echte Japanpapier wird aus der Rinde des Papiermaulbeerbaums im Handverfahren hergestellt. Durch Weichen im Wasser und Schlagen des Stoffbreis entstehen lange, seidenartige Fasern, die außerordentlich zähes und dennoch weiches Papier mit einer wolkigen (d.h. etwas ungleichmäßigen) Durchsicht ergeben. Echtes Japanpapier ist teuer, es gibt aber auch imitierte, aus Zellulose hergestellte Japanpapiere. Gute Leimung und verschiedene besondere Verfahren sind hierfür nötig. Auch bei diesen Papieren wird eine wolkige Durchsicht erzielt. 2. Velin: Papier mit einer sehr gleichmäßigen Oberfläche. Ursprünglich wurde mit Velin ein sehr feines, weiches und helles Pergament bezeichnet, das man aus der Haut tot geborener Kälber gewann. Später bezeichnete man mit Velin alle besonderen Papiere. Velin wird mit einer Form geschöpft, deren Sieb aus Drahtgewebe mit quadratischen Maschen besteht, was ein gleichmäßiges Papier mit glatter Oberfläche ergibt. Im Gegensatz dazu besteht das Sieb der Schöpfform für normales (geripptes) Papier aus feinen Drahtstäben, die mit Bindedrähten zu­sammengehalten werden.

Translation(s)

English: Paper

French: Papier

German: Papier

Dutch: Papier

Danish: Papir

Italian: Carta

Spanish: Papel

Swedish: Papper

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Paper covers

Eine leichtere Form des Originaleinbands (nicht zu verwechseln mit dem Schutzumschlag). Diese für broschierte Bücher, Einzelhefte von Lieferungswerken oder auch Zeitschriften vom Verlag gewählte Einbandart kann auch Mitteilungen enthalten, die sonst im Buch nicht zu finden sind. Werden solche Werke später mit einem festen Einband versehen, ist es unter bibliophilen Gesichtspunkten vorzuziehen, dass der Originalumschlag mit eingebunden wird.

Translation(s)

English: Paper covers

French: Broché

German: Originalumschlag

Swedish: Omslag

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Paperback

Taschenbuch ist nicht nur eine Bezeichnung für die modernen, kleinformatigen, preiswerten Paperbackausgaben in zumeist einheitlicher Reihenausstattung, die nach 1945 in Deutschland zuerst vom Rowohlt-Verlag eingeführt wurden. Der Begriff steht auch für eine literarische Gattung. Als Nachfolge des Musenalmanachs war das Taschenbuch vor allem in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts weit verbreitet. Vorwiegend handelte es sich um eine jährlich erscheinende Veröffentlichung für die gehobene Unterhaltung. Im Gegensatz zum Musenalmanach enthielt das Taschenbuch eher Beiträge in Prosa (Romane, Novellen, Reisebeschreibungen, praktische Unterweisungen usw.).

Translation(s)

English: Paperback

French: Livre de poche

German: Taschenbuch

Swedish: Pocket

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Paperback original

A paperback, either mass market or otherwise, that is the real genuine first edition of a particular title. Many notable first editions of 1950s genre fiction were paperback originals, such as Jim Thompson's The Killer Inside Me.

Translation(s)

English: Paperback original

French: Paperback original

Swedish: Originalpocket

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Paperboard

Ein Buch, dessen Einband aus festen, mehr oder weniger steifen Pappen besteht. Pappe nennt man Kartonsorten mit Quadratmetergewichten ab ca. 550 Gramm. Dickere Pappen bestehen oft aus mehreren Schichten oder Lagen. Der Einband aus Pappe ist mit Buntpapier oder bedrucktem Papier überzogen bzw. überklebt (kaschiert). Pappe wird keineswegs nur wegen der geringeren Materialkosten verwendet, die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten machen den Pappband als Einband attraktiv.

Translation(s)

English: Paperboard

French: Cartonnage

German: Pappband

Swedish: Pappersband, pappband

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Paragraph

Absatz im Text. In alten Drucken wurde zur Kennzeichnung eines neuen Absatzes häufig das Alineazeichen, meist ein Paragraphenzeichen verwendet. In der Frührenaissance war ein Zeichen in der Form eines Blatts (das Aldus-Blatt, nach Aldus Manutius d. Ä. 1449–1515) beliebt. Für Pressendrucke und andere buchkünstlerisch ausgestattete Werke wird diese Sitte gern als gestalterisches Mittel übernommen. (lat. a linea = „von der Linie weg, von der Linie an“).

Translation(s)

English: Paragraph

German: Alinea, Alineazeichen

Parchment

Aus enthaarten, geglätteten und getrockneten Tierhäuten (Schaf-, Ziegen-, Kalbfelle) hergestellter zäher, schmiegsamer Schriftträger. Bei trockener Lagerung ist es außerordentlich haltbar. Im Unterschied zu Leder entsteht Pergament nicht durch Gerbung. Pergament hat eine „Haarseite“ mit einer etwas raueren Oberfläche und eine glatte (bzw. geglättete) „Fleischseite“. Bereits die Ägypter kannten Pergament, die ältesten Funde stammen aus der Zeit um 2700 v.Chr., es spielte aber keine große Rolle. Zudem sind die Unterschiede zwischen Pergament und Leder zu jener Zeit noch fließend. In Mesopotamien ist der Gebrauch um 800 v. Chr. nachgewiesen. Trotz der frühen weiten Verbreitung hielt sich die Darstellung des Plinius, der im ersten nachchristlichen Jahrhundert behauptete, das Pergament sei drei Jahrhunderte zuvor in Pergamon erfunden worden. Aus dieser Zuschreibung leitet sich zwar der heutige Name ab, es gibt aber keine Anzeichen dafür, dass Pergamon (heute Bergama) je eine herausragende Rolle in der Herstellung oder im Handel mit Pergament gespielt hätte. Viele mittelalterliche Handschriften sind auf Pergament geschrieben, doch ging man schon im Mittelalter zu Papier über. Trotzdem verwendeten auch die ersten Buchdrucker Pergament gerne für stark genutzte Druckwerke, und auch später noch gab es immer wieder Prunkdrucke auf Pergament. Etwas stärkere Sorten verwendete man für Einbände, darunter auch Schweinspergament (zum Beschreiben wird dies nicht genutzt). Pergamenteinbände haben eine glatte, narbenlose Oberfläche von weißer bis gelblicher Farbe, die sich wie Horn oder Elfenbein anfühlt. Pergamentpapier: Ein zähes, meist etwas durchscheinendes, durch Säure- und Ammoniakbäder verändertes Papier. Widerstandsfähiger als das Ausgangsmaterial.

Translation(s)

English: Parchment

French: Parchemin

German: Pergament

Dutch: Perkament

Danish: Pergament

Italian: Pergamena

Spanish: Pergamino

Swedish: Pergament, pergamentband

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Part

Heft, auch Teil eines Werkes, das in Einzellieferungen erscheint.

Translation(s)

English: Part

French: Fascicule ou livraison

German: Faszikel

Dutch: Aflevering, nummer

Danish: Hefte

Italian: Fascicolo, dispensa

Spanish: Fasciculo

Swedish: Häfte, nummer

Pastedown enpaper

Tautologische Bezeichnung für den Spiegel als Teil des Vorsatzes beim Buch.

Translation(s)

English: Pastedown enpaper

French: Contreplat

German: Innenspiegel

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Pastiche

Translation(s)

English: Pastiche

French: Pastiche

German: Nachahmung

Dutch: Nabootsing, vervalsing

Danish: Pastiche

Italian: A imitazione

Spanish: Parodía, imitación

Swedish: Pastich, imitation

Periodicals

Im Buchhandel alle Publikationen, die in mehreren Bänden oder Teilen (Heften, Lieferungen) in bestimmten, mehr oder minder regelmäßigen Zeitabständen erscheinen. Im Gegensatz zu den Periodika sind Fortsetzungswerke nach Umfang und Inhalt begrenzt. Im Bibliothekswesen kennt man als weitere Unterscheidung den Begriff der Serienwerke für Schriftenreihen bzw. regelmäßig erscheinende Publikationen wie Jahrbücher, Adressbücher, Kursbücher u.ä. "Regelmäßig mit stets gleichbleibendem Titel erscheinende Veröffentlichungen, zum Beispiel Zeitungen, Zeitschriften, Serienwerke." (Hiller, Wörterbuch des Buches). Manche Periodika sind für Sammler durchaus interessant, da sie Erstausgabe oder maßgebliche Werke enthalten, die in selbstständiger Form nicht erschienen sind. Man denke an die "Neue Rundschau", "Petermanns Mitteilungen" oder die "Nova Acta Leopoldina".

Translation(s)

English: Periodicals

French: Périodiques

German: Periodika

Dutch: Tijdschrift

Danish: Tidsskrift

Italian: Rivista

Spanish: Revista

Swedish: Periodica

Source: John Carter, ABC for Book Collectors. 7th edition. With Corrections, Additions and an Introduction by Nicolas Barker. Oak Knoll Press 1995

Photo-engraving

Ein Handpressen-Tiefdruckverfahren. Zunächst wird ein lichtempfindliches Pigmentpapier belichtet und in feuchtem Zustand auf die Druckwalze gequetscht. Wie beim Aquatintaverfahren ist die Platte mit aufgeschmolzenem Asphaltstaubkorn versehen. Das Trägerpapier lässt sich abziehen und die belichtete Gelatineschicht (das Diapositiv) bleibt allein auf der Druckplatte. Sie ist je nach Lichtwerten verschieden stark gequollen, in dunklen Partien dünn, in den hellsten am dicksten. In mehreren Eisenchloridbädern wird die Platte so geätzt, dass sie in den hellen Partien nur leicht angegriffen, in den dunklen dagegen tief geätzt wird. Nach Auswaschen und eventuell Nacharbeiten ist die Platte druckfertig. Der Druck erfolgt in der Handpresse, was große Auflagen ausschließt. Das Verfahren gestattet Drucke von außerordentlicher Schönheit und Originaltreue und zeichnet sich durch besondere Weichheit und Wärme des Tones aus. Es wurde 1878 von dem Wiener Maler Karl Klic erfunden. An die Stelle der Heliogravüre trat jedoch bald der ebenfalls von Klic entwickelte Rastertiefdruck.

Translation(s)

English: Photo-engraving

French: Héliogravure

German: Heliogravüre

Dutch: Fotogravure, heliogravure

Danish: Heliogravure

Italian: Eliotipia

Spanish: Heliograbado

Swedish: Heliogravyr

Photography

Translation(s)

English: Photography

French: Photographie

German: Fotografie

Dutch: Fotografie

Danish: Fotografi

Italian: Fotografia

Spanish: Fotografía

Swedish: Fotograferi

Photogravure

Translation(s)

English: Photogravure

French: Photogravure

German: Photogravure

Dutch: Fotogravure, heliogravure

Danish: Fotogravure

Italian: Fotoincisione

Spanish: Fotograbado

Swedish: Fotogravyr

Photolithography

Bezeichnung für die Herstellung der lithographischen Druckform auf photographischem Weg. Es kann die Übertragung einer Originalphotographie oder einer photographischen Reproduktion eines sonstigen Originals auf eine Druck­form sein. Zahlreiche unterschiedliche Verfahren wurden dafür entwickelt.

Translation(s)

English: Photolithography

German: Photolithographie

Phototype (printing)

Ein Flachdruckverfahren (nicht identisch mit Heliogravüre!), das ausschließlich der Wiedergabe von Abbildungen dient. Die durch Lichtdruck hergestellten Reproduktionen von Photographien, Aquarellen und Gemälden sind an Originaltreue von keinem anderen Druck­verfahren zu erreichen. Das Verfahren beruht auf der Fähigkeit der Chromgelatine, unter Lichteinwirkung die Quellfähigkeit zu verlieren und einen Gerbprozess zu durchlaufen. 1855 hatte Poitevin nach diesem Prinzip und mit Kohlestaub so genannte ­Pigmentbilder hergestellt. Tessié du Motay entdeckte 1867, dass die belichtete Chromgelatine auch fette Druckfarbe annehmen konnte und entwickelte den Lichtdruck, doch erst Joseph Albert in München machte das Verfahren praxistauglich. Man findet deshalb auch gelegentlich die Bezeichnung „Albertotypie“. Als Druck­form dient eine Glasplatte, auf welche die lichtempfindliche Schicht aufgetragen wird. Während des Trocknungsvorgangs beim Aufbringen der lichtempfindlichen Schicht entsteht eine sehr feine Körnung, das so genannte Runzelkorn, das später beim Druck von Bedeutung ist. Die Körnung ist so fein, dass sie mit bloßem Auge in der Regel nicht bemerkt wird. Ein Lichtdruck hat deshalb ein Aus­sehen, das einem Fotoabzug nahe kommt. Die Vorlage wird durch ein Zwischennegativ übertragen. An den belichteten Stellen kann die Farbe haften, die anderen aufgequollenen und mit Wasser und Glyzerin getränkten stoßen die Farbe ab. Die löslich gebliebenen Teile der Gelatine werden durch wässern entfernt. Der Druck beruht auf dem gleichen Prinzip wie die Lithographie. Die Druck­schicht ist überaus empfindlich; der Druck muss zudem bei einer ganz bestimmten Temperatur und Luftfeuchtigkeit ausgeführt werden. Dies lässt nur ein langsames Arbeiten zu (etwa 60 Drucke pro Stunde). Mit einer Platte ist bestenfalls eine Auflage von 1500 zu erzielen. Da die Herstellung der Druckform aber nicht teuer ist, wurde das Verfahren für Kleinauflagen von Bildtafeln, Katalogen, Ansichtskarten, Urkunden und Handschriftenfaksimiles genutzt. Reine Strichvorlagen, Druckschriften usw. können im Lichtdruck nicht befriedigend wiedergegeben werden, deshalb werden sie üblicherweise in einem zweiten Druckgang in einer anderen Technik hinzugefügt.

Translation(s)

English: Phototype (printing)

German: Lichtdruck

Pigskin

Wegen seiner Dauerhaftigkeit und Schönheit ein gerne genutztes Material für Bucheinbände. Besonders häufig wurde es für die blind­geprägten deutschen Einbände der Renaissance verwendet. Es hat eine bräunliche bis weiße Farbe und ist gut an den tiefen, wie gestochen wirkenden Narben zu erkennen, in denen die Borsten saßen.

Translation(s)

English: Pigskin

French: Peau de truie

German: Schweinsleder

Dutch: Varkensleer

Danish: Svinesking

Italian: Pelle di troia, di scrofa

Spanish: Piel de cerdo

Swedish: Svinläder

Source: John Carter, ABC for Book Collectors. 7th edition. With Corrections, Additions and an Introduction by Nicolas Barker. Oak Knoll Press 1995

Pirate edition

Unberechtigte Nachdruckausgabe, die ohne Wissen des Verfassers und Verlegers erfolgte. Die Bezeichnung Raubdruck wurde erst üblich, nachdem durch die Urheberrechtsgesetze Ende des 19. Jahrhunderts ein Schutz gegen Nachdrucke rechtlich verbindlich geworden war.

Translation(s)

English: Pirate edition

French: Contrefaçon

German: Raubdruck

Dutch: Onrechtmatige uitgave, nadruk, vervalsing

Danish: Pirattryk, eftertryk

Italian: Contraffazione

Spanish: Edición pirata, edición clandestina

Swedish: Piratupplaga

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Placard, poster

Translation(s)

English: Placard, poster

French: Affiche

German: Plakat

Dutch: Affiche, aanplakbiljet

Danish: Plakat, poslag

Italian: Avviso murale, manifesto

Spanish: Cartel, anuncio

Swedish: Affisch, plakat

Plagiarism

Geistiger Diebstahl. Die widerrechtliche Verwertung geistigen Eigentums, das als eigene Schöpfung ausgegeben wird. Auch ein rechtmäßiger Abdruck ohne Quellenangabe gilt als Plagiat.

Translation(s)

English: Plagiarism

German: Plagiat

Plain (cover)

Translation(s)

English: Plain (cover)

French: Muette (couverture)

German: Unbedruckt (er) (Umschlag)

Dutch: Onbedrukte (omslag)

Danish: Blankt omslag

Italian: Muta (copertina)

Spanish: Blanco, tapa blanca

Swedish: Blankt (omslag)

Planisphere, star map

Translation(s)

English: Planisphere, star map

French: Planisphère

German: Himmelskarte

Dutch: Hemelkaart

Danish: Kort over de to halvgugler, himmelkort

Italian: Planisfero

Spanish: Planisferio

Swedish: Globkarta, himmelskarta

Plate

Als Tafeln bezeichnet man die Beigabe von Abbildungen in einem Buch, die auf besonderem Papier gedruckt und nicht in die Paginierung (Seitenzählung) einbezogen sind. Um die Bildqualität nicht zu beeinträchtigen, werden Tafeln meist nur einseitig bedruckt.

Translation(s)

English: Plate

French: Planche

German: Tafel

Swedish: Planschverk

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Plate (print)

Die meisten Druckformen können auch als Platte bezeichnet werden. Besonders bei originalgraphischen Tiefdruckverfahren (Kupfer- und Stahlstich, Radierung, Aquatinta etc.) spricht man von der Platte. Beim Holzschnitt spricht man eher vom Stock, bei der Lithographie vom Stein. Da die Abdrucke in feuchtes Papier unter hohem Druck erfolgen, zeichnet sich die Platte oft deutlich ab, die Plattenränder sind dann als eingeprägte Form, als Plattenrand, erkennbar.

Translation(s)

English: Plate (print)

German: Platte

Play

Translation(s)

English: Play

French: Pièce de théâtre

German: Theaterstück

Dutch: Toneelstuk

Danish: Teaterstykke

Italian: Opera teatrale

Spanish: Pieza de teatro

Swedish: Teaterpjäs, teaterstycke

Playing-card

Translation(s)

English: Playing-card

French: Carte à jouer

German: Spielkarte

Dutch: Speelkaart

Danish: Spillekort

Italian: Carta da gioco

Spanish: Naipe

Swedish: Spelkort

PMM

Abkürzung für das legendäre Werk von John Carter und Percy H. Muir "Printing and the Mind of Man", im Deutschen unter dem Titel "Bücher, die die Welt veränderten" erschienen. Der Carter/Muir ging aus einer Ausstellung hervor, die 1963 eine Sammlung von Büchern zeigte, die die Weltgeschichte bewegt hatten. Heute ist das Buch eine Art Bibel für Sammler, die sich den großen Werken der Menschheitsgeschichte verschrieben haben.

Translation(s)

English: PMM

French: PMM

German: Carter/Muir

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Pochoir

Um kleine Serien weitgehend gleichförmiger farbiger Graphiken herzustellen, benutzte man Schablonen (auch Patronen genannt). Besonders zur Kolorierung von Spielkarten, Andachtsbildern, Bilderbogen, Stickmustervorlagen oder auch für Buntpapiere und Bilderbücher erfreuten sie sich großer Beliebtheit. Die mit Schablonen erzeugten Farbflächen lassen oft einen Pinselstrich erkennen, der unabhängig von der Form der Fläche geradlinig verläuft.

Translation(s)

English: Pochoir

French: Pochoir

German: Pochoirkolorit

Poetry

Translation(s)

English: Poetry

German: Dichtkunst

Swedish: Vitterhet

Points

Peculiarities in a published book whose presence or absence helps to determine edition, issue, or state.

Translation(s)

English: Points

French: Points

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Poor

A book that is sufficiently worn that its only merit is the complete text, which must be legible. Any missing maps or plates should still be noted. May be soiled, scuffed, stained, or spotted, and may have loose joints, hinges, pages, etc. Also called Reading copy.

Translation(s)

English: Poor

French: Poor

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Popular edition

Translation(s)

English: Popular edition

French: Édition populaire

German: Volksausgabe

Dutch: Volksuitgave

Danish: Folkeudgave

Italian: Edizione popolare

Spanish: Edición popular

Swedish: Folkupplaga

Popular illustration

Druckblätter mit Bildfolgen (Bilderzählungen, Geschichts-, Mode-, Spott-, Uniformbildern), häufig mit kurzen, meist gereimten Texten. Aus den Einblattdrucken des 15. Jahrhunderts hervorgegangen, dienten sie der Verbreitung volkstümlicher Neuigkeiten. Berühmte Beispiele: Münchner, Neuruppiner, Nürnberger Bilderbogen oder in Frankreich Imagerie d’Epinal.

Translation(s)

English: Popular illustration

German: Bilderbogen

Portfolio

Häufig werden Tafeln, Karten, Einblattdrucke oder Lose-Blatt-Sammlungen in Mappen aufbewahrt.

Translation(s)

English: Portfolio

French: Portfolio

German: Mappe

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Portolan

Mittelalterliches Segelhandbuch. Als Bezeichnung für frühe handschriftliche Seekarten gebräuchlich.

Translation(s)

English: Portolan

German: Portolan

Posthumous

Translation(s)

English: Posthumous

French: Posthume

German: Nachgelassen, posthum

Dutch: Posthuum

Danish: Posthum

Italian: Postumo

Spanish: Póstumo

Swedish: Posthum

ppbk

A mass market paperback book.

Translation(s)

English: ppbk

French: ppbk

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Pre-publication price

When a new title is first offered for sale, often this special lower price is promoted and available for a limited time before publication.

Translation(s)

English: Pre-publication price

French: Pre-publication price

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Preliminary pages (prelims)

Die dem Buchtext vorangehenden Teile (Schmutztitel, Titelblatt, Privileg, Vorwort, Geleitwort, Inhaltsverzeichnis usw.) bezeichnet man als Titelei.

Translation(s)

English: Preliminary pages (prelims)

French: Pages préliminaires

German: Titelei

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Presentation

A book which has been presented in some manner – by the author, publisher, your old Aunt Fanny, or anyone else, and that can be demonstrated to have been done so through an inscription, author’s or publisher’s complimentary slip, or whatever else. Some special copies of books are issued in “presentation” bindings, which are special editions that somehow announce that fact.

Translation(s)

English: Presentation

French: Presentation

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Presentation copy

Widmungsexemplare sind Bücher mit einer handschriftlichen persönlichen Widmung des Autors. Bei jüngerer belletristischer Literatur gibt es sie in viel­fältiger Form. Im strengen Sinn sind damit Exemplare gemeint, die vom Autor überreicht wurden und einen entsprechenden Eintrag aufweisen. Bei wissenschaftlichen Arbeiten ist es üblich, sich mit solchen Freiexemplaren bei Fachkollegen und Vorgesetzten zu bedanken oder sich damit vorzustellen. Hierfür findet man häufig die Bezeichnung Dedikationsexemplar. Oft wurden Widmungsexemplare als Vorabexemplare an einflussreiche Persönlichkeiten versandt, um bei Erscheinen des Werkes eine Empfehlung oder wohlwollende Kritik vorlegen zu können.

Translation(s)

English: Presentation copy

French: Dédicace

German: Widmungsexemplare

Swedish: Dedikationsexemplar

Source: John Carter, ABC for Book Collectors. 7th edition. With Corrections, Additions and an Introduction by Nicolas Barker. Oak Knoll Press 1995

Press

Translation(s)

English: Press

French: Imprimerie

German: Druckerei

Dutch: Drukkerij

Danish: Bogtrykkeri, trykkeri

Italian: Tipografia, stamperia

Spanish: Imprenta, tipografía

Swedish: Tryckeri, boktryckeri

Press Books

Pressendrucke nennt man die Drucke der kunstgewerblichen Privatpressen, im weiteren Sinne auch alle anderen mit vorwiegend buchkünstlerischer Absicht geschaffenen Druckwerke der neueren Zeit (gesamtes 20. Jahrhundert), z.B. wertvolle Privatdrucke und bibliophile Bücherreihen.

Translation(s)

English: Press Books

French: Press Books

German: Pressendrucke

Source: John Carter, ABC for Book Collectors. 7th edition. With Corrections, Additions and an Introduction by Nicolas Barker. Oak Knoll Press 1995

Price clipped

The price on the inner flap of a dust jacket has been cut off.

Translation(s)

English: Price clipped

French: Price clipped

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Pringle

Not a tasty brand of mulched potato chips which you should avoid eating while handling your book collection. Rather, it refers to a citation in David Pringle's Science Fiction: The 100 Best Novels, a convenient reference on the genre.

Translation(s)

English: Pringle

French: Pringle

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Print through

Beim Durchdruckverfahren druckt man die Farbe durch eine Schablone auf den darunter liegenden Druckträger. Diese Technik unterscheidet sich somit wesentlich von allen anderen Druckverfahren (Hochdruck, Tiefdruck und Flachdruck), bei denen immer von der Druckform direkt oder indirekt auf den Träger gedruckt wird. Zu den Durchdruckverfahren zählen Siebdruck und alle Schablonendruckverfahren (Papier-, Metall-, Auswasch-, Fotoschablonen etc.).

Translation(s)

English: Print through

German: Durchdruckverfahren

Print, engraving

Translation(s)

English: Print, engraving

French: Gravure

German: Stich

Dutch: Gravure, prent

Danish: Gravure, stik, billede

Italian: Incisione

Spanish: Grabado, lámina

Swedish: Gravyr, stick, bild

Printer

Translation(s)

English: Printer

French: Imprimeur

German: Buchdrucker

Dutch: (Boek)drukker

Danish: Bogtrykker

Italian: Tipografo

Spanish: Impresor, tipógrafo

Swedish: Boktryckare, tryckare

Printer's Device

Vorläufer des Verlagssignets. Bereits in den Inkunabeln zu findende ornamentale Zeichen der Drucker, die sich aus den mittelalterlichen Hausmarken entwickelten und in der Art und an Stelle von Siegeln verwendet wurden. Zunächst am Schluss angebracht, dann auch auf dem Titelblatt. Neben der Wappenform findet man häufig „redende“ Signets, die auf den Namen des Druckers anspielen, oder ­solche mit den Initialen des Druckernamens. Im 16. Jahrhundert bevorzugte man emblematische Darstellungen.

Translation(s)

English: Printer's Device

French: Marque d'imprimeur

German: Druckermarke

Dutch: Drukkersmerk

Danish: Bogtrykkermærke

Italian: Impresa, marca tipografica

Spanish: Marca del impressor

Swedish: Boktryckarmärke

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Printing

Gleichbedeutend mit Hochdruckverfahren (im Gegensatz zu dem z.B. für den Kupferstich verwendeten Tiefdruckverfahren). Der Satz wird aus beweglichen Lettern zusammengefügt, die hochstehenden Teile der Druckform sind die druckenden Teile. Heute werden Bücher überwiegend im Offsetdruck (Flachdruckverfahren) hergestellt. Den Buchdruck gab es in Asien und Europa bereits vor Gutenberg. Der Druck von eingefärbten Platten (Holz oder Stein), auch der von Texten war bekannt (Reibedruck). Bildholzschnitte, Blockbücher, Einblattdrucke und Spielkarten wurden auf diese Weise hergestellt. Der Mainzer Johann Gutenberg gilt als Erfinder des Buchdrucks, weil er um 1450 ein vollständig durchdachtes, umfassendes System entwickelte. Neu war bei ihm der Gedanke, die Druckform aus einzelnen, standardisierten Lettern, d.h. in beliebiger Zahl und immer gleicher Form herzustellen. Erst diese Technik, deren wichtigste Komponenten das Handgießinstrument zur Herstellung der Lettern und der Druck in der Druckerpresse sind, ermöglichte den entscheidenden Durchbruch und bewirkte innerhalb kürzester Zeit eine Umwälzung in der Buchherstellung.

Translation(s)

English: Printing

French: Impression

German: Buchdruck

Dutch: Druk, afdruk

Danish: Tryksag

Italian: Stampa, impressione

Spanish: Impresión

Swedish: Tryckalster

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Pristine condition

A book in its original condition, unchanged in any way.

Translation(s)

English: Pristine condition

French: A l'état neuf

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Private Binding

Translation(s)

English: Private Binding

German: Privater Einband

Swedish: Amatörband

Private Press

Kleinverlage oder Pressen, die "zum Teil aus Liebhaberei und weltanschaulicher Überzeugung betrieben werden", und außergewöhnliche, teilweise bibliophile Drucke in kleinsten Auflagen herstellen. (Hiller)

Translation(s)

English: Private Press

French: Private Press

German: Minipressen

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Privately printed

Alle nicht im Buchhandel erhältlichen, im Auftrag und auf Kosten von Privatpersonen gedruckten Schriften. Sie werden meist in kleiner Auflage und ohne kommerzielle Absicht hergestellt. Vielfach handelt es sich um politische, erotische oder familiengeschichtliche Werke, oft in bibliophiler Ausstattung. Bühnenstücke, die als Privatdrucke veröffentlicht werden, tragen den Vermerk „als Manuskript gedruckt“.

Translation(s)

English: Privately printed

French: Hors commerce

German: Privatdrucke

Dutch: Niet in de handel

Danish: Ikke i boghandelen

Italian: Fuori commercio

Spanish: Fuera de commercia, no puesto a la venta

Swedish: Privattryck

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Priviledge

Bis Anfang des 19. Jahrhunderts gab es in Deutschland für den Verfasser eines Werks keinen urheberrechtlichen Schutz. Der Nachdruck konnte bis dahin nur durch besondere Privilegien verhindert werden. Zunächst im Sinn eines Gewerbeprivilegs wurde Druckern zugesichert, dass sich am gleichen Ort bis zu einem gewissen Zeitpunkt kein zweiter Drucker niederlassen durfte. Seit ungefähr 1490 wurden Privilegien für einzelne Bücher erteilt und damit der Nachdruck innerhalb eines bestimmten Gültigkeitsgebiets und für eine enge zeitliche Begrenzung (meist unter 10 Jahren) verboten. Kaiser, Papst, Landesherren und freie Reichsstädte konnten Privilegien erteilen. Häufig sind die Privilegienbriefe am Anfang des Buches abgedruckt. Manchmal wurden sie auch von den Druckern fingiert.

Translation(s)

English: Priviledge

German: Privileg

Proof

"Die ersten auf einer Handpresse hergestellten Abzüge von Holzschnitten, Kupferstichen, Radierungen, Lithographien usw., die dem Künstler das Überprüfen seiner Arbeit ermöglichen. Sie dienen als maßgebliche Vorlage für die spätere Druckausführung. Vielfach werden Probeabzüge auch synonym als Andrucke oder Korrekturabzüge bezeichnet." (Hiller)

Translation(s)

English: Proof

French: Épreuves

German: Probeabzug

Source: John Carter, ABC for Book Collectors. 7th edition. With Corrections, Additions and an Introduction by Nicolas Barker. Oak Knoll Press 1995

Prospectus

Anzeige von Neuerscheinungen eines Verlages, die häufig den Büchern beiliegen.

Translation(s)

English: Prospectus

French: Prospectus

German: Verlagsprospekt

Swedish: Prospekt

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Provenance

Der Nachweis durch Besitzvermerk, Ex­libris oder Supralibros, dass ein Buch aus einer berühmten Bibliothek stammt.

Translation(s)

English: Provenance

French: Provenance

German: Provenienz

Dutch: (Beroemde) herkomst

Danish: Berømt proveniens

Italian: Provenienza

Spanish: Procedencia illustre

Swedish: Proveniensexemplar

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Provisional cased binding

Translation(s)

English: Provisional cased binding

French: Cartonnage d'attente

German: Interimseinband

Dutch: Voorlopige cartonnage

Danish: Foreløbig indbinding

Italian: Cartonaggio d'attesa

Spanish: Encuadernación provisional

Swedish: Provisoriskt band

Psalter

Translation(s)

English: Psalter

French: Psautier

German: Psalter

Dutch: Psalmboek, psalterium

Danish: Salmebog, psalmebog

Italian: Salterio

Spanish: Salterio

Swedish: Psaltare, psalmbok

Pseudonym

Deck- oder Scheinname. Schriften, die mit einer anderen als der richtigen Verfasserangabe versehen sind, erscheinen pseudonym. Je nach Art des gewählten Scheinnamens gibt es eine Vielzahl spezieller Bezeichnungen: Allonym, ­Anagramm, Aristonym etc.

Translation(s)

English: Pseudonym

French: Pseudonyme

German: Pseudonym

Swedish: Pseudonym

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Published by the author

Erfolgt die Vervielfältigung und Verbreitung eines Werks nicht durch einen Verlag, sondern durch den Autor persönlich, erscheint das Buch im "Selbstverlag des Verfassers".

Translation(s)

English: Published by the author

French: Chez l'auteur

German: Selbstverlag

Dutch: Uitgegeven door de schrijver

Danish: Udgivet på eget forlag, på for fatterens forlag

Italian: Pubblicato presso l'autore

Spanish: En casa del autor

Swedish: Hos författaren

Publisher

Translation(s)

English: Publisher

French: Éditeur

German: Verleger

Dutch: Uitgever

Danish: Forlægger

Italian: Editore

Spanish: Editor

Swedish: Förläggare

Publisher's dummy

Neudeutsch: Dummy. Ein Muster für eine Neuerscheinung, mit dem dafür vorgesehenen Einband sowie einigen ersten Seiten, auf die leere Blätter folgen.

Translation(s)

English: Publisher's dummy

French: Publisher's dummy

German: Blindexemplar

Swedish: Förlagsband

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Punch

Metallstift, der zum Einschlagen von Vertiefungen in Metall verwendet wird. Stempelschneider schlagen damit die freien Räume innerhalb eines Buchstabenbilds in den Schriftstempel, Goldschmiede verwenden Punzen mit verschiedenen, erhaben gearbeiteten Bildern (Blüten, Karos, Sterne, Kreise, Wappenlilien). Schon früh bedienten sich ebenfalls die Buchbinder der Punze, um plastische Ornamente auf Ledereinbänden zu erzeugen. Auch den Farbschnitt verziert man mit Hilfe von Punzen, indem man Ornamente einschlägt, die aus einzelnen gepunzten Punkten bestehen.

Translation(s)

English: Punch

German: Punze

Quarter binding

Usually lacks leather corners and leather of the spine occupies only approx. 1/4 of the top edge.Binding copy: a book lacking the original binding or with a binding in poor condition, i.e. a book in need of a new binding - can also be referred to as a reading copy.

Translation(s)

English: Quarter binding

French: Demi-reliure

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Quarter leather

A book with only the spine bound in leather, and the rest of the book in a different material, such as cloth or papercovered boards.

Translation(s)

English: Quarter leather

French: Quarter leather

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Quarto

Formatbezeichnung. Wird ein Druckbogen zweimal gefalzt, so dass daraus vier Blatt entstehen, nennt man das Format eines daraus gebundenen Buches Quartformat.

Translation(s)

English: Quarto

French: in-quarto ou in-4

German: Quart

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Quire

Rohbogen nennt man Druckbogen, die aus der Druckerei kommen und vom Buchbinder noch nicht behandelt sind (ungefalzt, unbeschnitten). Früher war es üblich, einen erheblichen Teil einer Auflage in Rohbogen einzulagern und nur bei Bedarf eine neue Quote zu binden. Werden Rohbogen gefalzt und zusammengetragen, entsteht ein Rohexemplar. Es ist noch immer nicht geheftet, beschnitten oder geleimt. Für bibliophile Drucke war dies früher eine beliebte Form der Auslieferung.

Translation(s)

English: Quire

French: Quire

German: Rohbogen

Source: John Carter, ABC for Book Collectors. 7th edition. With Corrections, Additions and an Introduction by Nicolas Barker. Oak Knoll Press 1995

Quod libet

"Was beliebt". Die im 19. Jahrhundert beliebten zeichnerischen Zusammenstellungen unterschiedlicher Schriftstücke und Gegenstände (ähnlich wie Stillleben, aber in einer Ebene) werden als Quodlibet bezeichnet.

Translation(s)

English: Quod libet

German: Quodlibet

Rag book

A children's book printed on and bound with cloth fabric.

Translation(s)

English: Rag book

French: Livre imprimé sur tissu

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Rag paper

Ganz oder überwiegend aus Lumpen hergestelltes Papier. Teurer und dauerhafter als Papier aus Holz oder Stroh. Hadernpapiere für den Druck sind aus Baumwollfasern, Schreibpapiere eher aus Leinen.

Translation(s)

English: Rag paper

German: Hadernpapier

Swedish: Lumppapper

Raised bands

"Die Bänder oder Schnüre, die quer über den Buchrücken laufen und an denen die einzelnen Lagen oder Bogen mit ihren Heftfäden befestigt werden. Sofern sie die Bünde nicht durch Einsägen des Buchblocks vertieft liegen, treten sie auf dem fertigen Buchrücken durch wulstartige Erhöhungen hervor. Man spricht dann von echten Bünden." (Hiller)

Translation(s)

English: Raised bands

French: Nerfs

German: Bünde

Dutch: Ribben

Danish: Ægte bind

Italian: Nervi, nervature

Spanish: Nervios

Swedish: Upph¨jda bind

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Rare, scarce

Translation(s)

English: Rare, scarce

French: Rare

German: Selten

Dutch: Zeldzaam, schaars

Danish: Sjælden

Italian: Raro

Spanish: Raro

Swedish: Rar, sällsynt, ovanlig

Re-issue

"Der unveränderte oder veränderte Neudruck der ersten Veröffentlichung eines Werkes" (Hiller, Wörterbuch des Buches). Neuausgaben weisen im Gegensatz zur Neuauflage Änderungen im Text auf.

Translation(s)

English: Re-issue

French: Retirage

German: Neuauflage

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Re-sized

Usually means that all of the pages in the book have been "washed" and sizing material, such as gelatin or glue, has been re-applied. The washing may have been done to remove stains, writing, or acid from the pages. Sizing provides a protective finish and makes flimsy paper stiff.

Translation(s)

English: Re-sized

French: Lavé

Dutch: Gewassen

Danish: Vasket

Italian: Lavato

Spanish: Lavado

Swedish: Tvättad

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Reading Copy

A copy which is not a collectible copy, either because it is a reprint edition, or because the condition is so far gone that the cataloger, faced with the prospect of the term "about fair," decides instead to consign it to the rubbish heap.

Translation(s)

English: Reading Copy

French: Exemplaire de travail

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Rebacked

Auch im Deutschen durchaus gebräuchlich, wenn der Rücken eines Buches erneuert bzw. neu angesetzt (auf neueres Leder oder Leinen aufkaschiert) wurde.

Translation(s)

English: Rebacked

French: Dos refait

German: Rebacked

Dutch: Rug vernieuwd

Danish: Ny ryg

Italian: Dorso rifatto

Spanish: Lomo nuevo

Swedish: Renoverad rygg

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Rebound

Bücher, die nicht mehr ihren Originaleinband haben, bezeichnet man als nachgebunden.

Translation(s)

English: Rebound

French: Réemboîté

German: Nachgebunden

Dutch: Overgebonden

Danish: Genindbundet i gl.bind

Italian: Reinserito in legatura

Spanish: Encuadernado de nuevo

Swedish: Terinsatt i gammalt band

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Recased

A repair, where a book is taken apart and put back together using original pages, cloth, and endpapers. Usually done to tighten the sewing or to wash the pages, etc.

Translation(s)

English: Recased

French: Recased

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Recased (in an old binding)

Einhängen nennt man das Einpassen und Einkleben des Buchblocks in die vorher fertig bearbeitete Buchdecke (den Einband).

Translation(s)

English: Recased (in an old binding)

German: Einhängen

Recommendation

A (usually positive) small review or comment by an important author or commentator that has been printed on the dustwrapper to stimulate interest in the book. Recommendations can be bibliographically important, either because they are an original piece of published writing by an author (something completists care about, or because their presence or absence is an issue point.

Translation(s)

English: Recommendation

French: Recommendation

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Recto

Die Vorderseite eines Blatts. Das Gegenteil von verso.

Translation(s)

English: Recto

French: Recto

German: Recto

Dutch: Voorzijde, recto

Danish: Forside

Italian: Recto

Spanish: Recto

Swedish: Framsida, högersida

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Reference Library

Eine Handbibliothek, die jeder Antiquar haben sollte. In den Aufbau ihrer Handbibliothek legen viele Antiquare große Mühe und Kosten. Das Internet ist ein gutes modernes Recherchemittel, aber nur ein unzureichender Ersatz für eine richtige Handbibliothek mit den wichtigsten Bibliographien und Nachschlagewerken. Auch gedruckte Werke können Fehler aufweisen, aber nur wenige Fachleute sind in der Lage, ein bibliographisches Standardwerk zu schreiben, wohingegen jeder Idiot eine Mitteilung im Internet posten kann.

Translation(s)

English: Reference Library

French: Bibliographies

German: Handapparat

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Regesta (documents)

Auszüge aus Urkunden, in chronologischer Reihenfolge angeordnet. Regesten müssen so abgefasst sein, dass sich das Studium der Urkunden erübrigt.

Translation(s)

English: Regesta (documents)

German: Regesten

Réglé (exemplaire réglé)

Um ein geschlossenes Schriftbild zu erzeugen, wurden in Handschriften Kolumnen häufig durch feine durchgezogene Linien ein­gegrenzt, mit anderen Worten: "regliert".

Translation(s)

English: Réglé (exemplaire réglé)

French: Réglé (exemplaire réglé)

German: Reglieren

Reinforced corners

Einbände alter, großformatiger Bücher sind gelegentlich an den Ecken zum Schutz mit Metallbeschlägen versehen, häufig im Zusammenhang mit Schließen und ebenso verziert wie diese. Hauptsächlich finden sich solche Beschläge bei Büchern, für die eine Aufbewahrung in Regalen nicht üblich war (Kettenbücher, liturgische Bücher, Bibeln etc.).

Translation(s)

English: Reinforced corners

German: Eckbeschläge

Reissue under a new title

Werden Restbestände einer Auflage mit einem neuen Titelblatt ausgestattet (um beispielsweise aktuellen Käuferinteressen besser zu entsprechen) und so ausgeliefert, nennt man das eine Titelausgabe. Gelegentlich wurde dadurch unerlaubterweise eine Neuauflage vorgetäuscht.

Translation(s)

English: Reissue under a new title

German: Titelausgabe

Rejointed

Buchreparatur: Der Buchblock wurde neu in den erhalten gebliebenen Einband eingehängt.

Translation(s)

English: Rejointed

French: Dos réparé

German: Neu eingehängt

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Remainder

"Größerer Posten eines Buches, der so gut wie unverkäuflich beim Verleger liegt." (Hiller)

Translation(s)

English: Remainder

French: Remainder

German: Restauflage

Swedish: Restupplaga

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Remainder mark

A mark (rubber stamp, felt marker stroke, or spray, often on a book's bottom edge) signifying that the book was returned to publisher as unsold, and then sold at a much lower price.

Translation(s)

English: Remainder mark

French: Remainder mark

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Remarque

So werden kleine Skizzen, Einfälle (remarque, Bildwiederholungen genannt), die ein Künstler auf dem Plattenrand eines Kupferstichs oder einer Radierung angebracht hat, um einen besonderen Plattenzustand (état) kenntlich zu machen.

Translation(s)

English: Remarque

German: Remarke

Remboîtage

Remboîtage nennt man das Umbinden in einen fremden Einband, um den Anschein eines Einbands der Zeit zu erwecken oder ein wertvolles Werk mit entsprechend wertvollen historischen Einbänden zu versehen. Auch das Wiedereinhängen in die alte Decke nach Auffrischungsarbeiten heißt Remboîtage.

Translation(s)

English: Remboîtage

French: Remboîtage

German: Remboîtage

Repaired, restored

Translation(s)

English: Repaired, restored

French: Restauré

German: Restauriert

Dutch: Gerestaureerd

Danish: Repareret, restaureret

Italian: Restaurato

Spanish: Restaurado

Swedish: Reparerad, restaurerad

Repertorium

Nachschlagewerk

Translation(s)

English: Repertorium

German: Repertorium

Reprint

Zunächst steht Nachdruck für den unveränderten Wiederabdruck eines Werkes, wobei je nach gewähltem Verfahren zumeist eine spezielle Bezeichnung vorgezogen wird, z. B. Stereotypie oder Manuldruck. Heute spricht man bei der Vielzahl der technisch möglichen Nachdrucke überwiegend von Reprint. Vor allem aber bezeichnet Nachdruck den unrechtmäßigen Abdruck einer Originalausgabe durch einen anderen als den rechtmäßigen Verleger oder Lizenznehmer. Die Nachdrucker konnten Bücher erheblich billiger auf den Markt bringen, da sie keine Honorare zahlten. Vielfach wurden die Texte gekürzt und entstellt, worunter das Ansehen des Autors litt. Erst im Laufe des 18. Jahrhunderts begann man, das Buch als geistiges Eigentum des Autors anzusehen und dessen Schutz auch ohne Privileg zu fordern. Einen ersten Höhepunkt der Nachdrucke gab es während der Reformation. Schon 1525 wandte sich Luther als Erster öffentlich gegen die Nachdrucker, andererseits trugen gerade die Nachdrucke zur schnellen Verbreitung der Reformation bei. Der ursprüngliche Versuch, sich gegen Nachdrucke durch Privilegien zu schützen, konnte nur im Bereich der großen Buchmessen (in Frankfurt und Leipzig) erfolgreich sein. Im süddeutschen und österreichischen Raum wurde der Nachdruck dagegen nicht nur toleriert, sondern gar als lokale Wirtschaftsförderung gutgeheißen. So kam es in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit dem Aufblühen der deutschen Literatur zu einer erneuten Flut von Nachdrucken. Typische (Nach-)Druckereien waren Schmieder in Karlsruhe, Fleischhauer in Reutlingen und Trattner in Wien. Erste wirksame Gesetze gegen den Nachdruck wurden zwischen 1830 und 1835 erlassen. Mit dem Urheberrechtsgesetz Ende des 19. Jahrhunderts wurde dann endgültig eine Rechtsverbindlichkeit erreicht. Dessen ungeachtet, gab es weiterhin Nachdrucke. In der sozialistischen Bewegung nach dem Ersten Weltkrieg oder aus der Protesthaltung der Achtundsechziger heraus setzte man sich bewusst über die Verbote hinweg und veranstaltete von Werken, die man als teuer, elitär oder auch nur mühsam zu beschaffen erachtete, so genannte Raubdrucke.

Translation(s)

English: Reprint

French: Réimpression

German: Nachdruck

Dutch: Herdruk

Danish: Nytryk, ny udgave

Italian: Ristampa

Spanish: Reimpresión

Swedish: Omtryck, nytrick

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Reprinting (early methods)

Ein älteres Nachdruckverfahren, bei dem Drucke nach der Vorbehandlung (Anlösen der Druckfarbe) ohne Neusatz auf Stein- oder Metalldruckformen übertragen werden. Die Vorlage geht dabei verloren. Nur unter sehr günstigen Bedingungen sind befriedigende Ergebnisse zu erzielen. Deswegen meist nur für einzelne Seiten und geringe Auflagen angewandt.

Translation(s)

English: Reprinting (early methods)

German: Anastatischer Druck

Residue (Stickerghost)

Die Reste von Tesafilm, Leim oder anderen Klebstoffen in einem Buch, zum Beispiel auch auf dem Einband, wenn dort ein Signaturschild entfernt wurde.

Translation(s)

English: Residue (Stickerghost)

French: Résidu

German: Klebereste

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Retouched

Im antiquarischen Sinn bezeichnet Retusche die manuelle Überarbeitung von bereits gedruckten Abbildungen, um besondere Effekte zu erzielen, die mit den zeit­genössischen Drucktechniken nicht erreichbar waren, z.B. der Farbverlauf im Faltenwurf der Kleidung, die als einfache Farbfläche gedruckt und dann per Hand retuschiert wurde. In der modernen Photo­graphie be­zeichnet Retusche die Überarbeitung von Abbildungen zur Verbesserung der Bildwirkung oder zur Beseitigung technischer Fehler und Mängel, sowohl am Negativ als auch am Positiv.

Translation(s)

English: Retouched

German: Retusche

Review slip

"Der Verleger versendet Besprechungsstücke von Neuerscheinungen an die Zeitungen und Zeitschriften, in denen er das Buch besprochen sehen möchte ... Dem Besprechungsexemplar wird von den Verlegern vielfach ein Waschzettel (kurze Inhaltsangabe)beigegeben." (Hiller)

Translation(s)

English: Review slip

French: Review slip

German: Waschzettel

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Ribbed back

Translation(s)

English: Ribbed back

French: Dos à nerfs

German: Rücken mit Bünden

Dutch: Geribde rug

Danish: Ryg med ophøjede bind

Italian: Dorso a nervi

Spanish: Lomo con nervies

Swedish: Med upphöjda bind

Rice paper

Reispapier ist kein Papier im wörtlichen Sinne, sondern ein schneeweißes pflanzliches Material, das im ostasiatischen Raum zur Kunstblumenfabrikation und als Basis für Tusch- und Aquarellmalerei dient. Es wird furnierartig aus dem Mark von Tetrapanax papyreferum (ältere Namen: Aralia papyrifera und Aeschynomene paludosa) geschält. In China ist es etwa seit dem Jahr 300 bekannt, in Europa wird es 1690 erstmals erwähnt. Hier waren Bilder auf Reispapier besonders zwischen 1850 und 1920 beliebt. Auf Karton oder Pappe montiert, ist es gelegentlich in Alben zu finden. Wegen seiner weichen Oberfläche und der leichten Brüchigkeit ist es sehr empfindlich.

Translation(s)

English: Rice paper

German: Reispapier

Roan

A soft, flexible, sheepskin binding. This durable, yet cheap, leather material came in to use around 1790 as a replacement for the more expensive morocco leather, and is not known for its elegance.

Translation(s)

English: Roan

French: Roan

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Rocaille

Ein besonders im Rokoko beliebtes Ornament, dessen asymmetrisches, spielerisch schwingendes Grund­motiv aus der Muschelform abgeleitet ist. Es ist namensgebend für die Stilepoche des Rokoko.

Translation(s)

English: Rocaille

German: Rocaille

Role-stamp

Werkzeug des Buchbinders, bei dem das Motiv auf einem metallischen Zylinder angebracht ist und so durch Überrollen des Buchdeckels unter Druck fortlaufend eingeprägt werden konnte.

Translation(s)

English: Role-stamp

German: Rollenstempel

Roma

Sortenbezeichnung (Produktname) eines Papiers aus einer traditionellen italienischen Papiermühle. Lichtechte, farbige Handbüttenpapiere, die gerne für Vorsätze, Interimsumschläge, Überzüge usw. verwendet werden.

Translation(s)

English: Roma

German: Romabütten

Roman Type

Rundbogige (westeuropäische) Druckschriften, im Gegensatz zu den gebrochenen Schriften. Heute die am weitesten verbreitete Schriftgattung der westlichen Welt. Entstand als Schriftart der italienischen Renaissance um 1460. Vorbild für die Großbuchstaben war das Alphabet der antiken Inschriften, für die Kleinbuchstaben die karolingische Minuskel. In Deutschland lange Zeit nur für fremdsprachliche Texte eingesetzt. Unter dem Einfluss der Brüder Grimm fand die Antiqua im 19. Jahrhundert zunächst Eingang in fast alle wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist auch die schöngeistige Literatur durchweg in Antiqua gedruckt. (lat. „Altschrift“)

Translation(s)

English: Roman Type

German: Antiqua

Roth 101

Andrew Roth's The Book of 101 Books: Seminal Photographic Books of the Twentieth Century, which has been a convenient guide to photography collectors.

Translation(s)

English: Roth 101

French: Roth 101

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Rough

Unpolished suede-like leather, which was primarily used for binding of reference books, music scores, working manuals, and similar books, since the 18th century. Also known as reversed calf.

Translation(s)

English: Rough

French: Rough

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Rubbing

Bücher stehen eng nebeneinander im Regal. Manchen Bucheinbänden sieht man an, dass sie häufiger aus dem Regal genommen und wieder hineingestellt wurden, sie dann "berieben".

Translation(s)

English: Rubbing

French: Frotté

German: Berieben

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Rubricated

In mittelalterlichen Handschriften und auch in Frühdrucken war es üblich, einzelne Abschnitte durch rote Einzeichnungen oder Zierbuchstaben hervorzuheben. Dies war die Tätigkeit des Rubrikators. In der einfachsten Form handelt es sich um einen senkrechten roten Strich durch den Buchstaben, in der aufwendigeren Form ist es ein größerer eingezeichneter Buchstabe. Tritt dieser Buchstabe durch seine Größe oder weitere Verzierungen hervor, wird er als Initiale bezeichnet. Der Begriff Rubrik hat hier seinen Ursprung.

Translation(s)

English: Rubricated

French: Rubriqué (exemplaire rubriqué)

German: Rubrizieren

Source: John Carter, ABC for Book Collectors. 7th edition. With Corrections, Additions and an Introduction by Nicolas Barker. Oak Knoll Press 1995

Sabin

Joseph Sabin's monumental bibliography Bibliotheca Americana: A Dictionary of Books Relating to America from Its Discovery to the Present Time.

Translation(s)

English: Sabin

French: Sabin

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Sale

Translation(s)

English: Sale

French: Vente

German: Verkauf

Dutch: Verkoop

Danish: Salg

Italian: Vendita all'asta

Spanish: Venta

Swedish: Försäljning

Salesman sample

Volume made for door-to-door sales of a forth-coming title, usually has examples of several binding styles, the title page, a few pages of text and some illustrations (if any) and often a few ruled leaves bound in the back to be used to record the sales transaction including the name and address of those ordering the book.

Translation(s)

English: Salesman sample

French: Specimen

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Scarce

Traditionally, a "scarce" publication isn't as hard to find as a rare publication, but might take a few years to locate.

Translation(s)

English: Scarce

French: Rare

Swedish: Sällsynt

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Scraper

Eines der ältesten Werkzeuge des Buchbinders. Der lange Holzgriff des Streicheisens wird in die Achsel gestemmt, der metallische Stempelteil gleitet mit starkem Druck über das Leder und erzeugt eine oder mehrere Linien gleichzeitig. Das Streich­eisen wird für den Blinddruck gebraucht. Sollen die Linien vergoldet werden, verwendet man die Filete.

Translation(s)

English: Scraper

German: Streicheisen

Scratched, rubbed

Translation(s)

English: Scratched, rubbed

French: Épidermé

German: Beschabt

Dutch: Geschaafd

Danish: Skrabet

Italian: Abraso, graffiato

Spanish: Rozado/a

Swedish: Skrapad

Scuffed

Bücher stehen eng nebeneinander im Regal. Manchen Bucheinbänden sieht man an, dass sie häufiger aus dem Regal genommen und wieder hineingestellt wurden, sie dann oft "stärker berieben".

Translation(s)

English: Scuffed

French: Scuffed

German: Stärker berieben

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Second-hand book of little value

Translation(s)

English: Second-hand book of little value

French: Livre d'occasion

German: Gebrauchtbuch

Dutch: Boek, boekje

Danish: Gammel bog

Italian: Libretto, libro usato

Spanish: Libro usado, librillo

Swedish: Liten bok, lunta

Secondhand book

Translation(s)

English: Secondhand book

Swedish: Begagnade böcker

Secretarial inscription

Different from a forgery, this is a copied signature of an author, or other notable, made with his or her knowledge - usually by a secretary or similarly empowered agent - but which is not from his or her own hand.

Translation(s)

English: Secretarial inscription

French: Secretarial inscription

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Self-wrappers

The wrappers of a pamphlet consist of the first leaf of the first signature and the final leaf of the last signature; i.e. no special or distinct paper wrappers have been added; often government pamphlets and almanacs have self-wrappers.

Translation(s)

English: Self-wrappers

French: Self-wrappers

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Separate

Apart bedeutet im Buchhandel soviel wie einzeln. Steht z.B. für den Bezug einzelner Stücke von periodischen Reihen oder mehrbändigen Werken.

Translation(s)

English: Separate

German: Apart

Serial title

Gemeinsamer Titel einer Publikationsreihe, deren Einzeltitel in losen Abständen erscheinen und in sich selbstständig sind. Kann auf dem Titelblatt vermerkt oder als zweites eigenständiges Titelblatt beigegeben sein. Für die Werkausgabe eines Autors wird z.B. häufig der Reihentitel Gesammelte Werke gewählt, auch die Bezeichnungen von großen Reihenwerken (Märchen der Weltliteratur, Insel-Bücherei etc.) gelten als Reihentitel.

Translation(s)

English: Serial title

German: Reihentitel

Serigraphy

Ein seit etwa 1940 entwickeltes Schablonendruck-Verfahren, auch als Seriegraphie bezeichnet. Es wird gerne für flächig wirkende Graphiken (Plakate) gewählt und kann auf vielen Materialien (Papier, Blech, Glas, Textilien) angewendet werden. Die Farbe wird durch ein Sieb (feinmaschiges Textil- oder Drahtgewebe) gedrückt, auf dem die nichtdruckenden Stellen durch Schablonen abgedeckt sind. Zunächst benutzte man nur geschnittene Schablonen, später kamen photographische Verfahren zur Herstellung der Druckformen hinzu.

Translation(s)

English: Serigraphy

German: Siebdruck

Sewed, sewn

Translation(s)

English: Sewed, sewn

French: Broché

German: Broschiert

Dutch: Ingenaaid, gebrocheerd

Danish: Heftet

Italian: In brossura

Spanish: Rústico

Swedish: Häftad, broscherad

Sewing

Fadenheftung ist die Verbindung der Blätter eines Bogens und der Bogen untereinander mit durch den Rückenfalz gezogenem Heftfaden. Wegen der besseren Benutzbarkeit des Buches und der höheren Dauerhaftigkeit ist sie der Klebebindung bzw. der Draht-, Klammerheftung gegenüber unbedingt vorzuziehen. Die Fadenheftung kann von Hand oder mit Maschinen ausgeführt werden.

Translation(s)

English: Sewing

French: Couture

German: Fadenheftung

Dutch: Brochering

Danish: Heftning

Italian: Cucitura

Spanish: Cosido

Swedish: Häftad

Shagreen

Eigentlich die Bezeichnung für Esels- und Maultierleder mit kleiner und körniger, künstlich aufgepresster Narbe. Wenn sonstige Einbandüberzugsstoffe mit einer ähnlichen Prägung versehen sind, werden sie dementsprechend bezeichnet, z.B. als Chagrinpapier.

Translation(s)

English: Shagreen

French: Chagrin

German: Chagrin

Dutch: Geitenleer

Danish: Chagrin

Italian: Zigrino

Spanish: Chagrin

Swedish: Chagrin

Shaken

Sind die Lagen oder Seiten eines Buches durch häufiges Lesen locker, jedoch nicht gelöst, spricht man davon, dass der Buchblock "gelockert" ist.

Translation(s)

English: Shaken

French: Shaken

German: Gelockert

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Sheep

Dem Kalbleder ähnlicher Schafledereinband.

Translation(s)

English: Sheep

French: Basane

German: Schafleder

Dutch: Schapenleer, bezaan

Danish: Fåreskind

Italian: Bazzana

Spanish: Badana

Swedish: Fårskinn

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Sheets

The pages which have been printed but not yet folded, sewn, or gathered together for binding.

Translation(s)

English: Sheets

French: Sheets

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Short grain

Begriff aus der Papierkunde. Die Laufrichtung (Ausrichtung der Papierfasern) liegt parallel zur kürzeren Seite des Blatts, im Gegensatz zur Schmalbahn. In fertigen Büchern muss die Laufrichtung parallel zum Rücken liegen, um ein Wellen des Papiers zu verhindern und das Buch leichter durchblättern zu können.

Translation(s)

English: Short grain

German: Breitbahn

Side

Translation(s)

English: Side

French: Plat

German: Deckel

Dutch: Plat

Danish: Bindside, perm

Italian: Piatto

Spanish: Tapa

Swedish: Pärm, bokpärm

Signature

1. Unterschrift auf einem Brief, die Namensunterschift oder das Zeichen eines Künstlers auf seinem Werk. 2. Die kleine Hilfsziffer am unteren Rand des Satzspiegels auf Seite 1 und 3 eines Druck­bogens, mit der die richtige Reihenfolge der Bogen gekennzeichnet wird: Bogensignatur.. 3. Im Bibliothekswesen die Standortbezeichnung für ein Buch, angebracht auf dem Buchrücken und meist auch innen im Deckel. 4. Die Einkerbung an der Längsseite der Lettern, die dem Schriftsetzer deren richtige Lage anzeigt.

Translation(s)

English: Signature

French: Signature

German: Signatur

Dutch: Signatuur

Danish: Signatur

Italian: Segnatura

Spanish: Signatura

Swedish: Signerat exemplar

Source: John Carter, ABC for Book Collectors. 7th edition. With Corrections, Additions and an Introduction by Nicolas Barker. Oak Knoll Press 1995

signature (sheet)

In den meisten Büchern sind auf der ersten und dritten Seite jedes Druckbogens am unteren Rand kleine Ziffern bzw. Buchstabenkombinationen zu finden, dies wird als Signatur bezeichnet. Sie ist für den Buchbinder wichtig, um die richtige Reihenfolge zu finden und die Vollständigkeit zu prüfen. Seit Anfang des 19. Jahrhunderts sind es meist Ziffern, zuvor wurden die Bogen bzw. Lagen durch Buchstaben gekennzeichnet: A-Z, wobei U+V als ein Buchstabe galten und J und W nicht verwendet wurden. Auf Z folgte AA-ZZ oder aa-zz. Die ebenfalls am unteren Rand stehende kurze Angabe des Buchtitels heißt Norm.

Translation(s)

English: signature (sheet)

German: Bogen(signatur)

Swedish: Ark, arksignatur

Silk binding

Ein Buch, dessen Deckel mit Seide bezogen sind. War besonders für Almanache und Gesangbücher, edle genealogische Werke und literarische Prachtwerke beliebt.

Translation(s)

English: Silk binding

German: Seidenband

Silver binding

Bucheinbände, deren Deckel kunstvoll mit Silberarbeiten geschmückt sind oder die in seltenen Fällen ganz aus Metall bestehen. Beliebt war der Silberdurchbruch über einem Samtgrund.

Translation(s)

English: Silver binding

German: Silbereinband

Slightly worn

Im Antiquariatshandel seit langer Zeit gebräuchliche Bezeichnung für eine geringfügige Beschädigung.

Translation(s)

English: Slightly worn

German: Läsur

Slipcase

Schuber heißt der Schutzkarton (Buchfutteral) für das Buch, in den es hineingeschoben wird, so dass nur der Rücken sichtbar bleibt. Zuweilen ist er mit einem Deckel versehen, der den Buchrücken schützt. In seiner bibliophilen Ausstattung ist der Schuber mit Buntpapier oder Leinen bezogen und kann innen mit weichem Leder oder Flanell gefüttert sein. Gelegentlich sind die Kanten mit Leder bezogen.

Translation(s)

English: Slipcase

French: Emboïtage

German: Schuber

Dutch: Schuifdoos, huls

Danish: Kasette

Italian: Custodia, astuccio

Spanish: Tapas y lomo de una encuadernación

Swedish: Kassett

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Sliver

A very narrow or shallow chip or nick, usually at the edge of a dustjacket.

Translation(s)

English: Sliver

French: Sliver

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Small capitals

Nennt man Buchstaben einer Schrift von der Form der Versalien (große Buchstaben) und der Größe der Gemeinen (kleine Buchstaben). Sie finden z.B. bei Kapitelüberschriften Verwendung.

Translation(s)

English: Small capitals

German: Kapitälchen

Small octavo, small quarto

Formatbezeichnung.

Translation(s)

English: Small octavo, small quarto

German: Klein-Oktav, Klein-Quart

Small second-hand bookshop

Kleines Antiquariat, mit preiswerten, meist neueren gebrauchten Büchern

Translation(s)

English: Small second-hand bookshop

French: Bouquinerie

German: Second-hand Buchladen

Dutch: Boekenstalletje

Danish: Handel med gamle biliige bøger

Italian: Bottega di libri d'occasione

Spanish: Librería de lance, librería de ocasión

Swedish: Antikvariat av enklare slag

Small wormhole

Translation(s)

English: Small wormhole

French: Piqûre de vers

German: kleines Wurmloch

Dutch: Wormgaatje

Danish: Lille (orme)hul

Italian: Con forellini di tarlo

Spanish: Picadura, agujero menudo, taladro

Swedish: Litel hål

Soiled

Translation(s)

English: Soiled

French: Souillures

German: Schmutzflecken

Dutch: Vlekken

Danish: Pletter, smudspletter

Italian: Aloni d'umidità, tracce di unto

Spanish: Manchas

Swedish: Smutsfläckar

Soiling

Fingerabdrücke in Büchern

Translation(s)

English: Soiling

French: Taches

German: Fingerfleckig

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Solander case

Drop-front, or drop-back case used to preserve books (or as originally conceived, to preserve botanical specimens). One drawback is that occasionally, when the "drop front" is removed, the book drops forward onto the floor, with resultant damage to the book, and dismay to the collector.

Translation(s)

English: Solander case

French: Solander case

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Sought after

Translation(s)

English: Sought after

German: Gesucht

Swedish: Eftersökt

Sought after

Translation(s)

English: Sought after

French: Recherché

German: Gesucht

Dutch: Gezocht

Danish: Eftersøgt, søgo

Italian: Ricercato

Spanish: Buscado

Swedish: Eftersökt

Space line (printing)

Beim Schriftsatz nennt man die dünnen Metallleisten, die zwischen die Zeilen gestellt werden, um den Abstand voneinander (Durchschuss) zu erhöhen, "Regletten".

Translation(s)

English: Space line (printing)

German: Regletten

Spacing

Wörter oder Textteile können hervorgehoben (gesperrt) werden, indem man den Abstand zwischen den einzelnen Buchstaben vergrößert. Da dies beim Schriftsatz durch das Einfügen von Blindstücken (Spatien) geschieht, nennt man das Sperren auch Spationieren.

Translation(s)

English: Spacing

German: Sperrung

Spine

Der Teil des Buches, an dem der Buchblock bzw. die Bogen zusammengeheftet sind. Als Teil des Bucheinbands verbindet der Rücken die beiden Buchdeckel.

Translation(s)

English: Spine

French: Dos

German: Rücken

Dutch: Rug

Danish: Ryg

Italian: Dorso

Spanish: Lomo, lomera

Swedish: Rygg

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Spine fold

As in: "separated at the rear spine fold." The crease or bend in the paper that is created when a jacket is bent around the edge of the spine – there are two of these, in case you wondered – a front spine fold and a rear spine fold. Spine folds create slight weakness in the paper that might eventually become the location of a tear or chip.

Translation(s)

English: Spine fold

French: Spine fold

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Spine title

Der Rückentitel wird auf den Buchrücken aufgeprägt oder aufgedruckt. Er ist vielfach aus Platzmangel gekürzt oder auch, bei schmalen Buchrücken, längs gedruckt (Längstitel).

Translation(s)

English: Spine title

German: Rückentitel

Spiral bound

Held together at the spine with a spiral binding, usually made of either metal or plastic, that is threaded though punched holes on the spine end of the textblock.

Translation(s)

English: Spiral bound

French: Reliure Spirale

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Splayed

Häufig bei Pergamentbänden, wenn sich die Buchdeckeln durch Wärmeeinwirkung nach außen hin wölben.

Translation(s)

English: Splayed

French: Splayed

German: Gespreizt

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Spot, stain

Translation(s)

English: Spot, stain

French: Tache

German: Fleck

Dutch: Vlek

Danish: Plet

Italian: Macchia

Spanish: Mancha

Swedish: Fläck

Square

Description of a book that has retained its original shape, or in other words, not become misshapen from repeated reading or mistreatment. Even a single reading of a book can easily round the spine a bit, so the square, unread copies that were ignored by readers are prized by collectors.

Translation(s)

English: Square

French: Square

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Standard work

Ein mustergültiges, sehr gut eingeführtes und bewährtes Werk. Wird besonders als Kennzeichnung für maßgebliche, wissenschaftliche Werke gebraucht.

Translation(s)

English: Standard work

German: Standardwerk

Steel engraving

Ein Tiefdruckverfahren, das sich im 19. Jahrhundert schnell verbreitete, da es wegen des härteren Materials erheblich höhere Auflagenzahlen erlaubte als der Kupferstich. Eine Stahlplatte wurde zunächst durch Ausglühen (Dekarbonisieren) weich und bearbeitungsfähig gemacht und dann in gleicher Weise wie der Kupferstich bearbeitet, wobei das feine Gefüge des Stahls eine wesentlich feinere Linien­führung ermöglichte. Vor dem Drucken musste die Platte wieder gehärtet werden. Stahlstichillustrationen sind im Allgemeinen auf eine einfarbige Illustrations­wirkung abgestimmt. Graue Flächen in Stahlstichen weisen unter der Lupe klare, gleichförmige Linien auf. Als Buchillustration wurden die Stahlstiche durch Autotypie und Strichätzung verdrängt.

Translation(s)

English: Steel engraving

French: Gravure sur acier

German: Stahlstich

Dutch: Staalgravure

Danish: Stålstik

Italian: Incisione su accciaio

Spanish: Grabado en acero

Swedish: Stålstick

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Stereoscope

Raumbild, Stereobild aus zwei zusammengehörenden, in zwei verschiedenen Farben übereinander gedruckten Teilbildern. Um beim Betrachten den Stereoeindruck zu erzielen, benötigt man eine Brille mit Lichtfiltern in den gleichen Farben (üblicherweise rot/blau), wie sie für den Druck der Teilbilder verwendet wurden. So sieht jedes Auge nur das ihm zugeordnete Bild.

Translation(s)

English: Stereoscope

German: Anaglyphenbild

Sterotype

Ein Verfahren zur Abformung von Schriftsatz oder Druckstöcken mit allen Feinheiten in Gips oder Papiermatrizen, den Matern. Die Herstellung der Matern ist verhältnismäßig billig. Von einer guten Mater kann man 15 bis 20 Stereotypieplatten gießen. Außerdem sind sie sehr lagerungsbeständig. Aus diesem Grund erlangten die Matern große Bedeutung für die unveränderte Neuauflage von Büchern, die man dann als Stereotypieausgabe bezeichnete.

Translation(s)

English: Sterotype

German: Stereotypie

Sub-title

Translation(s)

English: Sub-title

French: Sous-titre

German: Untertitel

Dutch: Ondertitel

Danish: Undertitel

Italian: Sottotitolo

Spanish: Título secundario

Swedish: Undertitel

Subscription

Die Sitte, bei größeren oder nicht leicht verkäuflichen Werken verpflichtende Bestellungen schon vor dem Erscheinen aufzunehmen. Zweck der Subskription ist es, die Auflagenhöhe zu ermitteln und die Kosten­deckung wenigstens zu einem Teil zu sichern. Die Liste der Subskribenten wurde früher meist im Werk bzw. im ersten Band der Reihe veröffentlicht, was durchaus einen gewissen gesellschaftlichen Druck zur Teilnahme ausüben konnte.

Translation(s)

English: Subscription

French: Souscription

German: Subskription

Swedish: Subskription

Source: John Carter, ABC for Book Collectors. 7th edition. With Corrections, Additions and an Introduction by Nicolas Barker. Oak Knoll Press 1995

Subtitle

Bezeichnung für eine erläuternde oder ergänzende Angabe zum Haupttitel eines Buchs.

Translation(s)

English: Subtitle

French: Sous-titre

German: Untertitel

Source: John Carter, ABC for Book Collectors. 7th edition. With Corrections, Additions and an Introduction by Nicolas Barker. Oak Knoll Press 1995

Suomen Antikvariaattiyhdistys/Finska Antikvariatföreningen (SAY)

SAY oder Suomen Antikvariaattiyhdistys heißt der Verband der Antiquare Finnlands. Er wurde 1941 gegründet und Jahrzehnte von Erik Olsoni geführt. 1948 zählte Finnland zu den Gründungsmitgliedern der ILAB. Heute hat der finnische Verband 24 Mitglieder mit Timo Surojegin an der Spitze. SAY fördert das Interesse und das Wissen um die alte finnische Literatur ebenso wie den Antiquariatsbuchhandel auf hohem Niveau, nach den Richtlinien des ILAB Code of Ethics. Finnland ist eines der Länder mit langer Antiquariatstradition, dort wurde schon 1840 in Turku das erste Antiquariat eröffnet. Mehr Informationen unter www.antikvariaatit.net

Translation(s)

English: Suomen Antikvariaattiyhdistys/Finska Antikvariatföreningen (SAY)

French: Suomen Antikvariaattiyhdistys/Finska Antikvariatföreningen (SAY)

German: Suomen Antikvariaattiyhdistys/Finska Antikvariatföreningen (SAY)

Supplement

Nachträge zu größeren Werken, Erläuterungen, Register können in so genannten Beiheften herausgebracht werden. Bei Zeitschriften werden umfangreichere Beiträge gelegentlich als Beiheft, außerhalb des Abonnements, veröffentlicht.

Translation(s)

English: Supplement

German: Beiheft

Surface printing

Beim Flachdruckverfahren werden die druckenden Teile so präpariert, dass sie beim Einfärben Druckfarbe annehmen und Wasser abstoßen. Die nichtdruckenden Teile reagieren entgegengesetzt. Zu den Flachdruckverfahren gehören Lithographie, Offsetdruck, Lichtdruck.

Translation(s)

English: Surface printing

German: Flachdruckverfahren

Sütterlin

Sütterlin wird häufig als Synonym für „Deutsche Schreibschrift“ benutzt. Im Grunde handelt es sich bei der „Sütterlin“ jedoch um eine Sonderform der deutschen Schreibschriften. Im Jahr 1915 legte Ludwig Sütterlin (1865–1917) den Entwurf seiner Reformschrift vor, die allerdings nur von 1935 bis 1941 als Schreibschrift an den deutschen Schulen gelehrt wurde. Die Sütterlin-Schrift unterscheidet sich von der „Deutschen Schrift“ bzw. der „Kurrentschrift“ hauptsächlich durch die senkrechte Ausrichtung der Buchstaben und die gleichmäßige Strichstärke.

Translation(s)

English: Sütterlin

German: Sütterlin

Svaz Antikváru CR (SACR)

16 Antiquare aus Osteuropa bilden seit 1992 die Svaz Antikváru CR (SACR). Während des ILAB Kongresses in Amsterdam 1994 wurde die SACR Mitglied der Liga. Tomas Madera führt zur Zeit die Geschäfte der noch jungen und kleinen tschechischen Vereinigung, die seit 1999 bereits fünf Antiquariatsmesse in Prag abgehalten hat.

Translation(s)

English: Svaz Antikváru CR (SACR)

French: Svaz Antikváru CR (SACR)

German: Svaz Antikváru CR (SACR)

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Svenska Antikvariatföreningen (SVAF)

Die schwedischen Antiquare gehören zur Svenska Antikvariatföreningen (SVAF). 1936 gegründet, war die SVAF eine von fünf Nationen, die 1947 in Amsterdam zusammenkamen, um die Idee einer internationalen Vereinigung von Antiquaren zu diskutieren und die Richtung für die offizielle Gründung der ILAB 1948 vorzugeben. Heute zählt die SVAF 64 Mitglieder, von Ystad im Süden bis nach Boden Norden. Der derzeitige Vorsitzende der SVAF ist Sigbjörn Ryö. Wie überall hat sich auch in Schweden seit 1936 der Markt für antiquarische Bücher und Handschriften verändert. Mehr und mehr schwedische Antiquare spezialisieren sich, teils als reine Versandantiquariate. Aus diesem Grund haben die schwedischen, norwegischen und dänischen Antiquare eine gemeinsame Internetdatenbank errichtet: www.antikvariat.net existiert seit Oktober 1998 und hat mittlerweile 97 Teilnehmer und über 1.572.000 Einträge. Mehr Informationen unter www.svaf.se

Translation(s)

English: Svenska Antikvariatföreningen (SVAF)

French: Svenska Antikvariatföreningen (SVAF)

German: Svenska Antikvariatföreningen (SVAF)

Swedish: SVAF

Syndicat National de la Librairie Ancienne et Moderne (SLAM)

Syndicat National de la Librairie Ancienne et Moderne (SLAM) ist die nationale Vereinigung der französischen Antiquare. SLAM wurde 1914 gegründet, und ist bis heute einer der größten und traditionsreichsten Verbände. Wesentliches Ziel ist es, die Bibliophilie und den gehobenen Antiquariatsbuchhandel ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Als einziger Berufsverband in Frankreich hält SLAM alle wichtigen Kontakte zu den Behörden und zur Regierung, und setzt sich in allen Fragen für die Belange der Antiquare ein. Die Aktivitäten der Syndicat National de la Librairie Ancienne et Moderne richten sich gleichermaßen auf die Fachkenntnis der Antiquare und auf die ökonomischen Aspekte des Antiquariatsbuchhandels. Die rund 250 Mitglieder der französischen Vereinigung unterliegen strikten Regeln, sie alle garantieren: Kompetenz und Gelehrtheit, die Echtheit aller Bücher, Handschriften und Graphiken, Seriosität und Professionalität. Alle SLAM Antiquare gelten als ausgewiesene Experten, ihre Antiquariatskataloge sind bibliophile Nachschlagewerke, die in jede Bibliothek gehören. Jedes Jahr veranstaltet die SLAM die renommierte Internationale Antiquariatsmesse im eleganten Ambiente des Pariser Grand Palais. Darüber hinaus vergibt die SLAM seit 1998 einen Bibliographiepreis. Weitere Informationen unter www.votrelibrairie.fr

Translation(s)

English: Syndicat National de la Librairie Ancienne et Moderne (SLAM)

French: Syndicat National de la Librairie Ancienne et Moderne (SLAM)

German: Syndicat National de la Librairie Ancienne et Moderne (SLAM)

Table of contents

Translation(s)

English: Table of contents

French: Sommaire

German: Inhaltsangabe

Dutch: Inhoudsopgave

Danish: Indhold, indholdsfortegnelse

Italian: Sommario

Spanish: Sumario, lista del contenido

Swedish: Innehåll, innehållsförteckning

Table, index

Translation(s)

English: Table, index

French: Table

German: Register

Dutch: Register, tabel

Danish: Indholdsregister

Italian: Indice

Spanish: Índice

Swedish: Register, innehållsförteckning

Tail

Im Zusammenhang mit Bucheinbänden der untere Teil des Buchrückens, im Gegensatz zum Kopf.

Translation(s)

English: Tail

French: Queue

German: Schwanz

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Tail piece

Eine Vignette, die als graphischer Abschluss am Ende eines Textes steht, häufig in der Form des Cul-de-lampe.

Translation(s)

English: Tail piece

German: Schlussvignette

Tail-piece, endpiece

Verzierung (Vignette) am Schluss eines Buches oder Kapitels. Der Name entstand aus der Form: meist ein nach unten spitz zulaufendes Ornament, das an einen umgedrehten Lampenfuß erinnert.

Translation(s)

English: Tail-piece, endpiece

French: Cul-de-lampe

German: Cul-de-lampe

Dutch: Slotvignet, eindvignet

Danish: Slutningsvignet

Italian: Finalino

Spanish: Culo de lámpara

Swedish: Slutvinjett

Taille-douce

Translation(s)

English: Taille-douce

French: Taille-douce

Tanning

Darkening to paper and inks, often from exposure to sunlight, but sometimes resulting simply from prolonged exposure to ambient light. Books kept on a shelf for several decades will usually exhibit tanning over time, even if they are never touched. Some dealers use more pejorative terms such as darkened or browned, but we prefer the more cheery implications of the book being "tanned," as though it had spent a happy and contented summer lolling away on the beach drinking margaritas.

Translation(s)

English: Tanning

French: Tanning

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Tarnished

Die Goldprägung oxidiert und hat einen grünlichen Schimmer.

Translation(s)

English: Tarnished

French: Terni

German: Oxidiert

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Temporary binding

Ein vorläufiger Einband, der bis zur Ausführung des endgültigen Einbands das Buch schützen soll. Er muss möglichst fest sein, soll aber den Buchblock weitestgehend unverletzt lassen. Heute fast nur bei bibliophilen Drucken und gelegentlich bei Fortsetzungswerken üblich. In früherer Zeit, besonders vor dem Aufkommen des Verlagseinbands (im 19. Jahrhundert), war der Interimseinband jedoch weit verbreitet.

Translation(s)

English: Temporary binding

German: Interimseinband, Interimsumschlag (lat.)

Tender

When the binding is loosening.

Translation(s)

English: Tender

French: Tender

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Text woodcut

Eine Holzschnittabbildung, die sich zusammen mit fortlaufendem Text auf einer Seite befindet (eingerückt oder freigestellt).

Translation(s)

English: Text woodcut

German: Textholzschnitt

Textblock

Der gesamte Innenteil des Buches, also alle Papierblätter ohne die Einbanddecken.

Translation(s)

English: Textblock

French: Textblock

German: Buchblock

Swedish: Inlaga

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

The Australian and New Zealand Association of Antiquarian Booksellers (ANZAAB)

Die Antiquare Australiens und Neuseelands sind in der Australian and New Zealand Association of Antiquarian Booksellers (ANZAAB) organisiert. Sie wurde 1977 gegründet und gehört seit 1978 zur ILAB. Heute zählen 62 Antiquare zur ANZAAB, Präsident ist Peter Tinslay, und die Internationale Antiquariatsmesse in Sydney oder Melbourne ist mehr als einen Besuch wert. Die ANZAAB fördert die Bibliophile und den Antiquariatsbuchhandel. Sie wacht über die Prinzipien und den hohen Standard der australischen und neuseeländischen Händler, die über mehrere Jahre Erfahrung und einen guten Ruf verfügen müssen, um ANZAAB Mitglieder werden zu können. Weitere Informationen unter www.anzaab.com

Translation(s)

English: The Australian and New Zealand Association of Antiquarian Booksellers (ANZAAB)

French: The Australian and New Zealand Association of Antiquarian Booksellers (ANZAAB)

German: The Australian and New Zealand Association of Antiquarian Booksellers (ANZAAB)

Thesis

Akademische Abhandlung zur Erlangung eines Doktorgrades (Promotion)

Translation(s)

English: Thesis

German: Dissertation

Swedish: Dissertation

Thesis, dissertation

Translation(s)

English: Thesis, dissertation

French: Thèse

German: Dissertation

Dutch: Dissertatie, proefschrift

Danish: Disputats, dissertation

Italian: Tesi

Spanish: Tesis

Swedish: Dissertation, avhandling

Thongs

Translation(s)

English: Thongs

French: Lanières

German: Riemen

Dutch: Riemen

Danish: Remme

Italian: Legacci di cuoio

Spanish: Cintas, lazos

Swedish: Remmar

Three quarter binding

Volume has leather spine and corners which occupy approx. 3/4 of the space along top edge of board (cover). The remainder of the board is covered with marbled paper, plain paper, cloth, different leather, etc.

Translation(s)

English: Three quarter binding

French: Reliure trois-quart

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Thumb index

Die zum Auffinden des Beginns bestimmter Abschnitte oder Textstellen am seitlichen Rand der Blätter angeklebten Streifen aus Leder oder farbigem Papier.

Translation(s)

English: Thumb index

German: Blattweiser

Thus

As in "first edition thus," usually a reissue but with some new material that we hope some collector out there will care about. Sometimes the new material is illustrations, or a new introduction, sometimes it is text that varies from the original edition, sometimes it is simply a new edition published by a different, but significant, publishing house.

Translation(s)

English: Thus

French: Thus

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Tidemark

Bräunlicher Rand auf einem Blatt, der durch Feuchtigkeit entstanden ist: ein Wasserrand.

Translation(s)

English: Tidemark

French: Tidemark

German: Wasserrand

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Ties

Translation(s)

English: Ties

French: Attaches

German: Schließbänder

Dutch: Linten

Danish: Bind, remme, snore

Italian: Nastri, legacci

Spanish: Cintas, lazos

Swedish: Fästen, remmar, band

Tinted

Gelegentlich sind Graphiken auf einem zartfarbenen Grund gedruckt, der als Tonplatte oder Tondruck bezeichnet wird. Besonders bei Lithographien oder Holzstichen wird dieses Mittel gerne benutzt, um den Eindruck eines alten oder besseren Papiers zu vermitteln, um der Zeichnung Zusammenhalt oder Tiefe zu geben oder um ihr durch Lichter mehr Ausdruck zu verleihen. In der einfachsten Form ist es eine rechteckige Fläche, etwas größer als die eigentliche Abbildung. Meist verwendete man eine sehr helle, matte Farbe (häufig chamois oder hellgrau). Eine besondere Wirkung hat der Tondruck, wenn er gleichzeitig für Lichter genutzt wurde. Das sind ausgesparte Stellen, an denen das hellere Papier zum Vorschein kommt. Wie in der Malerei dienen diese der Erhöhung der plastischen Wirkung. Bei Ansichten wurden gerne die Wolken in einem zart getönten Himmel ausgespart.

Translation(s)

English: Tinted

German: Tonplatte

Tipped-in

Buchbeigaben können Briefe, Fotos oder sonstige Devotionalien sein, die ein Vorbesitzer ins Buch gelegt oder vorsichtig auf das Vorsatzpapier geheftet hat. Solche Beigaben können, je nach Provenienz und Inhalt, den Wert eines Buches steigern oder schmälern.

Translation(s)

English: Tipped-in

French: Tipped-in

German: Beigabe

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Tissue guard

Feines Seidenpapier, das in Tafelwerken oftmals über die Tafeln gelegt wurde, um die Tafeln zu schonen und Abklatsch zu vermeiden.

Translation(s)

English: Tissue guard

French: Tissue guard

German: Seidenhemdchen

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Title engraving (engraved title)

Ein in das Titelblatt eingedruckter Kupferstich oder auch das ganzseitige, dem Titelblatt gegenüberstehende Kupfer (Frontispiz). Ist das Titelkupfer von kleinem Format, spricht man üblicherweise von der Titelvignette. Ist das gesamte Titelblatt in Kupfer gestochen, spricht man von gestochenem Titel oder Kupfertitel.

Translation(s)

English: Title engraving (engraved title)

German: Titelkupfer

Title Page

Das Titelblatt, auch Drucktitel oder einfach Titel genannt, trägt den Titel und eventuellen Untertitel, den Namen des Verfassers, die Namen von Herausgebern, Übersetzern, Bearbeitern, die Auflagenbezeichnung, Band- und Abteilungsnummer, Abbildungs- oder Tafelzahl, Verlag, Signet, Erscheinungsort und Jahr. Bei Abweichungen zwischen Angaben auf dem Einband und dem Titelblatt ist die Fassung auf dem Titelblatt ausschlaggebend.

Translation(s)

English: Title Page

French: Titre

German: Titelblatt

Dutch: Titelblad, titelpagina

Danish: Titelblad

Italian: Frontespizio

Spanish: Página de la portada

Swedish: Titelblad

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Title vignette

Ein auf dem Titelblatt angebrachtes, eigentlich rein ornamentales Zierstück (Vignette), vielfach aber auch mit figürlicher Darstellung.

Translation(s)

English: Title vignette

German: Titelvignette

TLS

Abbreviation for "Typed Letter Signed," which is a letter that has been typed, but has been hand-signed by its author.

Translation(s)

English: TLS

French: Lettre Tapuscrite signée

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

To publish

Translation(s)

English: To publish

French: Publier

German: Herausgeben

Dutch: Uitgeven

Danish: Udgive

Italian: Pubblicare

Spanish: Editar, publicar

Swedish: Giva ut, publicera

Tool, stamp

Translation(s)

English: Tool, stamp

French: Fer

German: Stempel

Dutch: Stempel

Danish: Stempel

Italian: Ferro

Spanish: Hierro

Swedish: Stämpel

Tooling

The decoration of leather bindings.

Translation(s)

English: Tooling

French: Dorures

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Top edge, head of a page

Im Zusammenhang mit Bucheinbänden das obere Ende eines Buchrückens; das untere Ende heißt Schwanz.

Translation(s)

English: Top edge, head of a page

French: Tête

German: Kopf

Dutch: Kopsnede

Danish: Oversnit

Italian: Taglio superiore

Spanish: Cabecera

Swedish: Övre snitt, översnitt

Topedge and Top Edge Gilt

Der Schnitt an der oberen Kante des Buchblocks. Dieser wird vielfach gefärbt (Farbschnitt) oder bei wertvolleren Büchern als (Kopf-) Goldschnitt angelegt.

Translation(s)

English: Topedge and Top Edge Gilt

French: Tête dorée

German: Kopfschnitt

Dutch: Vergulde kop(snede)

Danish: Oversnit forgyldt

Italian: Taglio superiore dorato

Spanish: Cabecera dorada

Swedish: Översnitt förgylld

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Torn out

Translation(s)

English: Torn out

French: Arraché

German: Herausgerissen

Dutch: Afgescheurd, uitgescheurd

Danish: Afrevet

Italian: Strappato

Spanish: Arrancado

Swedish: Avriven, avsliten

Touch of

Some form of wear that is slight but worthy of mention, as in "fine, with a touch of rubbing" – just a tad, a trifle, a pinch, a soupcon, (whose got a Roget's?).

Translation(s)

English: Touch of

French: Légèrement

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Tracing

Das Übertragen eines geprägten Musters (z.B. Einbandprägung) auf Papier, um ein Vergleichsbild für die Bestimmung zu erlangen. Oft sind Details in der Abreibung besser zu erkennen als im Original. Die Abreibung sollte möglichst auf gut satiniertem (d.h. glattem) Papier mit einem weichen Bleistift erfolgen (Seidenpapier, Luftpostpapier etc. sind weniger gut geeignet).

Translation(s)

English: Tracing

German: Abreibung

Trade edition

The edition of a book intended for the public, such as would be sold in bookstores, as opposed to a limited edition, uncorrected proof, etc., which are intended for a more limited audience.

Translation(s)

English: Trade edition

French: Trade edition

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Trade paperback

When the cloth-bound trade edition is issued by the same publisher, sometimes simultaneously, but bound in wrappers. Because the same sheets are used, such issues are often quite larger than paperbacks published for mass-market distribution.

Translation(s)

English: Trade paperback

French: Trade paperback

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Translation

Translation(s)

English: Translation

French: Traduction

German: Übersetzung

Dutch: Vertaling

Danish: Oversættelse

Italian: Traduzione

Spanish: Traducción

Swedish: Översättning

True first

The correct first edition of a book, from its original country of origin. The term is most often used when the earliest edition is not obvious, or when copies most often offered in the book trade are not the earliest edition.

Translation(s)

English: True first

French: Véritable édition originale

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Type, character

Translation(s)

English: Type, character

French: Caractère

German: Buchstabe, Type, Schrift

Dutch: Drukletter, lettertype

Danish: Bogstav, type

Italian: Carattere

Spanish: Tipo

Swedish: Bokstav, typ

Typescript

"Bezeichnung für ein mit der Schreibmaschine geschriebenes Manuskript" (Hiller)

Translation(s)

English: Typescript

French: Typescript

German: Typoskript

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Typographer

Translation(s)

English: Typographer

French: Typographe

German: Buchdrucker, Setzer

Dutch: Typograaf

Danish: Typograf

Italian: Tipografo

Spanish: Tipógrafo

Swedish: Typograf

Uncorrected Proof

A proof that is uncorrected, which is probably why they call it that. The text of a book printed, and bound in softcovers for use by the author, editors, proofreaders, and favored reviewers. Often errors or earlier versions of text appear in these proofs, and reviewers are usually cautioned by the publisher not to quote from this version. Versions where the text has changed considerably are considered more desirable. Around 1976 some publishers, who had noticed that proofs had become collectible, began to distribute them more widely, to booksellers and others, as a sort of "party favor," and consequently the values of some (but not all) proofs eventually diminished.

Translation(s)

English: Uncorrected Proof

French: Epreuve non corrigée

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Uncut

Ein Buch wird als unbeschnitten bezeichnet, wenn dessen Buchblock vom Buchbinder nicht beschnitten worden ist. Da in diesem Zustand noch alle Falze vorhanden sind, muss das Buch zum Lesen zuerst oben und seitlich aufgeschnitten werden.

Translation(s)

English: Uncut

French: Non-coupé, non rogné

German: Unbeschnitten

Dutch: Onafgesneden

Danish: Ubeskåret (snit)

Italian: Intonso

Spanish: Sin cortar

Swedish: Råsnitt

Source: John Carter, ABC for Book Collectors. 7th edition. With Corrections, Additions and an Introduction by Nicolas Barker. Oak Knoll Press 1995

Underlined

Translation(s)

English: Underlined

French: Souligné

German: Unterstrichen

Dutch: Onderstreept

Danish: Understreget

Italian: Sottolineato

Spanish: Subrayado

Swedish: Understruken, underlinjerad

Uniform

Uniform nennt man einheitlich gebundene Bände.

Translation(s)

English: Uniform

German: Uniform

Swedish: Uniform

Unnumbered

Translation(s)

English: Unnumbered

French: Non numéroté

German: Nicht nummeriert

Dutch: Ongenummerd

Danish: Unummereret

Italian: Non numerato

Spanish: Sin numerar

Swedish: Icke numrerad, onumrerad

Unopened

Ein Buch, in dem die Bögen nicht zu einzelnen Seiten aufgeschnitten wurden.

Translation(s)

English: Unopened

French: Non coupé

German: Unaufgeschnitten

Dutch: Onopengesneden

Danish: Ubeskåret

Italian: Non tagliato, a fogli chiusi, intonso

Spanish: Sin abrir

Swedish: Oskuren

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Vanity press

Publishers and presses that publish books at the author's own expense.

Translation(s)

English: Vanity press

French: Vanity press

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Variant

Abweichungen vom ursprünglichen Text eines Werkes, eines Erstausgabe.

Translation(s)

English: Variant

French: Variante

German: Varianten

Swedish: Variantupplaga

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Vellum

A type of white leather, most commonly made from calfskin that has been treated, but not tanned, and used for bindings, and in medieval days, used for handwritten documents. Changes in humidity play havoc with this material, and vellum-covered boards often warp dramatically.

Translation(s)

English: Vellum

French: Vélin

Italian: Pergamena

Spanish: Pergamino

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Vellum paper

Nicht zu verwechseln mit französische Vélin und englisch Vellum. Velin ist ein Papier mit einer sehr gleichmäßigen Oberfläche. Ursprünglich wurde mit Velin ein sehr feines, weiches und helles Pergament bezeichnet, das man aus der Haut tot geborener Kälber gewann. Später bezeichnete man mit Velin alle besonderen Papiere. Velin wird mit einer Form geschöpft, deren Sieb aus Drahtgewebe mit quadratischen Maschen besteht, was ein gleichmäßiges Papier mit glatter Oberfläche ergibt. Im Gegensatz dazu besteht das Sieb der Schöpfform für normales (geripptes) Papier aus feinen Drahtstäben, die mit Bindedrähten zusammengehalten werden.

Translation(s)

English: Vellum paper

German: Velin

Verband der Antiquare Österreichs (VAO)

Der Verband der Antiquare Österreichs (VAO) entstand 1949 und wurde noch im selben Jahr Mitglied der ILAB. Der VAO mit 37 Mitgliedern und Norbert Donhofer an der Spitze organisierte mehrmals ILAB Kongresse, Messen und Presidents’ Meetings in Wien. Es war auch in Wien, wo 2009 China und Russland als neue ILAB Mitglieder begrüßt wurden. Der Verband der Antiquare Österreichs ist Teil des Hauptverbands des Österreichischen Buchhandels, dem alle Sparten des Buchhandels angehören. Der VAO vertritt dabei alle Antiquare, die sich ausschließlich mit seltenen und wertvollen Büchern, Zeitschriften, Graphiken, Autographen und Musikalien befassen. Wie alle ILAB Antiquare handeln die österreichischen Händler nach den Regeln des Code of Ethics, der für einen seriösen, professionellen und fachkundigen Antiquariatsbuchhandel weltweit eintritt. In Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Antiquare (VDA) und der Vereinigung der Buchantiquare und Kupferstichhändler in der Schweiz (VEBUKU) organisieren die Österreicher Seminare für Antiquare, die einmal jährlich zumeist in München veranstaltet werden. Seit 2008 gibt es im Rahmen der Internationalen Messe BUCH WIEN auch eine spezielle Abteilung für Antiquare. Mehr Informationen unter www.antiquare.at

Translation(s)

English: Verband der Antiquare Österreichs (VAO)

French: Verband der Antiquare Österreichs (VAO)

German: Verband der Antiquare Österreichs (VAO)

Verband Deutscher Antiquare (VDA)

Am 10. Juni 1949 wurde in München die Vereinigung Deutscher Buchantiquare und Graphikhändler e.V. gegründet, die seit 1968 den Namen Verband Deutscher Antiquare (VDA) trägt. 1951, während des Kongresses in Brüssel, wurde der Verband in die ILAB aufgenommen. Seitdem waren die ILAB Mitglieder schon mehrmals in Deutschland zu Gast: in München, Köln oder zuletzt zum Presidents’ Meeting in Potsdam. Mit 266 Antiquaren zählt der Verband zu den größten Organisationen weltweit, mit Eberhard Köstler als langjährigem Präsidenten. „Wir haben den schönsten und faszinierendsten Beruf, und wir haben das Glück, mit ganz besonderen Waren zu handeln, die Teil unserer Menschheitsgeschichte sind. Das ist ein großes Glück, aber auch eine große Verantwortung, für jeden einzelnen Antiquar ebenso wie für den Verband Deutscher Antiquare.“ Der VDA fördert das öffentliche Interesse für wertvolle Bücher, Autographen, Graphiken und Handschriften, vertritt die Antiquare in allen rechtlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Belangen und wacht über den hohen Standard und die Qualität des Antiquariatsbuchhandels in Deutschland. Die Verbandsmitglieder verbürgen sich für die im ILAB Code of Ethics festgeschriebenen Prinzipien: die Echtheit der gehandelten Objekte, deren vollständige und exakte Beschreibung einschließlich aller Fehler und Mängel, sowie eine den internationalen Gepflogenheiten angemessene Preisfindung. Antiquare müssen über mindestens fünf Jahre Berufserfahrung und drei Empfehlungen von Kollegen verfügen, bevor sie in den Verband aufgenommen werden. Jedes Jahr im Januar veranstaltet der VDA die Stuttgarter Antiquariatsmesse, 2010 zum 49. Mal. Darüber hinaus gibt der Verband eine Schriftenreihe heraus, in der regelmäßig Studien namhafter Autoren zur Geschichte des Antiquariatsbuchhandels, der Bibliophilie und des Buchdrucks erscheinen, zum Beispiel die kommentierte Neuausgabe von Max Ziegerts „Schattenrisse deutscher Antiquare“, Reinhard Wittmanns „Von Schätzen und Scharteken. Antiquariatskataloge des 19. Jahrhunderts“ oder Friedrich Pfäfflins Geschichte und Bibliographie des jüdischen Kinderbuchverlages Levy & Müller. Auch Auktionspreise Online wird vom Verband Deutscher Antiquare organisiert und geführt. Die Online Datenbank der europäischen Buch- und Kunstauktionshäuser enthält die aktuellen und früheren Auktionsergebnisse der wichtigsten Auktionshäuser und gibt die Möglichkeit, in den neusten Auktionskatalogen zu browsen. Zweimal jährlich erscheint das „Handbuch“ des Verbandes mit einem aktualisierten Mitgliederverzeichnis, einer Geschichte des Verbands, redaktionellen Beiträgen aus Literatur und Buchhandelsgeschichte sowie einem Glossar der im Antiquariatsbuchhandel gebräuchlichen Fachbegriffe. Weitere Informationen unter www.antiquare.de.

Translation(s)

English: Verband Deutscher Antiquare (VDA)

French: Verband Deutscher Antiquare (VDA)

German: Verband Deutscher Antiquare (VDA)

Vereinigung der Buchantiquare und Kupferstichhändler in der Schweiz (VEBUKU)

Die Vereinigung der Buchantiquare und Kupferstichhändler, auf Französisch Syndicat de la librairie ancienne et du commerce de l'estampe en Suisse (SLACES), hat 65 Mitglieder. Sie wurde 1939 gegründet, zählt zu den Gründungsmitgliedern der ILAB, deren erster Präsident ein Schweizer war: Wilhelm Kundig. Nach Bologna (Italien) 2010 organisiert die VEBUKU 2012 den 39. ILAB Kongress und die 24. Internationale Antiquariatsmesse, mit Veranstaltungen in Luzern, einer Messe in Zürich und vielen Exkursionen zu den Bibliotheken, Museen und Archiven der Schweiz. Die VEBUKU vereinigt Spezialisten für wertvolle alte Bücher und Graphiken, Autographen, Periodika und Handschriften. Ziel ist die Förderung des gehobenen Antiquariatsbuchhandels, der auf profunder Fachkenntnis und jahrzehntelanger internationaler Erfahrung beruht. In Kooperation mit dem Verband Deutscher Antiquare und dem Verband der Antiquare Österreichs organisiert die VEBUKU Fortbildungsseminare, die einmal jährlich zumeist in München, aber auch in Österreich und der Schweiz stattfinden. Die Züricher Antiquariatsmesse zieht jährlich zahlreiche internationale Händler und Besucher, vorwiegend aus Südeuropa, an. Weitere Informationen unter www.vebuku.ch

Translation(s)

English: Vereinigung der Buchantiquare und Kupferstichhändler in der Schweiz (VEBUKU)

French: Syndicat de la Librairie et du Commerce de l’Estamp (SLACES)

German: Vereinigung der Buchantiquare und Kupferstichhändler in der Schweiz (VEBUKU)

Verso

Die Rückseite eines Blatts. Das Gegenteil von recto.

Translation(s)

English: Verso

French: Verso

German: Verso

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Very good

Better than good, but worse than fine or near fine, usually denoting a presentable and attractive, but not especially beautiful example of a book.

Translation(s)

English: Very good

French: Très bon

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Very rare, exceedingly rare

Translation(s)

English: Very rare, exceedingly rare

French: Rarissime

German: Sehr selten

Dutch: Zeer zeldzaam

Danish: Meget sjælden

Italian: Rarissimo

Spanish: Rarisimo

Swedish: Rarissimus

Vignette

Kleine Zierstücke im Buch, sowohl rein ornamentale als auch bildliche Darstellungen. Besonders die Ausgaben des Rokoko sind häufig mit Vignetten geschmückt; im 19. Jahrhundert sind sie gleichfalls reich vertreten. Je nach Platzierung unterscheidet man Titelvignette, Kopfvignette (Fleuron) und Schlussvignette (Cul-de-lampe).

Translation(s)

English: Vignette

French: Vignette

German: Vignette

Dutch: Vignet

Danish: Vignet

Italian: Vignetta

Spanish: Viñeta

Swedish: Vignett, även vinjett

Source: John Carter, ABC for Book Collectors. 7th edition. With Corrections, Additions and an Introduction by Nicolas Barker. Oak Knoll Press 1995

Volume

Wenn ein Werk in mehreren Teilen erschienen ist, spricht man von den Einzelbänden des Werkes.

Translation(s)

English: Volume

French: Tome, volume

German: Band

Dutch: Deel, band

Danish: Bind

Italian: Tomo

Spanish: Tomo

Swedish: Volym, band

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Volume number

Translation(s)

English: Volume number

French: Tomaison

German: Bandnummer

Dutch: Deelnummer, bandnummer

Danish: Bindsignatur, bindnummer

Italian: Numerazione dei tomi

Spanish: Número del volumen

Swedish: Delbeteckning

Volume number label

Translation(s)

English: Volume number label

French: Pièce de tomaison

German: Bandnummernschild

Dutch: Genummerd rugschild

Danish: Felt til bindbetegnelse

Italian: Tassello con numerazione del tomo

Spanish: Tejuelo de numeración

Swedish: Eitkett för delbeteckning

w.a.f.

With all faults, indicates a book or other item which is being offered without careful delineation of its condition or without careful collation; usually indicates a less than "very good" copy, which probably does have faults, often including excessive wear or missing leaves, plates or maps.

Translation(s)

English: w.a.f.

French: w.a.f

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom Congalton and Dan Gregory (Between the Covers), with additions from other sources

Wafer

Oblaten sind ausgestanzte Bildchen, wie sie zum Verzieren von Kuchen und Torten, als Andenkenbilder und sehr häufig in Stammbüchern und Poesiealben benutzt wurden. Anfangs handkoloriert, wurden sie seit 1880 hauptsächlich in Chromolithographie und mit Reliefprägung gefertigt.

Translation(s)

English: Wafer

German: Oblaten

Wartime paper stock

Cheap, highly acidic paper made during World War Two. In order to conserve materials, publishers were encouraged not only to make books smaller, but also to use materials of lesser quality. Consequently these books often deteriorated quickly. After the war publishers in the United States, and particularly the United Kingdom, often had large leftover stocks of this material, so these cheap materials can be found used sporadically in books published for approximately ten years after the war.

Translation(s)

English: Wartime paper stock

French: Wartime paper stock

Source: What bookdealers really mean. A dictionary by Tom